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Vitamin C – Der Allrounder für den Stoffwechsel

Vitamin C

Die Ascorbinsäure, besser bekannt als Vitamin C, gilt als eines der wichtigsten Vitamine zur Stärkung des Immunsystems. Doch auch darüber hinaus ist es an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt, die zum Teil lebensnotwendig sind.

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Da unser Körper dieses Vitamin nicht selbst produzieren kann, muss es durch die Nahrung oder in Form von Nahrungsergänzung aufgenommen werden.

Was bewirkt Vitamin C im Körper?

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Vitamin C stimuliert das Immunsystem: Die körpereigenen Abwehrzellen (Leukozyten und T-Zellen) werden durch Vitamin C unterstützt. Fehlt diese Unterstützung, ist unser Immunsystem geschwächt, Viren und Bakterien können nicht abgewehrt werden und wir entwickeln Krankheitssymptome.

Vitamin C schützt unsere Zellen: Durch verschiedene Umwelteinflüsse entstehen im Körper sogenannte freie Radikale, die unsere Zellen angreifen und schädigen. Vitamin C reduziert diesen oxidativen Stress, sodass die Zellen sich normal regenerieren können.

Vitamin C stärkt Haut und Gelenke: Ebenso wie Eisen ist Vitamin C an der Bildung von Kollagen beteiligt und trägt dazu bei, dass Bindegewebe, Haut und Gelenke ihre Elastizität behalten.

Vitamin C beeinflusst den Hormonhaushalt: Vitamin C spielt beim Aufbau einiger Aminosäuren eine wichtige Rolle, die wiederum in verschiedenen Hormonen enthalten sind. So benötigt der Körper beispielsweise während der Schwangerschaft oder bei Stress mehr Vitamin C. Auch die Schilddrüsenhormone nutzen Vitamin C für ihren Stoffwechsel.

Bedarf an Vitamin C

Der Bedarf an Vitamin C variiert hinsichtlich des Alters, des Geschlechts und des aktuellen Gesundheitszustandes. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) geht von einem Tagesbedarf von 110 mg Vitamin C für Männer und 95 mg für Frauen aus.

Vitamin C

Foto: Africa Studio / shutterstock.com

In besonderen Lebensphasen oder bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist jedoch eine vermehrte Einnahme von Vitamin C ratsam, um Stoffwechsel– und Heilungsprozesse zu unterstützen. Ein erhöhter Bedarf an Vitamin C besteht beispielsweise:

  • bei der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel,
  • während Schwangerschaft und Stillzeit,
  • bei erhöhtem Stress,
  • bei intensiver körperlicher Belastung durch Sport,
  • bei einem schwachen Immunsystem und häufigen Erkältungen,
  • bei Allergien und Heuschnupfen oder
  • einer Diät.

In solchen Fällen sollten täglich mindestens 200 mg zusätzlich über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.

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Aufnahme von Vitamin C durch die Nahrung

Ein junger, gesunder Erwachsener, der nicht unter akutem Stress leidet, kann seinen Bedarf an Vitamin C durch eine ausgewogene Ernährung normalerweise decken. Es ist jedoch zu beachten, dass durch Lagerung und Transport sowie das Erhitzen beim Kochen ein Großteil des Vitamingehaltes in unseren Lebensmitteln verloren geht. Hinzu kommt, dass der Körper Vitamin C nur kurzzeitig speichern kann.

Vitamin C wird daher am besten aus unverarbeitetem Obst und Gemüse in Bio-Qualität aufgenommen. Um genügend Vitamin C über die Nahrung aufzunehmen, müsste jedoch mehrmals am Tag rohes Obst und Gemüse verzehrt werden.

Vitamin C als Nahrungsergänzung

Wird Vitamin C zusätzlich als Nahrungsergänzung eingenommen, gilt: Eine Überdosierung ist nicht möglich. Anteile, die vom Körper nicht aufgenommen werden können, werden mit dem Urin ausgeschieden. Lediglich bei einer extrem hohen Dosierung über längere Zeit kann es zu Durchfall, Magenkrämpfen und Übelkeit kommen.

Da der Körper nur eine begrenzte Menge an Vitamin C auf einmal aufnehmen kann, sollten über den Tag verteilt kleinere Mengen eingenommen werden. Ärzte, Heilpraktiker und Apotheker sind gute Ansprechpartner, wenn es darum geht, die individuell passende Dosierung zu finden.

Die 30 besten Lieferanten für Vitamin C

Lebensmittel Enthaltenes Vitamin C in mg / 100 g
Acerola (Malpighia glabra) 695 – 4.827
Camu-Camu (Myrciaria dubia) 2.000,0
Hagebutte 1.250,0
Sanddornbeeren 450,0 – 900,00
Johannisbeeren, schwarz 180,0
Paprika 139,5
Brokkoli 115,0
Meerrettich 114,0
Rosenkohl 112,0 – 150,0
Grünkohl 105,0 – 150,0
Blumenkohl 71,0
Kiwis 71,0
Erdbeeren 63,5
Kohlrabi 63,0
Zitronen 53,0
Spinat 51,5
Rotkohl 50,0
Wirsing 49,5
Weißkohl 47,0
Apfelsinen 47,0
Mangold 39,0
Johannisbeeren, rot 36,0
Früchtebrot 35,0
Feldsalat 35,0
Honigmelone 32,0
Bohnen, grün 29,0
Sojabohnen 29,0
Radieschen 28,0
Porree 26,0
Bockwurst 26,0

Noch mehr Infos rund um das Supervitamin findet ihr hier:

Vitamin C

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