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Buchweizen – nussiger Geschmack und frei von Gluten

Buchweizen

Klein, aber oho, das ist die perfekte Beschreibung für Buchweizen, denn die kleinen Körner sind vollgepackt mit wertvollen Inhaltsstoffen.

Auch wenn das Wort Weizen im Namen enthalten ist, handelt es sich bei Buchweizen um ein Pseudogetreide, und nicht um Weizen. Und das Beste daran ist, Buchweizen enthält im Gegensatz zu Weizen kein Gluten und kann daher von Personen, die eine Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) haben, gegessen werden.

Was ist Buchweizen?

Bei Buchweizen handelt es sich um ein Pseudogetreide, dass im Gegensatz zum echten Getreide (z.B. Weizen oder Roggen) nicht das Klebereiweiß Gluten enthält.

Das Knöterichgewächs ist eher anspruchslos in Bezug auf die Bodenbedingungen im Anbau, jedoch empfindlich gegen Kälte. Buchweizen wird im Gegensatz zu Weizen nur in sehr kleinen Mengen angebaut, da die Verwendung nicht so populär ist.

Wird von Buchweizen gesprochen, beziehen sich die Aussagen immer auf die kleine Frucht der Pflanze. Hierbei handelt es sich um dreikantige Körner, die ganz, geschrotet, als Flocken oder zu Mehl verarbeitet in den Handel kommen.

Auch das Kraut der Pflanze ist essbar, allerdings taucht es in kaum bzw. überhaupt nicht in Deutschland im Handel auf.

Klein und voll wertvoller Inhaltstoffe

Die kleinen Körner sehen unscheinbar aus, haben es aber in sich. So enthalten 100 g Buchweizen rund 10 g Eiweiß und stellen damit eine gute pflanzliche Eiweißquelle dar.

Ebenso ist Buchweizen reich an weiteren wertvollen Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium und Phosphor. Mit 100 g Buchweizen kann beispielsweise die Hälfte der empfohlenen Tageszufuhr an Magnesium gedeckt werden.

Auch viele Vitamine sind in dem kleinen Korn enthalten. Darunter verschiedene B-Vitamine und Folsäure. So können 100 g Buchweizen etwa die Hälfte der empfohlenen Tageszufuhr an Vitamin B6 decken.

Daher kann Buchweizen zu Recht als Superfood bezeichnet werden!

Es lohnt sich auf die Verpackung zu schauen, denn auch in Deutschland wird Buchweizen angebaut, so kann heimisches Superfood auf dem Teller landen, das für den Körper wertvolle Inhaltsstoffe bereithält und mit kurzen Transportwegen gleichzeitig einen Beitrag zur CO2-Einsparung leistet.

Einzigartiger nussiger Geschmack

Buchweizen hat einen intensiven nussigen Geschmack, was bei der Verwendung in verschiedenen Gerichten immer beachtet werden sollte.

Die Verwendungsmöglichkeiten für Buchweizen sind reichhaltig. So werden die japanischen Soba-Nudeln aus Buchweizen hergestellt. Ebenso eignet sich Buchweizen für die Herstellung von Porridge, Bratlingen oder als Beilage zu einem Gemüse-, Fisch- oder Fleischgericht.

Buchweizenmehl eignet sich auch zum Backen, da das Mehl nicht das Klebereiweiß Gluten enthält, hat es aber etwas andere Backeigenschaften als Weizenmehl. Soll ein glutenfreies Produkt gebacken werden, muss auf die perfekte Mischung mit anderen glutenfreien Zutaten wie z. B. Reismehl geachtet werden und dann steht einem perfekten und schmackhaften Backergebnis nichts mehr im Weg.

Rezepte mit Buchweizen

Ihr sucht nach passenden Rezepten? Dann schaut mal auf Pinterest:

Nährwertangaben

100 Gramm Buchweizen enthalten:

Nährstoff per 100 g Einheit
Wasser 9,75 g
Kalorien 343 kcal
Proteine 13,25 g
Fettgehalt 3,4 g
Kohlenhydrate 71,5 g
Ballaststoffe 10 g
Mineralien
Kalzium, Ca 18 mg
Kupfer, Cu 1,1 mg
Eisen, Fe 2,2 mg
Magnesium, Mg 231 mg
Mangan, Mn 1,3 mg
Phosphor, P 347 mg
Kalium, K 460 mg
Selen, Se 8,3 µg
Natrium, Na 1 mg
Zink, Zn 2,4 mg
Vitamine
Vitamin B1 (Thiamin) 0,101 mg
Vitamin B2 (Riboflavin) 0,425 mg
Vitamin B3 (Niacin) 7,02 mg
Vitamin B5 (Pantothensäure) 1,233 mg
Vitamin B6 0,21 mg
Lipide
Gesättigte Fettsäuren 0,741 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren 1,04 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 1,039 g
Quelle: USDA
Buchweizen

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