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Ingwer – die Knolle, die es in sich hat!

Ingwer

Die Powerknolle gibt sowohl herzhaften als auch süßen Speisen und Getränken einen exotischen Touch und ist noch dazu äußerst gesund. Regelmäßig eingenommen kann Ingwer sehr gesundheitsfördernd sein und zur Linderung von diversen Beschwerden beitragen.

Übrigens ist Ingwer nicht wie landläufig angenommen eine Wurzel, sondern ein Rhiozom (Spross). Wir verraten Dir weitere interessante Fakten über den Ingwer.

Ingwer – Anbau und Qualität

Ingwer kommt ursprünglich aus tropischen Gegenden in Indien und Sri Lanka und wird heutzutage zusätzlich auch in Brasilien, Mittelamerika, Westafrika, China und Vietnam angebaut. Der größte Ingwerproduzent Indien behält jedoch etwa zwei Drittel des geernteten Ingwers im Land für den Eigenbedarf, da er in keinem Curry fehlen sollte.

Die Knolle wächst mittlerweile nicht mehr in freier Wildbahn sondern wird ausschließlich gezielt angebaut. Die Pflanze des Ingwers ähnelt Schilf und wird meist einmal pro Jahr geentet. Je früher der Ingwer geerntet wird, desto kurzfaseriger und weniger aromatisch ist er.

Je nach Herkunftsland weist der Ingwer neben seinem typischen Geschmack zusätzliche Geschmacksnuancen und qualitative Unterschiede auf. Der Ingwer aus Nigeria ist zum Beispiel besonders scharf und von der Qualität die minderwertigste Ingwersorte. Als beste Sorte gilt der Jamaika-Ingwer, da er ein sehr ausgewogenes und feines Geschmacksprofil aufweist und nicht gekalkt wird.

Warum ist Ingwer gesund?

Ingwer ist aufgrund seines leicht scharfen und zitrusartigen Aromas beliebt. Davon abgesehen wird er auch wegen seinen heilenden Eigenschaften sehr geschätzt.

Bereits vor Jahrtausenden wurde der Ingwer in Asien wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung eingesetzt. Diese ist auf die im Ingwer enthaltenen ätherischen Öle, Harzsäuren und das namensgebende Gingerol zurückzuführen.

Ingwer wird als Heilpflanze bezeichnet, da er unter anderem antibakteriell, verdauungsfördernd und entzündungshemmend wirkt. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Ingwer bei Übelkeit, Bauchweh, Verdauungsbeschwerden und Erkältung zu verwenden.

In frischer Form kann er zum Beispiel in einem Ingwertee oder einem Glas Wasser eingenommen oder aber in unterschiedliche herzhafte und süße Speisen integriert werden.

So verwendest Du Ingwer richtig!

Um besonders von den positiven Eigenschaften des Ingwers zu profitieren, solltest Du frischen und keinen gemahlenen Ingwer kaufen. Das lässt sich darauf zurückführen, dass beim Trocknen des Ingwers viele Nähr- und Mineralstoffe verloren gehen.

Getrockneter Ingwer ist entweder als Pulver oder in kleinen Stückchen erhältlich. Wird er nach der Reinigung und vor dem Trocknen nicht von der Schale befreit, so nimmt er eine schwärzliche Farbe an. Dieser getrocknete Ingwer ist als „schwarzer Ingwer“ bekannt. Häufig wird Ingwer vor dem Trocknen gebleicht, weshalb das Pulver fast weiß ist.

Übrigens ist es ratsam, den Ingwer direkt mit seiner Schale zu sich zu nehmen und diese nicht zu entfernen. Denn die Wirkstoffe des Ingwers weisen die höchste Konzentration direkt unter der Schale auf – deshalb ist diese besonders gesund. Möchtest Du die Schale mitessen, so solltest Du Dich jedoch für Ingwer in Bio-Qualität entscheiden.

Ingwer sollte kühl und möglichst lichtgeschützt gelagert werden und ist im Kühlschrank mehrere Wochen haltbar.

Rezepte mit Ingwer

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Nährwertangaben

100 Gramm Ingwer enthalten:

Ingwer

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Kalorien 80

Fettgehalt 0,8 g

Gesättigte Fettsäuren 0,2 g

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0,2 g

Einfach ungesättigte Fettsäuren 0,2 g

Cholesterin 0 mg

Natrium 13 mg

Kalium 415 mg

Kohlenhydrate 18 g

Ballaststoff 2 g

Zucker 1,7 g

Protein 1,8 g

Vitamin C                      5 mg

Vitamin B6                    0,2 mg

Kalzium                         16 mg

Eisen                              0,6 mg

Magnesium                   43 mg

Quellen: USDA

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