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Vitamin A: Das Vitamin für die Augen

Vitamin A

Eigentlich eine ganze Gruppe von Stoffen, zu denen auch Retinol und Beta-Carotin gehören, ist Vitamin A ein wahrer Alleskönner.

Etwa 1 mg braucht der Körper von diesem wichtigen Stoff täglich und fördert damit die Blutbildung, stärkt unser Immunsystem, lässt die Knochen heilen und sorgt dafür, dass wir auch bei Dunkelheit gut sehen können.

Was ist Vitamin A und wofür brauchen wir es?

Vitamin A gehört zu den essenziellen Vitaminen, d. h. der Körper kann diesen Baustein nicht selber herstellen, sondern ist darauf angewiesen, dass wir ihn über die Nahrung zu uns nehmen.

Genau wie die Vitamine E, D und K gehört es zu den fettlöslichen Vitaminen. Nur zusammen mit ein wenig Fett kann es vom Körper aufgenommen und verwertet werden.

0,8 – 1 mg braucht unser Körper täglich, dies entspricht in etwa 2.600 – 3.300 IE. Männer brauchen dabei etwas mehr als Frauen und auch in der Schwangerschaft ist der Bedarf erhöht.

Unser Körper setzt das Vitamin anschließend für ganz unterschiedliche Zwecke ein. So ist es beteiligt an der Bildung neuer roter Blutkörperchen, hält unsere Haut und Schleimhäute gesund, stärkt das Immunsystem und fördert die Knochenbildung.

Als sogenanntes „Augenvitamin“ spielt es außerdem eine wichtige Rolle beim Sehvorgang.

Leber und Karotten als wichtige Vitamin-A-Lieferanten

Das reine Vitamin findet sich ausschließlich in tierischen Produkten und hier vor allem in Leber. Schon ein kleines Stück Leber kann dabei den gesamten Tagesbedarf decken. Aber auch in Eiern, Milch und Fisch lässt sich das Vitamin finden.

Veganer brauchen nun aber keinen Vitamin-A-Mangel zu fürchten, denn auch in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten steckt ein hoher Gehalt des Vitamins. Als Vorstufe, dem Beta-Carotin, ist es in Karotten, Honigmelone, Aprikose oder Spinat reichlich vorhanden. Diese Vorstufe kann anschließend von der Leber in das eigentliche Vitamin umgewandelt werden.

Um den Vitamin-A-Gehalt in den Nahrungsmitteln hoch zu halten, solltet ihr darauf achten, dass die Lebensmittel nicht zu lange gekocht und wenn möglich auch vor Lichteinfluss geschützt gelagert werden.

Hypovitaminose: Ein Vitamin-A-Mangel ist bei uns selten

Bei einer ausgewogenen Ernährung nehmen wir ausreichend Vitamin A über unsere Nahrung zu uns. Eine Unterversorgung ist äußerst selten und tritt vor allem in Entwicklungsländern, durch Mangelernährung hervorgerufen, auf.

Kommt es dennoch zu Mangelerscheinungen, kann dies mit Sehstörungen in Form von Nachtblindheit, vermehrter Infektanfälligkeit, Haarausfall und trockenen Schleimhäuten einhergehen.

Von einer zusätzlichen Einnahme von Vitamin-A-Präparaten raten Experten in den allermeisten Fällen ab, denn im Gegensatz zu den Vorstufen, kann das reine Vitamin vom Körper nicht abgebaut werden. Dies kann zu Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall sowie Leber- und Milzvergrößerung führen.

Die 20 besten Lieferanten für Vitamin A

Diese zwanzig Lebensmittel sichern die Versorgung mit Vitamin A:

Lebensmittel Enthaltenes Vitamin A in 100 g
Rinderleber 18.000 µg
Leberwurst 8.300 µg
getrocknete Aprikosen 5.800 µg (RÄ)*
Karotten 1.574 µg (RÄ)*
Süßkartoffeln 1.426 µg (RÄ)*
Aal 980 µg (RÄ)*
Grünkohl 862 µg (RÄ)*
Spinat 798 µg (RÄ)*
Honigmelone 784 µg (RÄ)*
Thunfisch 655 µg
Butter 653 µg
Feldsalat 650 µg (RÄ)*
Mangold 588 µg (RÄ)*
Kaviar 561 µg
Staudensellerie 483 µg (RÄ)*
Weichkäse 403 µg
rote Paprika 354 µg (RÄ)*
Frischkäse 323 µg
Mango 210 µg (RÄ)*
Hühner-Ei (1 Stück) 145 µg
*Hinweis zu den Mengenangaben: Retinol-Äquivalent (RÄ) – die Einheit enthält neben dem Vitamin A (aus tierischen Lebensmitteln) auch das Provitamin A der Carotinoide (aus pflanzlichen Lebensmitteln). Dabei gilt: 1 Mikrogramm RÄ = 1 Mikrogramm Retinol = 6 Mikrogramm Beta-Carotin

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