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Saisongemüse Spinat: Popeyes Frühlingsgruß

Spinat

Wer von uns hat als Kind nicht Popeyes Muskelkraft bewundert? Und auch wenn dafür wohl nicht allein der Spinat verantwortlich war, lohnt sich ein Blick auf dieses köstliche Gemüse.

Los geht’s in die Spinatsaison!

Kuckuck, Frühling!

Wir lieben es ja, wenn die Tage endlich wieder länger werden und es nicht schon zum Nachmittagskaffee dunkel wird. Und damit sind wir nicht alleine.

Auch der Blattspinat ist ein Freund der langen Tage und wagt sich daher pünktlich zum Frühlingsbeginn aus der Erde. Als echte Langtagspflanze macht er seinem Namen also alle Ehre und schießt erst ans Licht, wenn es auch wirklich da ist.

Großer Auftritt oder wie? Nicht unbedingt, aber ein bisschen Sonne braucht das Pflänzchen eben.

Sonst aber nicht viel, denn Spinat ist ein eher anspruchsloses Gewächs. Wie genau der Boden nun beschaffen ist, spielt für ihn keine große Rolle. Ob er jetzt einen sonnigen Platz bekommt, oder sich mit Halbschatten begnügen muss, ebenfalls.

Ein guter Lückenfüller im Gemüsebeet, der abgeerntet wird, bevor die Nachfolger wie Tomaten oder Bohnen überhaupt so richtig loslegen. Aber genau das macht ihn so reizvoll. Von den frischen Blattgemüsen im heimischen Garten ist der Spinat einer der ersten Frühlingsgrüße und weckt massig Vorfreude auf ein leckeres Jahr.

Der Eisenmythos und was davon übrig blieb

Zurück zu Popeye. Der galt ja gemeinhin als unglaublich stark und sollte dies vor allem seiner Lieblingsspeise Spinat zu verdanken haben.

Leider hat sich das mittlerweile als Irrtum herausgestellt, denn auch wenn Blattspinat verhältnismäßig viel Eisen für ein Gemüse enthält, erschwert die ebenfalls enthaltene Oxalsäure dessen Aufnahme ins Blut. Es kommt also durchaus was an vom Eisen, aber doch nicht so viel, dass wir hier vom Eisenwunder sprechen könnten.

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Verstecken muss sich der Spinat aber trotzdem nicht, denn er hat durchaus viel zu bieten. Vitamin K zum Beispiel. Konkret enthalten 100 Gramm Spinat rund 300 µg Vitamin K. Deutlich mehr als ein Erwachsener pro Tag braucht.

Außerdem Magnesium, das Herz- und Blutgefäße schützen kann und ordentlich Beta Carotin. Ja, genau, Beta Carotin. Das wiederum kennen wir eigentlich aus der Möhre, die mit 7,5 mg pro 100 Gramm besonders viel davon zu bieten hat. Mit knapp 5 mg auf dieselbe Menge liegt Spinat aber nicht weit dahinter und entpuppt sich als durchaus wertvoller Lieferant des Provitamins.

Wer weiß, vielleicht hatte Popeye zwar nicht seine Muskelkraft, aber seine gute Sehschärfe ja dem Spinat zu verdanken?

Grüne Frühlingsküche in tausend Varianten

Was wir besonders am Blattspinat schätzen, ist seine Vielseitigkeit. Denn er kann gekocht werden, du kannst ihn backen, oder ihn als Salat zubereiten. Als Zutat eines grünen Smoothies schmeckt er sehr erfrischend und als vegetarische Füllung von Ravioli und Co. ist er ebenfalls nicht zu verachten.

Bestimmt hast auch du ein Lieblingsrezept mit Spinat. Verrätst du es uns?

Rezepte mit Spinat

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Foto: Konstantin Kolosov / pixabay.com

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