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Kürbiskerne – Das oft verkannte Superfood

Kürbiskerne

Als Suppe, gebacken oder im Auflauf– der Kürbis gilt als das orangefarbene Gesundwunder des Herbstes. Besonders beliebt ist der Hokkaido, da man seine Schale problemlos mitessen kann.

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Die Kürbiskerne werden hingegen oft achtlos entsorgt. Dabei sind sie kulinarisch wie auch gesundheitlich ebenso wertvoll wie das Fruchtfleisch.

Enthaltene Spurenelemente und Nährstoffangaben

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In den kleinen Samen des Ölkürbis stecken Unmengen an gesunden Inhaltsstoffen, so zum Beispiel:

  • Zink (1 Handvoll liefert 15 % des Tagesbedarfs)
  • Eisen (1 Handvoll liefert 20 % des Tagesbedarfs)
  • Magnesium (1 Handvoll liefert 30 % des Tagesbedarfs)
  • Kupfer (1 Handvoll liefert 30 % des Tagesbedarfs)

Zudem sind Kürbiskerne eine wunderbare Eiweißquelle und aufgrund ihres pflanzlichen Ursprungs bestens für Veganer geeignet. Die biologische Wertigkeit der Proteine liegt bei 137. Somit übertrifft die Verfügbarkeit des Eiweißes jene von Rindfleisch (92) und Hühnerei (100) bei Weitem.

Tolle Neuigkeiten für Menschen, die sich bisher mit Schokolade glücklich genascht haben: dieser Effekt geht auch auf gesunde Weise. Denn in Kürbiskernen steckt reichlich Tryptophan, ein Stoff, der im Körper zu dem Glückshormon Serotonin umgewandelt wird.

Sind Kürbiskerne Superfoods?

Bei Superfood denken viele Menschen noch immer an Mungobohnen-Sprossen, Goji- oder Acaibeeren. Alles was fremd und exotisch klingt, wird aufgrund seiner gesunden Nährstoffe als Superfood angesehen.

Dabei wachsen die meisten Superhelden der Ernährung ungeachtet vor der eigenen Haustür. Kürbiskerne sind das beste Beispiel. Ihre Inhaltsstoffe können locker mit denen der bekannten Superfoods mithalten. Darüber hinaus tauchen sie in nahezu allen Nussmischungen und gesunden Müslis auf. Zu Unrecht fristen sie dort ein eher unscheinbares Dasein.

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Verwendung

Vielseitig sind die kleinen Gesundwunder überdies. Für die Verwendung kauft man sich am besten eine naturbelassene Packung in Bio Qualität und stellt seine Gerichte selber her.

Mit etwas Olivenöl, Parmesan und Kräutern entsteht ein leckeres Pesto. Wer es knackiger mag, gibt die Kerne leicht geröstet, aber ganz über seine Pasta. Dem morgendlichen Müsli verleihen Kürbiskerne den gewissen Biss. Beliebt sind sie auch als Eiweißspender in Brot und Brötchen. Und wer es ganz unkompliziert liebt, knabbert die Kraftpakete als gesunden Snack direkt aus der Tüte.

Qualitätsmerkmale

Selbstverständlich ist es möglich, Kürbiskerne aus eigenem Anbau zu beziehen. Diese besitzen jedoch eine weiße Schale, die den Genuss beeinträchtigt. Sie stellen keinen Vergleich zu den knackigen Exemplaren aus dem Handel dar.

Das rührt daher, dass für die Produktion von Kürbiskerne ausschließlich die Samen des Ölkürbis herangezogen werden. Das Hauptanbaugebiet liegt in Österreich. Diese Kürbiskerne unterliegen strengen Qualitätskontrollen. Wer dann auch noch zu Bio-Produkten greift, kann sich dem gesundheitlichen Nutzen sicher sein.

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Nährwertangaben

100 Gramm Kürbiskerne enthalten:

Nährstoff per 100 g Einheit
Wasser 5,23 g
Kalorien 559 kcal
Proteine 30,23 g
Fettgehalt 49,05 g
Kohlenhydrate 10,71 g
Ballaststoffe 6 g
Zucker 1,4 g
Mineralien
Kalzium, Ca 46 mg
Kupfer, Cu 1,343 mg
Eisen, Fe 8,82 mg
Magnesium, Mg 592 mg
Mangan, Mn 4,543 mg
Phosphor, P 1233 mg
Kalium, K 809 mg
Selen, Se 9,4 µg
Natrium, Na 7 mg
Zink, Zn 7,81 mg
Vitamine
Vitamin A, IU 16 IU
Vitamin A, RAE 1 µg
Vitamin B1 (Thiamin) 0,273 mg
Vitamin B2 (Riboflavin) 0,153 mg
Vitamin B3 (Niacin) 4,987 mg
Vitamin B5 (Pantothensäure) 0,75 mg
Vitamin B6 0,143 mg
Vitamin C 1,9 mg
Vitamin E 2,18 mg
Vitamin K 7,3 µg
Lipide
Gesättigte Fettsäuren 8,659 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren 16,242 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 20,976 g
Kürbiskerne

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