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Paprika – bunt, knackig und vor allem gesund

Paprika

Die Paprika stammt ursprünglich aus Südamerika und wurde von den Spaniern als Zierpflanze mit nach Europa gebracht.

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Seit der Entwicklung von milderen Sorten ist sie zu einem der beliebtesten Gemüse in unserer Küche geworden. Sie ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch sehr gesund und kalorienarm.

Mild oder feurig

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Die Paprika enthält viel Vitamin C und Carotinoide, es gibt sie in verschiedenen Sorten, Formen und Reifegraden. Die Farbabstufungen reichen von hell- oder dunkelgrün, gelb, orange bis hin zu tiefrot: je reifer die Paprika, desto mehr geht sie ins rot. Sie kann rund, kegelförmig, flach oder spitz zulaufend sein.

Außerdem gibt es milde und schärfere Varianten. Der Inhaltsstoff Capsaicin ist für den jeweiligen Schärfegrad verantwortlich. Die Gemüsepaprika enthält allerdings wenig davon und hat dadurch einen mild-süßen Geschmack.

Zucht und eigener Anbau

Die Paprika gehört zu den Nachtschattengewächsen und ist verwandt mit Chili– und Peperoni-Sorten. Sie ist eine uralte Nutzpflanze, die bereits Jahrtausende vor Christus als Nahrungsmittel diente. Mittlerweile wird sie weltweit angebaut und ist dadurch ganzjährig erhältlich.

Die Saison in Deutschland, wo sie geschützt angebaut wird, beginnt normalerweise im Juli und geht bis Oktober. Die Wärme ist für das intensive Aroma der Frucht unerlässlich. So werden die Pflanzen auch oft im Gewächshaus angebaut, sie bevorzugen Temperaturen um die 25 °C. Der Keimling kann bis zu 150 cm hoch wachsen.

Alle Paprikasorten sind mehrjährige Pflanzen, werden jedoch im eigenen Anbau wegen der Kälteempfindlichkeit oft nur einjährig gehalten. Die farben- und formenreichen Früchte gedeihen auf einem Boden, dessen Düngung und Bewässerung gut aufeinander abgestimmt sein sollten. Nach eineinhalb bis vier Monaten ist die Frucht reif und kann geerntet werden.

Gesundes Gemüse mit vielfältigen Inhaltsstoffen

Paprika ist nicht nur farbenfroh und knackig frisch, sondern ernährungstechnisch sehr vielfältig und überaus gesund. Außerdem passt sie zu verschiedensten Gerichten wie Salaten, Nudeln, Aufläufen und Eintöpfen, und kann so abwechslungsreich in einer gesunden Küche angewendet werden. Roh oder eingelegt ist sie genauso schmackhaft wie gekocht oder gegrillt.

Außerdem lässt sich aus getrockneten und gemahlenen Schoten ein Pulver zum Würzen in verschiedenen Schärfegraden herstellen.

Ein wichtiger Inhaltsstoff ist Folat (synthetisch: Folsäure), das wichtig für Wachstum und Zellteilung ist. Gerade für Schwangere ein essenzieller Bestandteil. Auch Kalium für den Säure-Basen-Haushalt und der hohe Ballaststoffgehalt, der die Verdauung fördert und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt, sind wichtige Bestandteile.

Sehr hoch ist der Anteil an Vitamin C in der Paprika. Dieses Vitamin kann der Körper nicht selbst herstellen, also ist die Aufnahme über die Nahrung essenziell. Sogar das Risiko für den „Grauen Star“ kann dadurch vermindert werden. Mit der Aufnahme des Vitamin Cs kann auch die Aufnahme des Spurenelements Eisen deutlich gefördert werden.

Die Paprika enthält außerdem eine große Menge an unterschiedlichen Antioxidantien, die den Blutdruck senken und die Schwächung der Sehkraft vermeiden können.

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Rezepte mit Paprika

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Nährwertangaben

100 Gramm rote Paprika enthalten:

Nährstoff per 100 g Einheit
Wasser 92,2 g
Kalorien 26 kcal
Proteine 0,99 g
Fettgehalt 0,3 g
Kohlenhydrate 6,03 g
Ballaststoffe 2,1 g
Zucker 4,2 g
Mineralien
Kalzium, Ca 7 mg
Kupfer, Cu 0,017 mg
Eisen, Fe 0,43 mg
Magnesium, Mg 12 mg
Mangan, Mn 0,112 mg
Phosphor, P 26 mg
Kalium, K 211 mg
Selen, Se 0,1 µg
Natrium, Na 4 mg
Zink, Zn 0,25 mg
Vitamine
Vitamin A, IU 3130 IU
Vitamin A, RAE 157 µg
Beta-Carotin 1620 µg
Vitamin B1 (Thiamin) 0,054 mg
Vitamin B2 (Riboflavin) 0,085 mg
Vitamin B3 (Niacin) 0,979 mg
Vitamin B5 (Pantothensäure) 0,317 mg
Vitamin B6 0,291 mg
Vitamin B9 (Folsäure) 46 µg
Vitamin C 128 mg
Vitamin E 1,58 mg
Vitamin K 4,9 µg
Lipide
Gesättigte Fettsäuren 0,059 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren 0,007 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0,156 g
Quelle: USDA

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