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Auberginen – das leckere Superfood für jede Gelegenheit

Aubergine

Reich an wertvollen Vitaminen und Nährstoffen, vielseitig einsetzbar, zudem fast geschmacksneutral und damit mit fast allem zu kombinieren – die Aubergine hat sich in den letzten Jahren nicht ohne Grund als Superfood einen Namen gemacht.

Was in der ursprünglich aus Indien stammenden Eierfrucht steckt und wie Du ihre Superkräfte optimal nutzt, erfährst Du im Folgenden.

Sortenvielfalt bei Auberginen

Die subtropische Pflanzenart Aubergine, deren Frucht ebenfalls als Aubergine bezeichnet wird, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und ist mittlerweile in verschiedensten Sorten erhältlich. Von der ursprünglichen kleinen Pflanze mit grünen, bitteren Früchten sind die modernen Züchtungen weit entfernt.

Wer in Deutschland im Supermarkt nach Auberginen Ausschau hält, trifft meist auf dunkelviolette Früchte in länglich-ovaler Form. Schaust Du Dich dagegen in Südeuropa, Asien oder in hiesigen Delikatessengeschäften um, kannst Du zahlreiche weitere Sorten von Orange bis Grün in verschiedensten Formen entdecken.

Ihrem speziellen Aussehen hat die Aubergine auch ihren Beinamen „Eierfrucht“ zu verdanken. Heutzutage stehen Auberginen in ihrer ganzen Sortenvielfalt auf dem weltweiten Speiseplan vieler Spitzengastronomen.

Die gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffe in Auberginen

Was macht die Aubergine nun zu einem Superfood? Der Blick auf die Inhaltsstoffe der Frucht lässt keinen Zweifel, warum sie sich diesen Titel verdient hat.

Auberginen enthalten zum einen viel Vitamin C, B1 und B2 sowie die Mineralstoffe Kalium, Kupfer und Mangan. Diese Stoffe beeinflussen unter anderem Haut und Haare positiv.

Darüber hinaus wirken Auberginen dank der enthaltenen Kaffeesäure antimikrobiell, antioxidativ und können durch die fettlöslichen Ballaststoffe obendrein das schädliche LDL-Cholesterin binden.

Der geringe Kaloriengehalt von nur 17 kcal pro 100 g, die hohe Sättigungswirkung und die wenigen enthaltenen Kohlenhydrate machen die Aubergine zudem zu einer perfekten Zutat für eine kalorienreduzierte oder Low Carb Ernährung.

Anbau & Pflege

Aubergine

Foto: Miya.mMiya.m’s file, taken in Kochi, Japan., CC BY-SA 3.0, Link

Allen Auberginen gemeinsam sind ihre grundlegenden Ansprüche in Sachen Anbau und Pflege. Genau wie die verwandte Tomate schätzt die Aubergine warme Temperaturen und einen sonnigen Standort. Aus diesem Grund gehören China, Japan, Spanien und Italien zu den Hauptanbaugebieten der Sonnenanbeterin.

Möchtest Du Auberginen im eigenen Garten züchten, solltest Du dementsprechend dem wärmsten Platz für die empfindliche Pflanze reservieren. Unter Folie oder Glas lassen sich auch in Deutschland gute Erträge erzielen.

Die Erntezeit liegt bei guten Wachstumsbedingungen im Sommer oder Spätsommer.

Tipps für den Auberginenkauf, die Lagerung und die Zubereitung

So wertvoll Auberginen sind, so empfindlich sind sie auch. Schon beim Einkauf kannst Du dafür sorgen, dass Dein Auberginengericht später auch zum echten Genuss wird. Am besten suchst Du Dir matt glänzende Exemplare mit weißen Kernen und weißem Fruchtfleisch aus.

Lagerst Du sie nun bei Zimmertemperatur an einem geschützten Ort und von anderen Früchten getrennt, behält sie einige Tage ihre volle Frische. Im Kühlschrank ist es Auberginen hingegen zu kalt, hier können Kälteschäden entstehen.

Bei der Verarbeitung der Aubergine stehen dem Koch schließlich vielfältige Optionen offen. Lediglich die Grundregel, Auberginen nicht roh zu verzerren, muss aufgrund des enthaltenen Stoffes Solanin beachtet werden. Wer Auberginen dann mit passenden Gewürzen und Kräutern wie Basilikum, Zwiebeln, Knoblauch oder Zitrone schmorrt, dünstet, brät oder grillt, geht hingegen kein Risiko ein – und kann seine mediterrane Mahlzeit in vollen Zügen genießen.

Rezepte mit Auberginen

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Rezepte mit Auberginen

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Nährwertangaben

100 Gramm frische Auberginen enthalten:

Kalorien 25

Fettgehalt 0,2 g

Gesättigte Fettsäuren 0 g

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0,1 g

Einfach ungesättigte Fettsäuren 0 g

Cholesterin 0 mg

Natrium 2 mg

Kalium 229 mg

Kohlenhydrate 6 g

Ballaststoff 3 g

Zucker 3,5 g

Protein 1 g

Vitamin A                      23 IU

Vitamin C                      2,2 mg

Vitamin D                      0 IU

Vitamin B6                    0,1 mg

Vitamin B12                  0 µg

Kalzium                         9 mg

Eisen                              0,2 mg

Magnesium                    14 mg

Quellen: USDA

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