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Basische Obstsorten – die Top 10

Basische Obstsorten

Neulich haben wir euch die Säure-Basen-Diät vorgestellt. Viele Menschen sind davon total begeistert und fühlen sich einfach besser, wenn sie 70-80% basische Lebensmittel zu sich nehmen.

Daher hier die Top 10 der basischen Obstsorten!

PRAL-Wert – was ist das?

Um die Auswirkung einzelner Nahrungsmittel auf den Säure-Basen-Haushalt abschätzen zu können, wurde der sogenannte PRAL-Wert entwickelt. PRAL heißt „potential renal acid load“ und das Ganze geht zurück auf Thomas Remer (https://academic.oup.com/ajcn/article/77/5/1255/4689835).

Der Zahlenwert gibt an ob das jeweilige Nahrungsmittel:

  • einen basischen (negatives Vorzeichen),
  • einen säuernden (positives Vorzeichen bzw. kein Vorzeichen),
  • oder einen neutralen Effekt auf den Säure-Basen-Haushalt hat.

Rosinen (PRAL-Wert = -21,0)

Rosinen sind getrocknete Weintrauben, dass weiß denke ich jeder :-)

Sie enthalten viel Eisen, Kalium und B-Vitamine. Da beim Trocknen jedoch das Vitamin C der Weintrauben verloren geht, sollte man sie immer zusammen mit einem Vitamin-C-haltigen Getränk verzehren, frisch gepresster Orangensaft eignet sich natürlich hervorragend. Auch die Kombination mit Weißkohl (z.B. als Salat) ist perfekt.

Aber Achtung: wie alle Trockenfrüchte enthalten auch Rosinen viel Zucker, daher besser nur in Maßen genießen!

Kleiner Tipp am Rande: bei Sport ersetzen Rosinen den Energieriegel günstig und gesund, das haben Forscher 2012 herausgefunden :-)

Getrocknete Feigen (PRAL-Wert = -18,1)

Feigenfrüchte sind frisch und getrocknet ein wahres Nährstoffpaket und reihen sich in die Gruppe der Superfood-Lebensmittel ein. Feigen sind ein idealer Snack für zwischendurch, versorgen den Körper beim Sport und sind viel unkomplizierter in der Anwendung, als Du vermutest.

Der süße Geschmack der Feigen deutet schon darauf hin: Feigen sind reich an Frucht- und Traubenzucker. Stolze 55 Gramm Kohlehydrate verbergen sich in 100 Gramm Feigen.

Kombiniert wird die schnelle Energie mit den Vitaminen A, B1, B2, B6, C, Folsäure und Niacin. Im getrockneten Zustand sind feigen zusätzlich reich an Kalium.

Der Vitamincocktail zusammen mit Zink in der Frucht aktiviert die Immunabwehr und wirkt sich auf ein schönes Hautbild aus. Gleichzeitig haben Feigenfrüchte eine anregende Wirkung und helfen effektiv gegen herbstliche Müdigkeit.

Basiswissen Feigen

Schwarze Johannisbeeren (PRAL-Wert = -6,5)

Obwohl alle Johannisbeeren reich an wertvollen Inhaltsstoffen sind, gilt lediglich die schwarze Johannisbeere als Superfood. Zurückzuführen ist das auf ihren hohen Nährstoffgehalt. In 100 Gramm der schwarzen Früchte stecken 180 Milligramm Vitamin C. Das ist mehr als der durchschnittliche Tagesbedarf eines Erwachsenen, der ungefähr 100 Milligramm beträgt. Die roten Verwandten bringen es bei gleicher Menge auf knapp 40 Milligramm Vitamin C, was im direkten Vergleich eher wenig ist.

Beim Vitamin-A-Gehalt haben die schwarzen Johannisbeeren ebenfalls die Nase vorn. Sie enthalten fast die vierfache Menge an Vitamin A, verglichen mit den roten und weißen Beeren. Vitamin A ist wichtig für die Haut und das Sehvermögen.

Auch vom Flavonoid Anthocyan, dem Pflanzenfarbstoff, der für die Färbung der Beeren verantwortlich ist und beispielsweise gegen freie Radikale wirkt, haben die schwarzen Johannisbeeren mehr als die anderen Sorten abbekommen.

Basiswissen Johannisbeeren

Bananen (PRAL-Wert = -5,5)

Die Tropenfrüchte gehören zu den zuverlässigsten Lieferanten von Magnesium und  Kalium. Die beiden Mineralstoffe schützen unseren Körper z.B. vor Herz-Rhythmus-Störungen (Kalium) und lindern die Folgen von Muskelkrämpfen und Migräne-Anfällen (Magnesium).

Die Banane ist auch ein guter Energielieferant, denn sie sorgt für einen relativ lang konstanten Blutzuckerspiegel.

Zudem enthält jede Banane Eiweißbausteine, die es ermöglichen Dopamin und Noradrenalin freizusetzen, was die Lernfähigkeit und Aufmerksamkeit extrem steigert.

Basiswissen Bananen

Aprikosen (PRAL-Wert = -4,8)

Aprikosen fristen neben Pfirsichen und Nektarinen oft ein Schattendasein in den Regalen der Supermärkte. Völlig zu Unrecht!

Das Rosengewächs weist zum Beispiel eine erhebliche Menge an Beta-Carotin – auch als Provitamin A bekannt – auf. Durch einen regelmäßigen Verzehr könnt ihr euer Immunsystem pushen und euch sogar vor Krebs schützen.

Außerdem beeinflusst der Vitalstoff Haar- und Nagelwachstum positiv, stärkt die Sehkraft und sorgt für eine schöne, gesunde Haut. Die kleinen Früchte können beim Abnehmen helfen, da sie kaum Fett und verhältnismäßig wenig Kohlenhydrate enthalten.

Basiswissen Aprikosen

Kiwi (PRAL-Wert = -4,1)

Die Kiwi ist eine Vitamin-C-Bombe. Mit nur zwei Kiwis am Tag kannst du deinen Vitamin-C-Bedarf (fast) komplett decken :-) Außerdem sind in der Kiwi noch wichtige Ballaststoffe, Kalzium, Magnesium und Kalium enthalten.

Ganz wichtig: das in der Kiwi enthaltene Enzym Actinidain hilft bei der Verdauung, da es Eiweiß spaltet. Manche Menschen reagieren darauf jedoch leider allergisch.

Basiswissen Kiwi

Weintrauben (PRAL-Wert = -3,9)

Die Weinbeeren sind kalorisch nicht gerade ein Leichtgewicht unter den Obstsorten. Sie schlagen immerhin mit ca. 70 kcal pro 100 Gramm zu Buche. Das liegt am hohen Fruchtzuckergehalt. Dennoch sind Trauben ein hochgesundes Lebensmittel. Sie strotzen nämlich nur so vor Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

Die Vitamine A, C und E sind ebenso vorhanden wie Kalium, Eisen und Selen. Mit ihrem hohen Anteil an B-Vitaminen steigt die gesundheitsfördernde Kraft der Beeren noch einmal deutlich.

Zudem enthalten die Trauben verschiedenste Aminosäuren wie Tryptophan oder Lysin. Tryptophan hat eine stimmungsaufhellende Wirkung. Lysin trägt zur Wundheilung und zum Knochenwachstum bei.

Das ist noch nicht alles. Die Beeren helfen auch, den Cholesterinspiegel zu senken und die Gedächtnisleistung zu erhöhen. Manche Traubensorten, vor allem die Roten und Blauen, können sogar noch mehr.

Basiswissen Trauben

Kirschen (PRAL-Wert = -3,6)

Zu allererst: Nicht nur wir Menschen und die Vögel erfreuen sich an Kirschbäumen. Insbesondere für Bienen stellen die blütenreichen Pflanzen aufgrund des hohen Zuckergehalts des Nektars eine wertvolle Nahrungsquelle dar.

Kirschen enthalten die Vitamine A, B1, B2, C und E sowie nennenswerte Mengen an Kalium und Folsäure. Darüber hinaus stellen sie antioxidative Polyphenole und Anthocyane bereit – je dunkler die Frucht, desto mehr.

Je nach Sorte und Reifegrad unterscheiden sich die Gehalte deutlich. Von praktisch allen diesen Inhaltsstoffen findet man bei der Sauerkirsche mehr als bei der Süßkirsche.

Besonders wichtig für den Erhalt dieser gesunden Mischung ist, die Frucht frisch zu verzehren – je länger gekocht wird, desto mehr zersetzen sich die Vitamine.

Basiswissen Kirschen

Grapefruit (PRAL-Wert = -3,5)

Als Zitrusfrucht enthält die Grapefruit wenig Kalorien und viel Vitamin C und Vitamin B, so wie alle anderen Zitrusfrüchte auch. Die Bitterstoffe der Grapefruit sind zudem positiv für den Cholesterinspiegel, Magen und Darm.

Rote Grapefruits enthalten zusätzlich noch den Farbstoff Lykopin, der Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen soll und als Radikalfänger gilt.

Das beste zum Schluss: das in den Früchten enthaltene Pektin reguliert anscheinend den Appetit und fördert die Verdauung. Ideal, wenn man ein paar Kilo verlieren möchte :-)

Basiswissen Grapefruit

Mango (PRAL-Wert = -3,3)

Die Mango ist eine Frucht mit vielen gesunden Inhaltsstoffen. Das Obst sorgt für schöne Haut, stärkt die Abwehrkräfte, kann sogar beim Abnehmen helfen und verbessert bei regelmäßigem Genuss die Sehkraft.

Die Mango ist reich an Vitamin A und Vitamin C, Vitamin E und B-Vitaminen wie dem Vitamin B1 und Folsäure. Weil 100 Gramm frische Mango lediglich 60 kcal enthalten, stellt die Frucht eine perfekte Ergänzung des täglichen Speiseplans dar.

Basiswissen Mango

Die Säure-Basen-Diät

Die Säure-Basen-Diät beruht auf der Annahme, dass die Übersäuerung des Körpers durch bestimmte Lebensmittel zu einem Gewichtsverlust führen kann.

Für mehr Infos klickt einfach auf den Button:

Die Säure-Basen-Diät – sinnvoll oder nicht?

Und wer noch ein bisschen was zum Thema lesen möchte, dem empfehlen wir die folgenden Bücher (gefunden bei Amazon):

Schlank statt sauer (Neuausgabe): Sanft abnehmen mit der Säure-Basen-Diät*

Schlank statt sauer

Schlank statt sauer* (Amazon)

Ein übersäuerter Stoffwechsel kann nicht abnehmen. Dieser Tatsache widmet sich der Erfolgsautor und Ernährungswissenschaftler Ralf Moll und zeigt in diesem Buch, wie man mit der Säure-Basen-Diät nicht nur sanft und einfach Pfunde verliert, sondern auch den Stoffwechsel reguliert und ganz nebenbei Alltagsbeschwerden wie Kopfschmerzen und Müdigkeit schwinden lässt.

Das Ernährungskonzept ist dabei ebenso überzeugend wie klar und einfach. Die Rezepte sind abwechslungsreich und verlocken zum Nachkochen.

Säure-Basen-Kochbuch: Mit basischen Rezepten jeden Tag genießen und in der Balance bleiben*

Säure-Basen-Kochbuch

Säure-Basen-Kochbuch* (Amazon)

Endlich wieder in Balance!

Kennen Sie das? Sie fühlen sich in letzter Zeit müde und schlapp, sind nicht so leistungsfähig wie sonst und oft nervös. Zu allem Übel machen sich auch die Gelenke bemerkbar und die Muskeln sind verspannt.

Was ist da los? Vielleicht deuten Ihre Symptome auf eine Übersäuerung des Körpers hin. Das bedeutet, dass Säure und Basen im Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht sind. Säurebildende Zutaten wie Fleisch, Eier, Brot oder Pasta können diese Balance stören. Dann versucht der Körper, den Überschuss an Säure zu regulieren, und das kann zu Unwohlsein führen.

Was hilft dagegen? Statt zu Pillen zu greifen, ist eine Umstellung auf basische Ernährung die nachhaltige und gesunde Lösung!

Typgerecht entsäuern-Set: Den Stoffwechsel sanft ins Gleichgewicht bringen. Buch mit Karten*

Typgerecht entsäuern

Typgerecht entsäuern* (Amazon)

Müdigkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen – all das können Symptome einer Übersäuerung sein, begünstigt durch Stress, Umweltbelastung, Bewegungsmangel und vor allem falsche Ernährung. Helfen Sie Ihrem Körper wieder ins Gleichgewicht zu kommen – mit einer basenbildenden und v.a. individuellen Ernährung.

Anhand eines Typentests in diesem Buch-plus-Karten-Set finden Sie Ihr persönliches Naturell heraus und bekommen darauf abgestimmte konkrete Empfehlungen für eine optimale Ernährung zur individuellen Entsäuerung.

Die Rezepte sind ebenfalls auf die verschiedenen Typen zugeschnitten und bieten abwechslungsreiche Anregungen für Frühstück, Mittag- und Abendessen. Die durchgängig bebilderten Rezeptkarten in der handlichen Box sind ideal für unterwegs und können nach den eigenen Vorlieben zusammengestellt werden.

Als Extra gibt der Autor Tipps für eine Woche Basenfasten. So kann jeder ganz individuell seinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen.

Basische Obstsorten

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