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Wellness von innen: Kokosöl

Kokosöl

Nein, es geht hier nicht um eine exotische Bodylotion, sondern um ein noch weitestgehend unbekanntes Schätzchen unter den Pflanzenölen.

Was Kokosöl alles kann, haben wir für dich herausgefunden.

Wissenschaftlers Liebling

Wenn du an eine Kokosnuss denkst, kommt gleich ein Urlaubsfeeling auf, nicht wahr? Mit einer halben Nuss in der Hand, einen bunten Strohhalm reingesteckt und vielleicht noch eine Blume im Haar: Schon ist das sommerlich leichte Lebensgefühl perfekt.

Die Kokosnuss ist schon viele tausend Jahre bekannt, bei uns aber bisher vor allem wegen ihres exotischen Dufts beliebt. Die Kokosmilch oder Kokosraspeln haben es auch bereits in die Küche geschafft, das Kokosöl hingegen nur vereinzelt.

Dabei ist es sogar wissenschaftlich untersucht und mit Brief und Siegel als richtig gesund eingestuft. Sei es 2000 durch Dr. Mary Newport aus England oder 2012 durch die Wissenschaftler am Athlone Institute of Technology Irland: der Kokosnuss, insbesondere dem Kokosöl wurden schon oft äußerst positive Eigenschaften zugesprochen.

Gut für die Zähne, toll für die Haut und auch noch sinnvolles Futter für die grauen Zellen – all das machte uns neugierig auf das weiße Öl.

Die besonderen Fettsäuren des Kokosöls

Das aus dem getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss gepresste Fett besteht zwar überwiegend aus gesättigten Fettsäuren, diese sind aber langkettiger als gesättigte Fettsäuren tierischen Ursprungs. Und es sind ganz besondere Fette, denn Kokosöl enthält das wertvolle Laurin, eine Fettsäure, die gegen Viren und Bakterien helfen soll. Und auch gegen Pilzerkrankungen ist hier ein Kraut gewachsen – die im Kokosöl enthaltene Caprinsäure gilt als Antifungizid, das Pilzerkrankungen und auch Plaque den Garaus machen soll.

Womit wir auch schon wieder bei den Zähnen wären. Tatsächlich schwören einige Menschen auf eine tägliche Mundspülung mit Kokosöl, weil es durch seine Inhaltsstoffe zahnschonend und zahnschützend ist. Genau die Fettsäuren, die hier aktiv werden, gelten überdies als Schlaumacher, weil sie sich positiv auf die kognitiven Fähigkeiten auswirken sollen.

Auch Zahnpasta kann man aus Kokosöl und Natron ganz leicht selbst herstellen:

Kokosöl in der Küche

Zugegeben: Auf den ersten Blick sieht das Kokosöl gar nicht mal so ansprechend aus. Fest und weiß, nicht wirklich so, wie wir gesunde Pflanzenöle bisher kannten. Aber es ist ein enorm vielseitiges Öl mit klaren Vorteilen, wie dir unsere folgenden Beispiele zeigen:

  • leicht dosierbar: Kokosöl schmilzt bei 26° C, darunter bleibt es fest. Das erleichtert dir die Dosierung, denn mit einem kleinen Löffel kannst du genau die Fettmenge entnehmen, die du möchtest.
  • hoch erhitzbar: schädliche Transfette ade! Dank seines hohen Rauchpunktes kannst du Kokosöl sehr gut erhitzen – ein tolles Öl zum Kochen und Braten!
  • keine Fettspritzer: Kokosöl hat einen enorm hohen Fettanteil und spritzt in der Pfanne nicht. Das erspart dir lästiges Schrubben im Anschluss ans Kochen. Und sicherer ist es natürlich auch.
  • vielseitig verwendbar: Auch wenn du vielleicht noch den Kokosduft in der Nase hast, eignet sich dieses Öl nicht nur für exotische Gerichte. Kokosöl ist absolut geruchs- und geschmacksneutral und daher vielseitig verwendbar.

Lust auf den Praxistest?

Kokosöl gibt es leider selten im Supermarkt, erfreulicherweise aber durchaus in gut sortierten Online-Shops. Teste dieses besondere Öl doch einfach selbst und schreib uns von deinen Erfahrungen. Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

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Nachtrag

Prof. Dr. Dr. Karin Michels, Direktorin des Instituts für Prävention und Tumorepidemiologie am Universitätsklinikum Freiburg, widerspricht in einem Vortrag „Von Kokosöl und anderen Ernährungsirrtümern“ den gesundheitlichen Vorzügen von Kokosöl.

Hier ihr Statement – das Video vom Vortrag ist leider nicht mehr online…

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