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Zink hält den Körper in Schuss

Zink

Das Spurenelement Zink ist bekannt für seinen Status als wahrer Alleskönner!

Nur kleinste Mengen des Mineralstoffs gelangen überhaupt in den Körper. Trotzdem ist dessen Anwesenheit in Blutbahn und Zellen unverzichtbar für den menschlichen Stoffwechsel.

Bei der Ernährung musst Du für eine optimale Versorgung ein paar wichtige Regeln beachten.

Bauarbeiter, Koordinator und Wachdienst

Größe oder Masse sind nicht alles: Zink ist ein essentieller Katalysator für die Arbeit und Vervielfältigung der Körperzellen. Ohne dessen Mithilfe können viele Deiner lebenswichtigen Stoffwechselprozesse nicht aufrechterhalten werden. Zellteilung und die Reproduktion von Proteinen fallen damit in seinen Verantwortungsbereich.

Damit übernimmt das Spurenelement sehr bedeutende Aufgaben für den Schutz und Wiederaufbau Deines Organismus. Unter anderem frischt der Körper mit diesem seine Blutreserven wieder auf, leitet den Heilungsprozess von offenen Wunden ein und treibt das Wachstum von Haaren voran.

Nicht minder wichtig ist auch seine Mitwirkung bei Ausbildung und Effektivität des menschlichen Immunsystems. Genau aus diesem Grund ist es ein beliebter Bestandteil von medizinischen Cremes, die bei Verletzungen oder Ekzemen der Haut zum Einsatz kommen.

Auch im Bereich Fortpflanzung und einiger Verdauungsprozesse geht nichts ohne tatkräftige Unterstützung des spröden Metalls. Wahrung der Erbsubstanz, Verteidigung vor unerwünschten Eindringlingen, Sanierung von Baustellen – die Betätigungsfelder fallen vielfältig aus.

Leider kann Dein Körper diesen lebenswichtigen Stoff nicht selbst herstellen. Dementsprechend spielt die Grundversorgung über geeignete Nahrungsmittel eine entscheidende Rolle für Deine Gesundheit.

Fleisch gilt als zuverlässigster Zink-Lieferant

Zu viel des Guten zu haben, ist nicht immer der richtige Weg. Ganz im Gegenteil: Wie die Kategorie Spurenelement bereits erahnen lässt, ist der Mineralstoff ein äußerst rarer Geselle. Lediglich drei bis vier Gramm verteilen sich davon auf den gesamten Körper. Höhere Konzentrationen sind direkt an den relevanten Einsatzorten innerhalb der Zellen anzutreffen.

Männer benötigen täglich laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zehn Milligramm und Frauen mit sieben Milligramm etwas weniger. Bei Kindern bestimmt Gewicht, Geschlecht und Alter den exakten Bedarf.

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Bist Du Vegetarier, so musst Du im besonderen Maße auf eine ausreichende Versorgung achten. Zinkhaltige Nahrungsmittel auf pflanzlicher Basis sind zwar vorhanden, aber nicht immer optimal verwertbar. Ursache dafür ist ein verhältnismäßig hoher Anteil an Phytinsäure. Immerhin existieren mit Linsen, Sonnenblumenkernen, Weizenkleie, grünen Erbsen, Nüssen oder Sojabohnen gleich mehrere Quellen zur Aufstockung Deiner Zinkvorräte.

Tierische Produkte stellen aber eindeutig die bessere Alternative dar. Primär gilt Muskelfleisch von Rind oder Schwein ein exzellenter Träger des lebenswichtigen Mineralstoffs Zink.

Vor allem in Käse wie Emmentaler oder Gouda schlummert ebenfalls ein wahrer Schatz des wertvollen Nährstoffs. Allerdings hindern hier auch große Mengen an Kalzium die Effizienz der Aufnahme über das Verdauungssystem.

Der blinde Verzehr von Zink- und Kalziumbomben ist gerade bei einer Unterversorgung gewiss nicht das beste Mittel, um Deinen Körper wieder in Schuss zu bringen.

Die richtige Dosierung – ein Drahtseilakt?

Obwohl die Vorzüge einer ausreichenden Zink-Versorgung klar auf der Hand liegen, kommt es auf eine optimale Dosierung an. Eine Überdosierung durch gewöhnliche Nahrungsaufnahme ist nahezu ausgeschlossen und nur unter massiver Zunahme von Nahrungsergänzungsmitteln möglich.

In dem Falle musst Du Dich auf Bauchkrämpfe, Übelkeit mit Erbrechen oder ausgeprägten Durchfall einstellen. Als weitere Folge würden sich Deine Kupfer- und Eisenreserven drastisch reduzieren – katastrophal für Blutbildung und Sauerstoffversorgung im Körper.

Weitaus wahrscheinlicher kann ein Zinkmangel bei zu einseitiger Ernährung, Leistungssport oder übermäßigem Alkoholkonsum auftreten. Hier können  Mineralstoffe & Spurenelemente aus Nahrungsergänzungsmitteln zur kurzfristigen Überbrückung dienlich sein.

Falls Du an einer Unterversorgung leidest, kann sich dies an zahlreichen Stellen manifestieren. Plötzlich fehlt der Appetit zur Mittagszeit, Wunden benötigen ungewöhnlich lange bis zur Heilung und sogar Einschränkungen in Furchtbarkeit und Liebeslust können Dir das Leben erschweren. Hinzu kommt der vor allem bei jungen Menschen gefürchtete Haarausfall. Wachstumsschübe bei Kindern fallen deutlich geringer aus.

Solche Symptome sollten Dir daher immer Anlass geben, den Zinkgehalt in Deinem Blutplasma mit Hilfe einer Laboranalyse beim Arzt bestimmen zulassen.

Foto: bitt24 / shutterstock.com

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