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Sauerampfer – leckeres Wildkraut und Heilkraut zugleich

Sauerampfer

Sauerampfer – der köstliche säuerliche Geschmack dieses Wildkrauts entsteht durch die darin enthaltene Oxalsäure.

Wenn diese Pflanze in der Küche verwendet wird, kommt es auf die Menge an, ob sie gesund ist. Zu viel Oxalsäure kann nämlich schaden. Die im Frühling geernteten jungen Blätter enthalten allerdings wenig Oxalsäure.

Das Wildkraut in der Frühlingsküche

Besonders die sehr jungen Blätter des Sauerampfers werden im Frühling gern für Salate, Suppen oder Soßen wie die bekannte Frankfurter Grüne Soße verwendet.

Der Oxalsäure-Gehalt des sehr jungen Sauerampfers ist im Frühling noch sehr gering. Vielmehr überwiegen bei den Inhaltsstoffen die reichlich enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie essentiellen Fettsäuren.

Besonders in der französischen Küche gehört das säuerliche Frühlingsgemüse schon lange zur Frühlingsküche, erfreut sich aber auch hierzulande wachsender Beliebtheit.

Geerntet werden können die zarten Blätter bereits im April und bis in den November hinein. Die Pflanze stammt aus Europa und fühlt sich auf feuchten Lehmböden besonders wohl.

In der Heilkräuterküche ist das Wildkraut besonders wegen seines hohen Gehalts an Vitamin C sehr beliebt und vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit. Aber auch Magen- und Verdauungsbeschwerden, Blutarmut und Fieber werden damit behandelt. Die Pflanze ist außerdem harntreibend und blutreinigend.

Ernte, Anbau und Einkauf

Die meisten Menschen sammeln das zarte Wildkraut besonders im Frühling in der freien Natur. Es ist dabei allerdings wichtig, darauf zu achten, das Kraut nicht an stark befahrenen Straßen oder auf mit Pestiziden behandelten Flächen zu sammeln.

Wer sicher gehen möchte, einwandfreie Pflanzen zu bekommen, kann sie auch sehr gut auf dem Wochenmarkt oder in guten Gemüsegeschäften einkaufen. Auch gute Gärtnereien haben dieses Wildkraut normalerweise in ihrem Angebot.

Eine andere Möglichkeit ist der Selbstanbau im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Wird das säuerliche Wildkraut gut gepflegt, fühlt es sich dort sehr wohl, wächst gut und ist immer griffbereit, wenn eine leckere Soße, Suppe oder ein Salat damit angerichtet werden sollen.

Die gesunden Inhaltsstoffe des Sauerampfer

Dass Sauerampfer besonders im Frühling durch seinen hohen Vitamin-C-Gehalt gegen die dann immer einsetzende Frühjahrsmüdigkeit hilft, wurde hier ja schon gesagt. Vitamin C ist aber nicht der einzige der gesunden Inhaltsstoffe in diesem leckeren Wildkraut.

Die besonders wichtigen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die für den Menschen essentiell sind, sind ebenfalls enthalten. Zum hohen Gehalt an Vitamin C kommen bei den Vitaminen noch Beta-Carotin, B1, B2, B3, B6, B7 und B9 dazu und sorgen so beispielsweise im Salat für einen richtigen Vitamin-Cocktail.

Auch bei den Mineralstoffen und Spurenelementen hat das Wildkraut viel zu bieten. Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Fluorid und Jod sind weitere gesunde Inhaltsstoffe.

Ein weiterer Vorteil ist der geringe Gehalt an Kalorien. Dieses Wildkraut darf jeder genießen, ohne Angst um seine Linie haben zu müssen.

Rezepte mit Sauerampfer

Leckere Rezepte mit Sauerampfer haben wir für euch auf Pinterest zusammengestellt:

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