Gesundheit
Kommentare 1

Wie sollte der optimale Ernährungsplan im Winter aussehen?

Ernährung im Winter

Das nasskalte Winterwetter, die trockene Heizungsluft, vermehrt Viren und Bakterien in der Atemluft, das alles führt zu einer massiven Zunahme gesundheitlicher Probleme in der dunklen Jahreszeit.

Dazu gehört nicht nur die Schwächung des Immunsystems, einhergehend mit zahlreichen Erkältungskrankheiten, sondern auch eine Verstärkung von Muskel- und Gelenkschmerzen.

Unter dem Einfluss von Kälte verlangsamt sich der Stoffwechsel und die Durchblutung, Muskelverspannungen sind die Folge. Auch der Mangel an Vitamin D, aufgrund der verringerten Sonnenscheindauer, kann für eine Zunahme von Gelenk- und Muskelschmerzen verantwortlich sein.

Deshalb gibt es gute Ernährungstipps, damit du gesund und fit durch den Winter kommst:

Frisches Obst und Gemüse muss auf deinen Speiseplan!

Am besten regional und biologisch eingekauft, damit möglichst alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Feldsalat, Chicorée, Radicchio, Kürbis, alle Arten von Kohl und Wurzelgemüse bereichern den Winterspeiseplan und enthalten reichlich Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.

Aber auch Tiefkühlprodukte stehen frischen Produkten in Sachen Gesundheit kaum nach. Früchte des Spätherbstes und alle Formen von Zitrusfrüchten lassen keine Langeweile aufkommen und sind vor allem wichtige Vitamin C Lieferanten.

Orangen helfen besonders gut bei Gelenksschmerzen. Das in ihnen enthaltene Vitamin C und die sekundären Pflanzenstoffe wirken gemeinsam – diese spezielle Wirkungskombination macht die Orange zum Gelenk Superfood!

Wärme von innen!

Warme Speisen und Getränke mit vielen Gewürzen angereichert, wärmen deinen Organismus von innen. Sie regen deine Durchblutung und den Stoffwechsel an. Typische Wintergewürze sind: Zimt, Muskatnuss, Ingwer, Kurkuma, Pfeffer und Chili.

Kurkuma hilft als wärmendes Heilgewürz bei Gelenksentzündungen, Rheuma und Arthritis. Das liegt an seinem hohen Gehalt an Antioxidantien. Ein ähnliches Ergebnis kann die Zufuhr von Chondroitin, das in Gelenken enthalten und in Kapseln erhältlich ist, erzielen. Ebenso wie Curcuma kann es entzündliche Prozesse in den Gelenken hemmen und wirkt deshalb schmerzlindernd.

WERBUNG

Wichtige Nährstoff-Lieferanten!

Mediterranes Olivenöl, aus der ersten Pressung hochwertig gewonnen, war schon zu Zeiten der Römer das Wundermittel bei Gelenkschmerzen. Qualitativ hochwertiges Olivenöl enthält zwar einige gesättigte Fettsäuren, darüber hinaus aber auch einen hohen Anteil einfacher und mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind Vitamin A, Vitamin E, Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Spurenelemente wie Eisen.

Die Römer litten selten an Arteriosklerose, was zweifelsohne auch auf den umfangreichen Genuss von Olivenöl zurückzuführen ist. Die sogenannte Mittelmeer-Diät ersetzt alle herkömmlichen Fette durch Olivenöl. Deiner Gesundheit zuliebe solltest du auch auf den häufigen Genuss von am besten in einem Kaltpressverfahren gewonnenem Olivenöl achten!

Auch Nüsse und Kerne sind u.a. wertvolle Mineralstoff-Lieferanten und enthalten ungesättigte Fettsäuren. Das Nussangebot in Europa ist vielfältig: Walnüsse, Erdnüsse, Cashew und Haselnüsse. Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne versorgen uns aber auch mit Kalium, Magnesium, Zink und Vitamin E.

Das Nüsse und Kerne leider auch sehr fettreich sind, solltest du sie sparsam und gezielt in deinen Speiseplan einfügen. Wie wäre es mal mit einem mediterranen Salat, den du mit Pinienkernen bestreust?

Seefisch enthält die wertvollen Omega 3-Fettsäuren, Mineralstoffe und Vitamine des B-Komplexes, die deinen Bewegungsapparat stärken.

Für den Erhalt deiner Beweglichkeit ist es wichtig, dass Bindegewebe, Knorpel und Gelenke auch im Winter mit ausreichend Vitaminen, Mineralstoffen und Fettsäuren versorgt sind. Dein gesunder Speiseplan hilft dir dabei. So kannst du mit den richtigen Vitalstoffen für den Knorpel- und Gelenkaufbau dem Winter einfach ein Schnippchen schlagen!

1 Kommentare

  1. Pingback: Wie sollte der optimale Ernährungsplan im Winter aussehen? | Heikes Projekte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Wenn Du wissen möchtest, welche Daten wir beim Hinterlassen eines Kommentars speichern, schau bitte in unsere Datenschutzerklärung.