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Feldsalat: Frisches Grün in den kalten Jahreszeiten

Feldsalat

Der Feldsalat ist in Europa, Asien, Nordamerika und Nordafrika verbreitet und trägt viele verschiedene Namen. Die Bezeichnung „Rapunzel“ ist dank des gleichnamigen Märchens besonders bekannt.

Herkunft, Saison und Anbau

Wenn aus der Gemüseabteilung des Supermarktes viel frisches saisonales Gemüse verschwindet, hat häufig der Feldsalat seinen großen Auftritt.

Die Pflänzchen, die auf den ersten Blick so zart wirken und von Hand gepflückt werden müssen, überstehen sogar klirrende -15° C. Deshalb hat das grüne Blattgemüse vor allem im Herbst und Winter Saison.

Im Freiland erfolgt die Saat oft zwischen Juni und Oktober. Einige Sorten vertragen jedoch keine Temperaturen über 20° C – sonst keimen sie nicht.

Du kannst Feldsalat nicht nur im Geschäft kaufen, sondern auch zu Hause selbst anbauen. Dafür benötigst du entweder eine freie Fläche im Garten oder einen Topf. Balkonkästen sind für das satte und sättigende Grün ebenfalls geeignet.

Hohe Temperaturen und pralles Sonnenlicht mag der Feldsalat allerdings nicht. Tütchen mit dem Saatgut findest du nicht nur in Fachgeschäften, sondern oft auch saisonal in manchen Supermärkten, Drogerien und sogar in einigen Haushaltswarengeschäften.

Nährstoffe im Feldsalat

Feldsalat ist sehr nahrhaft und enthält viele Vitamine. 100 g enthalten zum Beispiel:

  • 0,65 mg Vitamin A
  • 0,25 mg Vitamin B6
  • 35 mg Vitamin C
  • 0,6 mg Vitamin E

Auch Eisen kommt im Feldsalat vor: 2 mg Eisen nimmst du mit 100 g Feldsalat zu dir. Dieser Stoff spielt bei der Blutbildung eine entscheidende Rolle. Eisenmangel kann deshalb zur Anämie führen.




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Des Weiteren enthalten die Rapunzeln neben anderen Mineralien 13 mg Magnesium und 421 mg Kalium. Auch diese Stoffe sind lebensnotwendig. Einige Experten schätzen, dass die meisten Menschen zu wenig Kalium zu sich nehmen, obwohl der Stoff in vielen Lebensmitteln vorkommt.

Mit 35 mg Kalzium (ebenfalls pro 100 g) liefert der Feldsalat darüber hinaus einen wichtigen Baustoff für die Knochen. Kalzium kommt zwar überwiegend in den Knochen und Zähnen vor, ist jedoch auch für eine gesunde Zellteilung, Blutgerinnung, verschiedene Stoffwechselprozesse und die Aktivität von Muskeln und Nerven bedeutsam.

Darüber hinaus enthält das Blattgemüse sekundäre Pflanzenstoffe wie Chlorophyll. Die genaue Bedeutung des Stoffs für die Gesundheit ist bislang nicht abschließend geklärt.

Gleichzeitig liefert der Feldsalat nur wenige Kalorien: Mit nur 18 kcal pro 100 g eignet sich der Feldsalat auch hervorragend für eine figurbewusste Ernährung. Mit einem schlanken Dressing oder anderen Gemüsesorten kannst du den Feldsalat deshalb ohne schlechtes Gewissen genießen.

Feldsalat kaufen und lagern

Beim Einkauf solltest du darauf achten, dass der Feldsalat keine matschigen oder braunen Stellen aufweist. Das nahrhafte Grün ist sehr empfindlich: Wenn du dir angeschlagenen Feldsalat nach Hause holst, kann er sehr schnell faulen.

Aus demselben Grund solltest du den Feldsalat im Kühlschrank lagern. Dabei sollten die Pflänzchen nicht nass sein. Auch bei Kondenswasser, das sich auch in Tüten mit Löchern schnell bildet, ist Vorsicht geboten.

Am besten lagerst du den Feldsalat so kurz wie möglich und verarbeitest das Blattgemüse zeitnah. Das gilt auch für das Anrichten des Salats: Wenn der Feldsalat in Dressing liegt, saugt er sich voll und ist anschließend nicht mehr knackig. Deshalb gibst du das Dressing im Idealfall erst ganz zum Schluss dazu.

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Foto: KajzrPhotography / shutterstock.com


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