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Cranberries – das Superfood aus den USA

Cranberries

In Amerika ist Thanksgiving ohne Soße aus Cranberries zum Truthahn einfach nicht möglich. Doch auch hier kennt und liebt man inzwischen diese leuchtend roten Beeren als gesundes Superfood.

Die Früchte halten gesund und gelten als wirksames Anti-Aging-Mittel.

Woher stammt die Cranberry und wie wird sie verwendet?

Schon amerikanische Ureinwohner kannten und schätzten diese Früchte. Cranberries sind mit den Preiselbeeren verwandt, die als Beilage zu manchen Gerichten geschätzt werden. In genau dieser Zubereitungsart werden auch die großen Verwandten gebraucht.

Die roten, gesunden Beeren sind mit ihrer Größe von ein bis manchmal sogar zwei Zentimetern viel größer als Preiselbeeren.

Der Geschmack der rohen Cranberry ist, wie auch bei Preiselbeeren, gewöhnungsbedürftig. Sie sind säuerlich-herb, leicht bitter, pikant und trotzdem schmackhaft. In Form von Saft, Kompott, Marmelade und besonders getrocknet schmeckt Cranberry sehr gut.

Viel Gesundes steckt in den Beeren.

Der gesundheitliche Aspekt ist ganz besonders groß. Viel Vitamin C, Vitamin A und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe sind wertvolle Inhaltsstoffe. Hochwirksame Flavonoide wie Anthocyamin gelten als wirkungsvolle Antioxidantien gegen freie Radikale. Freie Radikale schädigen Zellen und beschleunigen den Alterungsprozess. Auch eine Wirkung gegen Krebserkrankungen wird angenommen.

Neben den Vitaminen sorgen die Polyphenole zum Beispiel für gesunde Gefäße. Daraus resultiert Schutz gegen Herz- und Kreislauferkrankungen. Bluthochdruck kann durch Verwendung dieser Früchte beziehungsweise der daraus gewonnenen Säfte, des Pulvers oder der getrockneten Beeren gesenkt werden. Auch eine Regelung des Gesamtcholesterins ist eine der beliebten, natürlichen Wirkungen.

Bekannt und geschätzt ist die medizinische Wirkung als Schutz vor Blasen- und Harnwegsinfektionen. Besonders Frauen nehmen Cranberry-Saft gerne schon vorbeugend gegen diese Erkrankungen. In Apotheken bietet man die Inhaltsstoffe auch in leicht einnehmbarer Tablettenform an.

Inzwischen gibt es immer wieder Aussagen, dass die Wirkung auf die diversen Blasenleiden medizinisch doch nicht nachweisbar ist. Viele Menschen empfinden die Einnahme jedoch als hilfreich und sie schwören auf die Wirkung.

Allgemein ist eine entzündungshemmende Wirkung auf Schleimhäute bewiesen, daher kann die Einnahme bei Problemen im Mund sowie im Magen- und Darmbereich empfohlen werden.

Wie isst man Cranberries?

In Amerika sind diese Früchte ein Muss. Auch bei uns finden sie immer mehr Anhänger. Sie können getrocknet geknabbert werden, und so genossen sind sie wirklich weder sauer noch bitter.

Sie sind ein beliebter Bestandteil von Müsli oder können auch in diversen Kuchen mitgebacken werden. Manchmal werden sie z.B. anstatt Rosinen verwendet.

Joghurt, Shakes oder Fruchtsalate sind eine weitere Anwendungsmöglichkeit für diese gesunden Herbstfrüchte.

Einkaufs- und Lagerungstipps

Der Hauptlieferant sind die USA, wo auf großen Plantagen gepflanzt wird. Im gut sortierten Obst- und Gemüseladen sind diese Vitaminbomben auch bei uns erhältlich.

Wenn man die Früchte frisch kaufen will, sollte man darauf achten, dass sie prall und glänzend sind und keine Druck- oder Schimmelstellen aufweisen.

Im Kühlschrank hält eine frische Beere in der Originalverpackung oder in einem Plastiksäckchen mit Löchern zwei bis drei Monate frisch. Man kann sie aber auch einfrieren.

Die Cranberry-Haupterntezeit ist der Herbst.

Rezepte mit Cranberries

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Rezepte mit Cranberries

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Nährwertangaben

100 Gramm frische Cranberries beinhalten:

Kalorien 46

Fettgehalt 0,1 g

Gesättigte Fettsäuren 0 g

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0,1 g

Einfach ungesättigte Fettsäuren 0 g

Cholesterin 0 mg

Natrium 2 mg

Kalium 85 mg

Kohlenhydrate 12 g

Ballaststoff 4,6 g

Zucker 4 g

Protein 0,4 g

Vitamin A                      60 IU

Vitamin C                      13,3 mg

Vitamin D                      0 IU

Vitamin B6                    0,1 mg

Vitamin B12                  0 µg

Kalzium                         8 mg

Eisen                              0,3 mg

Magnesium                    6 mg

Quellen: USDA

Foto: Alexei Hulsov / pixabay.com

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