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Haarausfall vorbeugen durch eine ausgewogene Ernährung

Haarausfall

Haarausfall bei Männern kommt häufig vor und endet nicht selten mit einer Glatze. Jeder zweite Mann ist von Haarverlust betroffen und auch Frauen können darunter leiden. Die Gründe für Haarausfall sind unterschiedlich.

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Haarexperten unterscheiden vier grundlegende Haarausfall Ursachen, allerdings handelt es sich in 80% der Fälle um erblich bedingten Haarausfall.

Doch wie kommt es zum Haarverlust und wie kann man dem unterstützend mit gesunder Ernährung vorbeugen?

Welche Haarausfall Ursachen gibt es?

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Neben erblich bedingtem Haarausfall wird zwischen stressbedingtem, diffusem und kreisrundem Haarausfall unterschieden. Es ist wichtig zu wissen, was die Gründe für den Haarausfall sind, da auf Basis der Ursachen zusätzlich zu einer gesunden Ernährung passende Behandlungsmethoden gewählt werden sollten. Diese gilt es unter Umständen im Einzelfall mit einem Dermatologen abzusprechen.

Erblich bedingter Haarausfall betrifft vor allem Männer, doch auch Frauen kämpfen besonders in den Wechseljahren häufig mit dem Haarverlust, der auf eine genetisch vererbte Mutation zurückzuführen ist. Die Haarfollikel reagieren bei erblich bedingtem Haarausfall sensibel auf das Stoffwechselprodukt Dihydrotestosteron (DHT). Bei Männern ist dieses normalerweise für die sekundären Geschlechtsmerkmale, wie die Körperbehaarung zu ständig, doch wird zu viel davon produziert, hemmt DHT einen Botenstoff, der maßgeblich am Haarwachstum beteiligt ist.

Die Wachstumsphase der Haare wird verkürzt und sie fallen frühzeitig aus. Die verkümmerten Haarwurzeln können keine neuen Haare produzieren und es entstehen die typischen Geheimratsecken, kahle Stellen am Scheitelpunkt oder eine hohe Stirn durch einen nach hinter weichenden Haaransatz.

Kreisrunder Haarausfall ist beispielsweise, so vermuten Experten, Symptom einer Autoimmunerkrankung und wird häufig durch unverträgliche Lebensmittel ausgelöst. Eine ausgewogene und individuell angepasste Ernährung ist in diesem Fall das A und O, um die kahlen kreisrunden und ovalen Stellen zu schließen, die sich in der Folge bilden können.

Stressbedingter Haarausfall wird durch körperlichen und seelischen Stress verursacht. Mögliche Haarausfall Ursachen sind neben Herausforderungen in Berufs- und Privatleben, auch Leistungssport oder radikale Diäten. Der Energiebedarf des Körpers steigt an, sodass die Energie, die die Haare für ein gesundes Wachstum benötigen, an anderen Stellen des Körpers zum Einsatz kommt. Das führt dazu, dass die Haarwurzeln nicht mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden und die Haare auf Dauer ausfallen.

Diffuser Haarausfall zeichnet sich dadurch aus, dass das Haupthaar insgesamt lichter wird und sich nicht, wie bei erblich bedingtem Haarausfall oft üblich, auf bestimmte Stellen beschränkt. Auch hier kann Stress eine entscheidende Rolle spielen, doch auch ein ungesunder Lebensstil, eine unausgewogene Ernährungsweise, Medikamente oder Krankheiten können Gründe für Haarausfall dieser Art sein.

Ausgewogene Ernährung für gesundes Haarwachstum

Wenn die Haare ausfallen, ist heutzutage Nährstoffmangel oftmals daran beteiligt. Viele Lebensmittel enthalten heute längst nicht mehr so viele Nährstoffe, wie noch vor einigen Jahrzehnten, während die Ernährung oft einseitig und unausgewogen ausfällt. Schöne und gesunde Haare hängen unmittelbar mit einer gesunden Ernährung zusammen, denn diese sorgt für die Energieversorgung der Haarwurzeln.

Bevor man sich mit den Details der Mikronährstoffe auseinandersetzt, reicht es oftmals schon aus, grundlegende Aspekte einer ausgewogenen Ernährung zu beachten. Diese zeichnet sich unter anderem durch einen geringen Zuckeranteil aus. Das Süßungsmittel ist nicht nur in Süßigkeiten enthalten, sondern auch in stärkehaltigen Lebensmitteln, wie Weißmehlprodukten, und auch in vielen anderen Lebensmitteln, in denen man Zucker gar nicht vermuten würde. Es lohnt sich deshalb beim Einkauf einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen.

Um Haarausfall bei Männern und Frauen zu verhindern, sollte außerdem genug Obst und Gemüse in Kombination mit gesunden Fetten und qualitativ hochwertigen Proteinen verzehrt werden.

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Spezielle Nährstoffe gegen Haarverlust

Wer den Eindruck hat, sich bereits sehr ausgewogen zu ernähren und dennoch unter Haarverlust leidet, kann den Fokus auf Lebensmittel legen, die für das Haarwachstum wichtige Vitamine und Nährstoffe beinhalten. Alternativ gibt es auch Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform.

Hier eine Liste der wichtigsten Nährstoffe, Spurenelemente und Mineralstoffe für gesunde Haare:

Welche Lebensmittel helfen gegen Haarausfall?

Ein wichtiges B-Vitamin ist Biotin, welches zum Beispiel in Sojabohnen, Eigelb, Champignons, Leber und Vollkornprodukte enthalten ist. Dieser Nährstoff ist vor allem für die Gesundheit der Haarwurzeln von großer Bedeutung.

Basiswissen Biotin

Omega-3-Fettsäuren können durch Lachs, Walnüsse oder andere hochwertige Öle vom Körper aufgenommen werden und sorgen für eine elastische und gesunde Kopfhaut. Aminosäuren unterstützen die Haarbildung und sind beispielsweise in Champignons enthalten.

Zinkmangel ist eine häufige Haarausfall Ursache, denn Zink ist unter anderem für die Keratinbildung verantwortlich, die für das Haarwachstum sorgt. Das Spurenelement ist in Käse, Eiern, Milch– und Fleischprodukten enthalten und kann auch in Kapselform eingenommen werden.

Basiswissen Zink

Kupfer ist in Nüssen und Vollkornprodukten enthalten und kräftigt das Haar, während Eisen in Leber oder Hülsenfrüchten vorkommt. Besonders bei diffusem Haarausfall kann Eisenmangel ein Faktor sein. Untersuchungen haben gezeigt, dass Frauen mit diffusem Haarausfall besonders häufig von Eisenmangel betroffen sind.

Basiswissen Kupfer

Zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung lassen sich alle Haarausfall Ursachen symptomatisch auch mit einem Coffein Shampoo äußerlich behandeln. Der Wirkstoff Coffein verlängert die Haarwachstumsphase und sorgt für ein gesteigertes Haarwachstum. Er verleiht den Haarwurzeln Energie. Am besten wird Haarausfall ganzheitlich behandelt, um den Haarverlust langfristig zu verhindern.

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