Food-Trends, Küchentipps
Kommentare 1

Das Geheimnis der Gefriertrocknung: Was können Trockenfrüchte?

Gefriertrocknung

Früchte im Müsli oder Joghurt sind ein Genuss, doch frisches Obst verdirbt leider oft schnell nach dem Kauf. Wie du trotzdem täglich den Fruchtkick in dein Essen bekommst, ohne ständig verdorbene Früchte entsorgen zu müssen, ist ein echter Geheimtipp. Die Lösung sind gefriergetrocknete Früchte.

Warum? Lies selbst!

Dauerhafte Frische bitte

Frisches Obst ist ein absoluter Genuss. Nur entweder verderben die Erdbeeren schneller, als du sie alle aufessen kannst, oder du wünschst dir einfach ein wenig Abwechslung auf dem Teller. Vielleicht hast du auch keine Lust, täglich einkaufen zu gehen, magst auf die Portion Frucht am Morgen aber trotzdem nicht verzichten. Gerade wenn du nur kleine Mengen deines Lieblingsobstes verzehren willst, wirst du mit den großen 500-Gramm-Schalen vollgepackt mit Erdbeeren auf Dauer nicht glücklich, weil du einfach zu viel wegwerfen musst.

WERBUNG
Gesund kochen: 100 hervorragende Rezepte

Gefriergetrocknete Früchte können dir genau an diesem Punkt helfen, denn sie sind eine tolle Ergänzung zum Frischobst. Und dabei nicht weniger nährstoffreich.

Durch Gefriertrocknung bleiben alle wichtigen Vitamine erhalten, weil dieses Verfahren dem Obst zwar Flüssigkeit entzieht, aber keine wertvollen Nährstoffe. Durch den geringen Flüssigkeitsanteil bleiben Erdbeeren, Mango und Co. länger haltbar und sind nach Belieben blitzschnell verfügbar. Du musst sie nicht erst auftauen, sondern gibst einfach die gewünschte Menge Frucht in deinen Joghurt oder dein Müsli, dort ziehen sie wieder Flüssigkeit und schmecken fast so wie erntefrisches Obst.

Das Prinzip ähnelt einer Tütensuppe, nur dass hier weder Glutamat noch künstliche Zusatzstoffe beigemischt werden. In der Regel sind gefriergetrocknete Früchte im Handel unbehandelt und enthalten lediglich die reine Frucht.

Kälte statt Hitze

Gefriertrocknen ist eine Variante Obst zu Trockenfrüchten zu verwandeln, aber nicht die einzige. Wesentlich bekannter ist das klassische Dörren. Auch hier wird die Frucht dadurch länger haltbar, weil ihr Wasser entzogen wird.

Aber das Verfahren ist trotzdem ein ganz anderes als die Gefriertrocknung. Denn beim Dörren kommt Hitze zum Einsatz. Diese entzieht zwar zuverlässig die Flüssigkeit aus Aprikosen, Pflaumen und Co. aber zerstört leider auch jede Menge hitzeempfindlicher Vitamine. Ein konventioneller Dörrautomat arbeitet mit Temperaturen um die 50 °C – dumm nur, dass die meisten Vitamine bereits ab 40 °C die Segel streichen und kaputtgehen.

Lecker sind die so konservierten Früchte zwar ebenfalls, vom Nährwert her haben sie aber leider das Nachsehen. Und am Ende willst du vermutlich nicht nur den aromatischen Geschmack der Frucht, sondern auch ihre guten Inhaltsstoffe für dich nutzen, oder?

Über die Optik lässt sich streiten. Das charakteristische, ziemlich schrumpelige Aussehen von Dörrobst wirst du sicherlich kennen. Gefriergetrocknete Früchte behalten eher die ursprüngliche Optik, verlieren aber etwas an Volumen. Ein Vorteil, wenn besonders kleine Früchte wie Beeren konserviert werden sollen, die zum Dörren gänzlich ungeeignet sind.

Ob Dörrobst oder Trockenfrucht – es gibt sie, die Alternativen für Müsli, Quark und Desserts. Moderne Verfahren setzen glücklicherweise zunehmend auch auf eine schonende Verarbeitung, die die kostbaren Vitamine der Früchte erhält. Dann schmeckt es doch gleich doppelt so gut.

Foto: AJCespedes / shutterstock.com

1 Kommentare

  1. Pingback: Das Geheimnis der Gefriertrocknung: Was können Trockenfrüchte? | Heikes Projekte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.