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Pak Choi – exotischer Kohl auf dem Vormarsch

Pak Choi

Mangold, Spinat und Chinakohl können einpacken. Der asiatische Exot Pak Choi reicht dem Gemüse von gestern nicht nur in geschmacklicher Hinsicht das Wasser, sondern ist ein wahrer Schlankmacher und Vitaminlieferant.

Hier die Fakten, die du über Pak Choi wissen musst:

Woher kommt der Pak Choi?

Der Name Pak Choi stammt ursprünglich aus dem Kantonesischen und bedeutet „Weißes Gemüse“. Seine Wurzeln hat das Gemüse in Südostasien und gehört zur botanischen Familie der Kreuzblütler – besser bekannt unter der Gattung Kohl. Für die Botaniker unter uns: Brassica rapa chinensis.

In Deutschland liegt diese Kohlart noch nicht lange im Trend und ist wenn überhaupt eher unter der Bezeichnung „Chinesischer Senfkohl“ ein Begriff.

Pak Choi wird vor allem in China, Korea, Japan und sogar in Europa (Niederlande) angebaut.

Pak Choi selbst anbauen?

Der pflegeleichte Asiat liebt die Wärme. Wer ihn diese Leidenschaft genießen lässt, wird spätestens nach zwei Monaten mit erntereifen, dunkelgrünen Blättern belohnt.

Falls du Pak Choi-Köpfe also im heimischen Garten anbauen möchtest, solltest du in den Monaten Mai – September ein sonniges Plätzchen für die Samen finden oder idealerweise in ein kleines Gewächshaus investieren.

Die regelmäßige und sparsame Bewässerung darf dabei ebenso wenig fehlen wie die wärmenden Sonnenstrahlen. Eine Düngung kann je nach Standort und Qualität der Erde erforderlich sein.

Nach ca. 6 Wochen können schließlich die ersten Köpfe geerntet werden. (Erntetipp: Vorsichtig und mit Wurzel ernten!) Gut gekühlt und in ein feuchtes Tuch eingewickelt, halten sich die langstieligen Blätter nach der Ernte eine knappe Woche.

In deutschen Supermärkten kannst du Pak Choi das ganze Jahr über kaufen. Ein Blick auf das Herkunftsland verrät, dass häufig die Niederlande ihre Finger im Spiel haben. Der Kreuzblütler wird dort in Gewächshäusern großflächig angebaut und exportiert, wovon der südliche Nachbar nur profitieren kann.

Warum ist Pak Choi so gesund?

Wie alle Kohlarten besteht auch der Pak Choi zu über 90 Prozent aus Wasser. Mit gerade einmal 13 kcal auf 100 Gramm ist er ein absolut kalorienarmes Gemüse.

Doch nicht nur aus figurbewussten Gründen darf Pak Choi in deiner Küche ab heute nicht mehr fehlen. Er ist zusätzlich ein wahrer Vitamin- und Mineralstofflieferant.

Die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor stellen dabei den größten Anteil dar und sind für gesunde Zähne und Knochen sowie eine ausgewogene Funktion von Muskulatur und Nerven unerlässlich.

In Ergänzung zu den Mineralstoffen ist die zu erwartende Dosis an Vitaminen unschlagbar. Allen voran das bekannte Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt. Vitamin C hilft dem Körper eine Resistenz gegen Krankheitserreger, also ein gesundes Immunsystem, aufzubauen. Bereits 10 Gramm des leckeren Kohls decken 75 Prozent der empfohlenen Tagesmenge an Vitamin C ab.

An zweite Stelle tritt die Gruppe der B-Vitamine, die in Kombination miteinander für einen guten Stoffwechsel sorgen. Auch für gesunde Augen und eine schöne Haut leistet der Pak Choi einen Beitrag. Verantwortlich hierfür ist das enthaltene Vitamin A (Beta-Carotin).

Fazit: ein wahres Superfood!

Den mild aromatischen Pak Choi in die gewohnte Ernährung zu integrieren ist nicht schwer. Angesichts dieser Menge an gesundheitsfördernder Nährstoffe stellt sich diese Frage auch gar nicht mehr, oder?

Rezepte mit Pak Choi

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Rezepte mit Pak Choi

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Nährwertangaben

100 Gramm Pak Choi (roh) enthalten:

Kalorien 13

Fettgehalt 0,2 g

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0,1 g

Natrium 65 mg

Kalium 252 mg

Kohlenhydrate 2,2 g

Ballaststoff 1 g

Zucker 1,2 g

Protein 1,5 g

Vitamin A 4.468 IU

Vitamin B6 0,2 mg

Vitamin C 45 mg

Kalzium 105 mg

Eisen 0,8 mg

Magnesium 19 mg

Quellen: USDA

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