Superfoods von A-Z

Als Superfoods werden nährstoffreiche Lebensmittel bezeichnet, die besonders förderlich für Gesundheit und Wohlbefinden sind. Sie schützen und unterstützen unseren Körper. Einige von ihnen sind gut für Herz und Hirn, andere wiederum für die Leber oder andere wichtige Organe.

Ein weitere Aspekt von Superfoods ist deren Inhalt an Antioxidantien, welche unseren Körper vor freien Radikalen schützen (sollen) und uns helfen, gesund zu bleiben und den Alterungsprozess zu verzögern.

Man muss sich auch gar nicht ausschließlich von Superfoods ernähren, um von ihren gesunden Inhaltsstoffen zu profitieren, es reicht völlig aus, sie regelmäßig auf den Speiseplan zu setzen, je öfter desto besser natürlich 🙂

Hier daher die ultimative Liste der Superfoods von A-Z vom Ernährungshandbuch!

Bitte nicht wundern, die Liste ist noch im Aufbau. Wir ergänzen sie immer weiter, wenn wir dazu kommen 🙂

A

Ananas

Ananas enthalten neben den Vitaminen und Mineralien auch Enzyme, die sowohl die Verdauung als auch die Verbrennung von Fett anregen, die Muskulatur entspannen, Muskelkrämpfe lösen und Arterienverkalkung vorbeugen.

Apfel

An apple a day keeps the doctor away – das wussten schon unsere Großeltern 🙂

Neben Ballaststoffen und verdauungsfördernden Bakterien, enthalten Äpfel hochwertige sekundäre Pflanzenstoffe, allen voran Polyphenole. Diese helfen u.a. den Blutzuckerspiegel zu regulieren, sehr nützlich bei Diäten und um den Tag ganzen über konzentrierter zu bleiben. Außerdem sollen sie gegen Krebs schützen.

Außerdem liefert der Apfel viel Vitamin C und B6 und auch noch die Mineralstoffe Kalium und Eisen.Die meisten sekundären Pflanzenstoffe, Vitamine und Co. stecken beim Apfel direkt unter der Schale, die du daher unbedingt mitessen solltest.

Basiswissen Apfel

Aprikosen

Bereits einige getrocknete Aprikosen decken den Kalium-Tagesbedarf eines Erwachsenen.

Artischocken
Aubergine

Avocado

Avocados sind gut für den Kreislauf, senken den Cholesterinspiegel, fördern die Konzentrationsfähigkeit, helfen beim Abnehmen und stärken die Immunabwehr.

Die Avocado hat den gesündesten Fettmix unter ihrer Schale, den höchsten Proteingehalt aller Früchte, reichlich lösliche Ballaststoffe und ein beeindruckendes Vitalstoffprofil. Sie gibt Kraft und Ausdauer und schützt vor einer ganzen Reihe von Zivilisationskrankheiten.

B

Backpflaumen

Bananen

Die Tropenfrüchte gehören zu den zuverlässigsten Lieferanten von Magnesium und  Kalium. Die beiden Mineralstoffe schützen unseren Körper z.B. vor Herz-Rhythmus-Störungen (Kalium) und lindern die Folgen von Muskelkrämpfen und Migräne-Anfällen (Magnesium).

Die Banane ist auch ein guter Energielieferant, denn sie sorgt für einen relativ lang konstanten Blutzuckerspiegel.

Zudem enthält jede Banane Eiweißbausteine, die es ermöglichen Dopamin und Noradrenalin freizusetzen, was die Lernfähigkeit und Aufmerksamkeit extrem steigert.

Basilikum

Beeren

Beeren liefern sekundäre Pflanzenstoffe, die das Gehirn schützen. Zudem liefern Beeren reichlich Vitamin C.

Bei der Vielfalt an Beeren, die die Natur bietet, findet mit Sicherheit jeder einen neuen Lieblingssnack, der hilft stressige Tage gut zu überstehen.

Blaubeeren

Cranberries

Die roten Früchte überzeugen mit ihrem fruchtig-säuerlichen Geschmack und sind getrocknet eine leckere Alternative zu Süßigkeiten. Zudem liefern sie wertvolle Mineralien wie Kalium, Kupfer sowie Fluorid.

Die vorhandenen Antioxidantien verhindern die Verbreitung von Bakterien und wirken entzündungshemmend, weshalb Cranberries übrigens auch als Hausmittel gegen Blasenentzündung bekannt sind.

Erdbeeren

Die süßen Früchte sind echte Superfoods – sie mindern z.B. Reizungen und oxidativen Stress nach Sonnenbädern, schützen vor Krebs, beugen Arteriosklerose vor können Gicht- und Rheuma-Beschwerden lindern.

Erdbeeren haben einen sehr hohen Gehalt an Ballaststoffen (Pektinen und Zellulose), welche die Verdauung fördern. Sie stecken außerdem voller Vitamine. Vor allem ihr Vitamin-C-Gehalt ist enorm: Er liegt höher als bei Zitronen und Orangen.

Auch findet sich in Erdbeeren viel Folsäure, die für Schwangere wichtig ist. Mit ihrem Anteil an Kalzium, Kalium, Eisen, Zink und Kupfer bieten Erdbeeren außerdem viele Mineralstoffe.

Darüber hinaus enthalten die roten Beeren auch Polyphenole. Diese sekundären Pflanzenstoffe sollen helfen, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Zu­dem sind Pantothensäure und Ellagsäure enthalten, die ebenfalls zu den wichtigen sekundären Pflanzenstoffen gehören.

Basiswissen Erdbeeren

Goji Beeren

Die Goji-Beere ist vollgepackt mit essentiellen Aminosäuren, A- und B-Vitaminen und deckt bereits beim Verzehr von nur 50 Gramm Beeren den Tagesbedarf an Eisen.

Dieser Nährstoffmix ist vielversprechend und als Bestandteil von Sportnahrung in der Tat eine gute Idee.

Himbeeren

Weil ihnen appetitanregende, entwässernde und darmreinigende Wirkungen nachzuweisen sind, gehören die köstlichen Beerenfrüchte zum wertvollsten, einheimischen Sommerobst. Die Himbeeren unterstützen das Immunsystem; sie regen den Stoffwechsel und die Verdauung an.

150 Gramm Himbeeren liefern ein Drittel des durchschnittlichen Tagesbedarfs an den Vitaminen A, B und C. Viel Eisen sorgt für blutbildende und blutreinigende Wirkungen.

250 Gramm beinhalten satte 100 Milligramm Kalzium – aromatische Mischungen aus Himbeeren und Naturjoghurt sind regelrechte Kalziumbooster. Kalium, Folsäure, Magnesium und Kupfer unterstützen die Immunabwehr, dazu kommen die sowohl antioxidativen als auch blutreinigenden und krebsvorbeugenden Effekte von Flavonoiden.

Basiswissen Himbeeren

Blumenkohl

Blumenkohl ist zwar nicht so reich an Vitamin C wie andere Kohl-Sorten, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Er besitzt eine feinere Zellstruktur als die anderen Sorten und ist daher besonders leicht bekömmlich.

Bohnen
Grüne Bohnen
Schwarze Bohnen
Brauner Reis

Brokkoli

Ein richtiges Superfood ist unter anderem auch der Brokkoli, bei dem sogar eine Studie beweist, dass die grüne Beilage Krebstherapien unterstützt. Die in ihm vorkommenden Glucosinolate gelten als gesundheitsfördernd und sollen unter anderem eine krebshemmende Wirkung aufweisen.

Brokkoli liefert außerdem 115 mg Vitamin C und rund 100 mg Kalzium pro 100 Gramm.

Brunnenkresse

Die Brunnenkresse ist sehr vitaminreich. Sehr, sehr vitaminreich sogar!

Vitamin C steckt genauso drin wie das wesentlich unbekanntere, aber dennoch enorm wichtige, Vitamin K. Denn Vitamin K unterstützt nicht nur die Knochenbildung, sondern kontrolliert auch die Blutgerinnung und kann dabei helfen, die Gefäßwände frei von gefährlichen Ablagerungen zu halten. Auch Vitamin A, Vitamin B1 und B2 und das als zellschützend geltende Vitamin E befinden sich in der Brunnenkresse.

Allein diese Kombination wäre enorm wertvoll für eine gesunde Ernährung, aber das Kraut bringt zusätzlich eine gute Portion Kalzium, Eisen, Phosphor sowie jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe mit. Dass diese als krebshemmend gelten, hast du sicher längst mitbekommen.

Basiswissen Brunnenkresse

C

Cantaloupe Melone
Cashew Kerne

Champignons

Champignons sind nicht nur kalorienarm, sondern vor allem gesund. Sie enthalten viel Provitamin D, das unser Körper zu Vitamin D umwandelt. Dieses wird vor allem für die Speicherung von Kalzium und Phosphor sowie für gesunde Knochen bzw. als Schutz vor Osteoporose benötigt.

Außerdem steckt viel Kupfer in den Pilzen, 100 g decken ein Viertel des Tagesbedarfs eines Erwachsenen.

D

Dunkle Schokolade

E

Eier

Das Hühnerei gibt mit seinen ca. 10 Gramm tierischem Fett pro 100 Gramm Ei keinen Anlass zur Sorge. Ganz im Gegenteil: Eier sind reich an Vitamin A, D und E, enthalten wertvolle Carotinoide und natürlich gesundes Eiweiß und können bedenkenlos auf dem Speiseplan stehen bleiben.

Basiswissen Eier
Erbsen
Erdnuss-Butter

F

G

Granatapfel

Grapefruit

Als Zitrusfrucht enthält die Grapefruit wenig Kalorien und viel Vitamin C und Vitamin B, so wie alle anderen Zitrusfrüchte auch. Die Bitterstoffe der Grapefruit sind zudem positiv für den Cholesterinspiegel, Magen und Darm.

Rote Grapefruits enthalten zusätzlich noch den Farbstoff Lykopin, der Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen soll und als Radikalfänger gilt.

Das beste zum Schluss: das in den Früchten enthaltene Pektin reguliert anscheinend den Appetit und fördert die Verdauung. Ideal, wenn man ein paar Kilo verlieren möchte 🙂

Grüner Tee
grünes Blattgemüse

Grünkohl

Grünkohl

Grünkohl gilt als Superfood, denn er enthält sehr viel Vitamin A, Vitamin C und Vitamin K, Folsäure, Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen sowie Omega-3-Fettsäuren.

Zusätzlich bietet Grünkohl einen hohen Ballaststoff-Gehalt und antioxidativ wirkende sekundäre Pflanzenstoffe sowie einen hohen Gehalt an  Chlorophyll.

Basiswissen Grünkohl

Gurken

Gurken dürfen in dieser Liste natürlich nicht fehlen. Sie enthalten kaum Kalorien, da sie fast nur aus Wasser bestehen. Außerdem enthalten Gurken die Mineralstoffe Kalium, Eisen, Zink und Fluor und etwas Vitamin C.

H

Haferflocken

Honig

Honig kann helfen Krebs und Herzerkrankungen vorzubeugen. Außerdem hilft er den Blutzuckerwert zu regulieren.

Honigmelone

I

J

K

Kaniwa

Die Kaniwa-Körner sind ungefähr halb so groß wie Quinoa-Samen. Der Geschmack ist leicht nussig und süß. Kaniwa enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel:

  • Antioxidantien,
  • Ballaststoffe,
  • Aminosäuren,
  • Eisen,
  • Zink
  • und Kalzium.

Zudem ist es, wie auch Quinoa, glutenfrei, wodurch es durchaus als sogenanntes Superfood bezeichnet werden kann.

Das Superkorn ist reich an Kohlenhydraten (ungefähr 55 pro 100 Gramm) und eignet sich ideal als Energiespender für Sportler. Denn aufgrund der enthaltenen Ballaststoffe werden die Kohlenhydrate sehr langsam aufgenommen, wodurch der Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigt.

In 100 Gramm Kaniwa sind zudem auch 16 Gramm pflanzliches Eiweiß enthalten. Und auch wenn Du an Eisenmangel leidest, kann Dir das Superfood behilflich sein.

Basiswissen Kaniwa

Karotten

⇒ s. Möhren

Kichererbse
Kimchi
Kirschen

Kiwi

Die Kiwi ist eine Vitamin-C-Bombe. Mit nur zwei Kiwis am Tag kannst du deinen Vitamin-C-Bedarf (fast) komplett decken 🙂 Außerdem sind in der Kiwi noch wichtige Ballaststoffe, Kalzium, Magnesium und Kalium enthalten.

Ganz wichtig: das in der Kiwi enthaltene Enzym Actinidain hilft bei der Verdauung, da es Eiweiß spaltet. Manche Menschen reagieren darauf jedoch leider allergisch.




WERBUNG
Basiswissen Kiwi

Kürbis

Speisekürbisse haben es durchaus in sich – auch wenn sie zu 85-90 % aus Wasser bestehen. Die verbleibenden zehn Prozent sind tüchtig vollgepackt zum Beispiel mit Beta-Carotin, Kalium, Kieselerde, Vitamin B, Zink und Selen.

  • Das Beta-Carotin soll gut für die Augen sein, dem Stoffwechsel gut tun und einen Beitrag zum Aufbau der Blutkörperchen leisten.
  • Carotinoide schützen Herz, Blutgefäße und Zellen und bieten sogar Krebs die Stirn.
  • Caritonide sind sekundäre Pflanzenstoffe – ebenso wie Phytosterine, die bei Prostata-Beschwerden zusammen mit Zink, Kalium und Selen helfen sollen.
  • Kieselsäure pflegt Nägel, Bindegewebe und Haut.

Wer Kürbis schlemmt, darf sich nicht wundern, dass er öfter auf das stille Örtchen muss, denn Wasser und Kalium im Kürbis haben eine harntreibende Wirkung.

Als besonders gesund gilt das Kürbiskernöl, für das beispielsweise die österreichische Steiermark berühmt ist. Dieses Speiseöl enthält viele ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv bei Rheuma auswirken sollen. Nerven und Stoffwechsel profitieren vom Vitamin B. Das Vitamin E hingegen soll Herz- und Kreislaufproblemen vorbeugen.

Basiswissen Kürbis

Kurkuma

Kurkumapulver wird in der traditionellen indischen Heilkunde schon sehr lange als „Heiliges Pulver“ geschätzt, das auf den ganzen Körper eine reinigende Wirkung haben soll.

Kaum ein Zipperlein, gegen das diese Wurzel nicht helfen soll – Gallenbeschwerden, Arthritis, Herzerkrankungen, Schuppenflechte, ja sogar Alzheimer soll es vorbeugen oder lindern können. Jüngste Forschungen bestätigen einen Teil dieser Annahmen sogar und sprechen der Gelbwurz eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung zu.

Konkret enthält die Wurzel neben dem natürlichen Farbstoff Curcumin nennenswerte antioxidative Stoffe, Vitamin B6 und B12. Sie ist also tatsächlich mehr als ein optisch attraktiver Farbklecks auf dem Teller und darf deshalb zu Recht den Titel „Superfood“ führen.

Basiswissen Kurkuma

L

Lachs

Im Lachs steckt vor allem wertvolles Fischöl. Zwei Portionen Fisch empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung pro Woche, mindestens eine davon kannst du wunderbar mit Lachs abdecken.

Das bereits erwähnte Fischöl ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren erfreuen vor allem den Cholesterinspiegel. Denn im Gegensatz zu gesättigten Fettsäuren erhöhen diese das gute HDL-Cholesterin und können überschüssiges, schlechtes LDL-Cholesterin abtragen.

Grund für die rötliche Färbung des Lachs ist der Stoff Astaxanthin, ein natürliches Antioxidans, das deinen Körper beim Kampf gegen die allgegenwärtigen freien Radikale unterstützt. Eine gute Portion Proteine und Vitamin A runden das Ganze dann noch ab.

Basiswissen Lachs
Leinsamen

Limonen

⇒ s. Zitronen

Linsen

M

Mango
Mangostane
Miso

Möhren

Iss die Möhren, die sind gut für die Augen – diesen Spruch hat wohl jeder als Kind schon einmal gehört…

Am besten serviert man sie gekocht oder als Saft, denn aus gekochten Möhren können wir das Beta-Karotin besser verwerten. Unser Körper verwandelt das Beta-Karotin in Vitamin A, gut für Augen, Haut und Haare u.v.m.

Außerdem quillt der in Karotten enthaltene Ballaststoff Pektin im Magen-Darm-Trakt auf und gibt so ein besseres Sättigungsgefühl. Perfekt, wenn man abnehmen möchte 🙂

N

Nektarinen

Nüsse

Nüsse sind reichhaltige Energielieferanten und enthalten neben mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E, B-Vitamine, Lecithin und wertvolle Mineralstoffe. Entsprechend wirkt sich der Genuss von Nüssen positiv auf die Konzentrationsfähigkeit, die Lernfähigkeit und auf die Nervenfunktionen aus.

Jedoch sollte man Nüsse nur in Maßen zu sich nehmen, denn diese Nervennahrung enthält leider viele Kalorien. Eine Handvoll Studentenfutter täglich sollte nicht überschritten werden.

Mandeln
Walnüsse

O

Oliven
Oliven Öl

Orangen

Neben dem hohen Vitamin C-Gehalt (50 Milligramm pro 100 Gramm) enthalten Orangen sogenannte Polyphenole. Sie enthalten außerdem 15 Milligramm Magnesium pro 100 Gramm. Wie die meisten anderen Zitrusfrüchte enthalten sie auch viel Kalium.

Orangen stärken also die Knochen und helfen außerdem den Blutdruck in einer gesunden Höhe zu halten. Als Vitamin B-Lieferant unterstützen sie zudem unser Gehirn, das Glückshormon Serotonin herzustellen.

Aktuelle Studien lassen außerdem darauf schließen, dass die enthaltenen Bitterstoffe Limonoide das Wachstum von Brustkrebszellen hemmen können.

Basiswissen Orangen

P

Papaya

Bereits eine einzige Frucht liefert doppelt so viel Vitamin C wie wir eigentlich am Tag brauchen und ein Drittel unseres Vitamin A-Bedarfs. Zudem enthalten Papayas Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor) und das Enzyme Papain.

Die in der Papaya enthaltenen Vitamine C und A stärken unsere Abwehr. Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium und Phosphor helfen, unsere Muskeln und Knochen fit zu halten. Papain spaltet Eiweiße, was die Verdauung fördert und kurbelt außerdem die Fettverbrennung an.

Paprika

Frische Paprika enthalten jede Menge Vitamin C und Carotinoide, beide Stoffe sind förderlich für das Gehirn. Zudem liefern Paprika auch Kalium und sekundäre Pflanzenstoffe.

Pflaumen & Zwetschgen

Pflaumen und Zwetschgen enthalten wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, sind reich an Kalium, Eisen, Magnesium und Zink sowie Vitamin A, C, E und verschiedenen B-Vitaminen.

Ähnlich wie der Apfel enthalten sie den Pflanzenstoff Pektin, der sich positiv auf die Verdauung auswirken kann. Außerdem sind sie mit fünf Gramm pro 100 Gramm Frucht sehr ballaststoffreich.

Pflaumen helfen dem Herz, halten den Glukosespiegel in Schach, stärken die Knochen und auch das Gedächtnis – ein echtes Superfood also!

Basiswissen Pflaumen & Zwetschgen

Q

Quinoa

R

Romana Salat

Rosenkohl

Rosenkohl enthält zahlreiche B-Vitamine, Vitamin C, Vitamin K, Natrium, Kalium und Eisen. Außerdem ist er sehr ballaststoffreich, so sehr, dass er im rohen Zustand für manche Menschen schwer verdaulich ist und sprichwörtlich schwer im Magen liegt.

Er soll gegen Krebs helfen und unterstützt unser Herz-Kreislauf-System. Wie wäre es also mal mit einem Versuch und einem unserer köstlichen Rosenkohl-Rezepte?

Basiswissen Rosenkohl
Rosinen

Rote Beete

Rote Beete ist nicht nur unglaublich lecker und kalorienarm, sie enthält auch ganz viel Gesundes. Neben Folsäure und B-Vitaminen vor allem viel Eisen und Antioxidantien.

S

Samen

Chia-Samen

Die unscheinbaren schwarzen und weißen Samen sind überaus eiweißreich, voll mit gesunden Fettsäuren, Kalium, Kalzium und Antioxidantien. Chia-Samen enthalten die zehnfache Menge Omega-3-Fettsäuren von Lachs und fünfmal mehr Kalzium als Milch.

Die Fähigkeit der Samen, größere Mengen an Wasser zu speichern, ähnelt der der Leinsamen. Genau wie diese können Chia-Samen durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen die Verdauung regulieren und eine längere Sättigung unterstützen. 15 Gramm Chia-Samen enthalten etwa 22 Gramm Ballaststoffe; die Tagesempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt bei ca. 30 bis 40 Gramm pro Tag.

Ihr Eiweißgehalt liegt weit über dem anderer Getreidesorten wie Weizen oder Dinkel. Dazu sind sie glutenfrei, also auch für Menschen mit einer Unverträglichkeit geeignet.

Ihr sehr niedriger glykämischer Index bewirkt außerdem eine sehr langsame Umwandlung von Kohlenhydraten zu Zucker und dessen anschließende Aufnahme ins Blut. Der Blutzuckerspiegel steigt daher langsamer an und bleibt länger konstant auf einem Pegel.

Basiswissen Chia-Samen
Sauerkraut
Seetang
Shiitake Pilze

Spargel

Spargel ist reich an B-Vitaminen – vor allem Vitamin B9, landläufig eher als Folsäure bekannt, steckt ordentlich drin in den Stangen. Und dank des enthaltenen Chlorophylls glänzt der grüne Spargel sogar noch ein wenig mehr als sein weißer Kumpan.

Provitamin A und Vitamin C sind im Spargel in einer besonders hohen Menge vorhanden. Grüner Spargel enthält oft noch mehr Provitamin A und Vitamin C als der weiße Spargel.

Die im Spargel enthaltenen Antioxidantien sind zudem gut im Kampf gegen freie Radikale und er wirkt auch noch entzündungshemmend, das perfekte Anti-Aging-Food!

Außerdem enthält er so wenige Kalorien, dass man sich daran ruhig genüsslich satt essen kann 🙂

Basiswissen Spargel

Spinat

Verstecken muss sich der Spinat nicht, denn er hat durchaus viel zu bieten. Vitamin K zum Beispiel. Konkret enthalten 100 Gramm Spinat rund 300 µg Vitamin K. Deutlich mehr als ein Erwachsener pro Tag braucht.

Außerdem Magnesium, das Herz- und Blutgefäße schützen kann und ordentlich Beta Carotin. Ja, genau, Beta Carotin. Das wiederum kennen wir eigentlich aus der Möhre, die mit 7,5 mg pro 100 Gramm besonders viel davon zu bieten hat. Mit knapp 5 mg auf dieselbe Menge liegt Spinat aber nicht weit dahinter und entpuppt sich als durchaus wertvoller Lieferant des Provitamins.

Basiswissen Spinat
Süßkartoffeln

T

Tomaten

Der Farbstoff Lycopin bei Tomaten nicht nur für die rote Farbe, er wirkt darüber hinaus auch antioxidativ. Internationale Studien belegen, dass der Farbstoff sogar Krebszellen blockieren kann. Außerdem enthalten die Schale und das Fruchtfleisch die Vitamine C und E.

Zudem sind Tomatensaft und Tomatenmark gut für unsere Haut und die Herzgesundheit. Und nein, Ketchup und Pizza sind kein gesunder Weg mehr Tomaten zu essen 🙂

Basiswissen Tomaten

Topinambur

Rund ein Sechstel der Topinambur-Knolle besteht aus wertvollem Inulin, einem Ballaststoff, der den Blutzuckerspiegel nahezu kaltlässt. Die ebenfalls enthaltenen Chlorogensäure gilt als entzündungshemmend und antimikrobiell.

Kalium- und kalziumreich sowie vollgepackt mit den Vitaminen C, D und vielen B-Vitaminen ist sie auch noch.

Basiswissen Topinambur
Trauben

U

V

W

Wassermelone

Wassermelonen sind nicht nur hübsch und sehr lecker, sie enthalten vor allem wenige Kalorien und viel Wasser. An Vitaminen enthält die Wassermelone viel Vitamin A, wichtig für Haut und Augen.

Die Anti-Krebs-Eigenschaften von Wassermelone basieren auf den Vitaminen und Antioxidantien, die sie enthält. Diese helfen zudem dabei, die Schäden durch freie Radikale zu reduzieren.

Das in der Wassermelone enthaltene Kalium sorgt für einen leicht entwässernden Effekt – perfekt für eine Diät. Außerdem steht die Wassermelone in Konkurrenz zur Tomate, zumindest was ihren Lycopin-Gehalt angeht. Super wichtig im Kampf gegen Herzerkrankungen und Krebs!

Weißkohl

Alle Kohl-Sorten (Weiß-, Rot-, Rosen- und Grünkohl) sind kalorienarm. Sie enthalten kaum Fett, dafür aber viel Vitamin C, Ballaststoffe und Kalium.

Außerdem sagt man ihnen eine krebshemmende Wirkung nach, durch in ihnen enthaltene Glucosinolate.

X

Y

Z

Zitronen

Die Zitrone, oftmals als bester Vitamin-C-Lieferant bezeichnet, enthält pro 100 Gramm Frucht rund 53 mg Vitamin C. Damit ist sie nicht der Spitzenreiter unter den Vitamin-C-Lieferanten, aber sie peppt fast jedes Gericht lecker auf.

Ein Glas Wasser mit einem Spritzer frischer Zitrone jeden Morgen hilft dir Giftstoffe auszuspülen und gesund an Gewicht zu verlieren.

Zwetschgen

⇒ s. Pflaumen

Foto: Elena Schweitzer / shutterstock.com