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Natrium – mehr als nur Salz in der Suppe!

Natrium

Natrium wird zu den sogenannten Elektrolyten gezählt und ist ein Mineralstoff, der für Deinen Körper lebenswichtig ist. Natrium ist insbesondere in Deinem Blut enthalten und eng mit Deinem Wasserhaushalt gekoppelt.

Für den Herzrhythmus sowie die Übertragung von Nervenimpulsen ist dieser Elektrolyt von immens großer Bedeutung. Natrium wirkt jedoch auch bei der Muskelarbeit in Deinem Körper maßgeblich mit.

Der Mineralstoff ist vielen auch unter dem Begriff „Kochsalz“ bzw. Natriumchlorid bekannt.

Welche Funktionen hat Natrium für den Körper des Menschen?

Dein Körper ist dringend auf den Mineralstoff Natrium angewiesen, denn er unterstützt ihn bei der Aufrechterhaltung überaus wichtiger Funktionen. Natrium trägt bei zur Regulierung des Wasserhaushaltes und zur ausgewogenen Balance des Säure-Basen-Haushaltes Deines Körpers.

Zudem reguliert der Elektrolyt den Blutdruck und hilft bei der Aktivierung diverser Enzyme. Auch die Erregbarkeit Deiner Muskeln und Nerven kann durch eine ausreichende Versorgung mit Natrium sichergestellt werden.

Wie viel Natrium braucht Dein Körper?

Ein Erwachsener hat einen Tagesbedarf von rund 0,55 Gramm Natrium, was in etwa 1,4 Gramm Kochsalz entspricht. Mit dieser Dosis ist Dein Körper ausreichend versorgt. Die maximale Höchstmenge liegt bei sechs Gramm Salz pro Tag. Leider wird diese Grenze durch die heutigen Ernährungsgewohnheiten deutlich überschritten.

Leistungssportler haben einen höheren Tagesbedarf an Natrium. Auch wer entwässernde Medikamente zu sich nimmt oder an Mukoviszidose erkrankt ist, braucht eine höhere Menge des Mineralstoffs.

Es ist jedoch wichtig, auf eine ausgewogene Tagesbalance zu achten und die empfohlene Höchstdosis auf keinen Fall zu überschreiten. Denn eine Natrium-Überdosierung kann Herz und Nieren auf Dauer massiv belasten. Somit steigt auch das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten.

Im Extremfall kann der Körper sogar an Knochenschwund erkranken, da der Kalziumstoffwechsel durch eine übermäßige Natriumaufnahme ebenfalls beeinträchtigt wird.

Diese Lebensmittel sind ausgezeichnete Natrium-Lieferanten

In allen salzigen Gerichten ist Natrium enthalten, somit kommt es in unserem Land äußerst selten zu einem akuten Natriummangel.

Hervorragende Natriumquellen sind folgende Lebensmittel:

  • Kartoffelchips und Salzgebäck
  • Ketchup
  • Oliven
  • Salami
  • Diverse Käsesorten
  • Sauerkraut
  • Brot
  • Gemüse aus der Dose

Wichtig ist, den Genuss dieser Lebensmittel auf eine geeignete Menge zu beschränken, denn ein Überschuss des Mineralstoffs, eine sogenannte Hypernatriämie, führt zu einer Dehydration Deines Körpers. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass Dein Körper Natrium über den Urin und den Schweiß ausscheidet.

Welche Folgen hat ein Natriummangel?

Der Körper hat einen Grundbedarf an diesem lebensnotwendigen Mineralstoff, der ihm auch in der täglich empfohlenen Menge zugeführt werden muss.

Entsteht in Deinem Körper ein akuter Mangel, kann es zu schwerwiegenden Störungen kommen. In Folge dessen kann es zu einer gestörten Übertragung von Nervenimpulsen kommen. Zusätzlich können bei einem Natriummangel folgende Symptome auftreten:

  • Übermäßiger Durst
  • Verminderte Herzschlagleistung
  • Erschöpfung
  • Kopfschmerzen
  • Muskelkrämpfe

Ein Natriummangel entsteht, wenn zu wenig von diesem Elektrolyten mit der täglichen Nahrung aufgenommen wird. Ebenso können Durchfall, Erbrechen und starke Schweißausbrüche zu einem Mangel des Mineralstoffs führen.

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Natrium richtig dosieren – oft ist weniger mehr

Einige Menschen müssen sich bewusst natriumarm ernähren, da dieser Mineralstoff vom Körper über die Nieren wieder ausgeschieden wird. Aus diesem Grund müssen insbesondere Menschen mit Nierenerkrankungen und Blutdruckproblemen auf eine geminderte Natriumzufuhr achten. Auch Säuglinge sollten keinesfalls zu viel von diesem Mineralstoff aufnehmen.

Tipp: Achte auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, denn so kannst Du effektiv Überdosierungen und damit verbunden eine Überbelastung Deiner Nieren, Deines Herzens und Deiner Gefäße vermeiden. Die goldene Mitte zu finden ist hier, wie in vielen anderen Lebenssituationen auch, definitiv der richtige Weg zu einem starken und rundum gesunden Körper.

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