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Die Asthma-Diät: Was soll man essen und was vermeiden?

Asthma-Diät

Falls Sie oder Menschen in Ihrer Familie Asthma haben, fragen Sie sich vielleicht, welchen Einfluss die Ernährung auf den Verlauf der Krankheit hat. Die Ernährung kann zwar keine Asthmaanfälle verhindern, jedoch verbessern frische und nährstoffreiche Lebensmittel den allgemeinen Gesundheitszustand – und damit die Asthmasymptome.

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Hier finden Sie einen kurzen Überblick über Lebensmittel und Inhaltsstoffe, die Asthmatiker in der Regel gut vertragen und solche, die oft Allergien auslösen oder den Gesundheitszustand schwächen.

Zusätzlich zu diesen allgemeinen Empfehlungen wäre es natürlich ideal, genau zu untersuchen, auf welche Stoffe man allergisch reagiert und darauf zu achten, was einem guttut.

Die Asthma-Diät: Was man essen soll

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In den letzten Jahrzehnten hat sich die Ernährung der meisten Menschen zum Verzehr von verarbeiteten Lebensmitteln verlagert. Es gibt einige Forschungsergebnisse, die das mit einer größeren Häufigkeit von Asthma in Verbindung bringen. Zwar kann kein einzelnes Lebensmittel das Asthma lindern, eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse ist aber hilfreich. Besonders Menschen mit Asthma profitieren davon, selbst zu kochen und Fertigprodukten aus dem Weg zu gehen.

Auch wieviel man isst, spielt eine Rolle: Starkes Übergewicht gehört zu den Hauptrisikofaktoren für Asthma und die Krankheit verläuft bei fettleibigen Menschen schwerer.

Einen positiven Effekt haben Lebensmittel, die viel Vitamin D enthalten. Dazu gehören fettreiche Fische wie Lachs, Milch, Orangensaft und Eier. Vorsicht ist allerdings geboten, falls Sie allergisch gegen Milch oder Eier sind.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 gibt es einen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-A-Spiegel und Asthma. Dieses Vitamin ist in Karotten, Honigmelonen, Süßkartoffeln, Blattgemüse, Brokkoli und Äpfeln enthalten. Schon ein Apfel am Tag hilft dabei, den Vitamin-A-Spiegel etwas anzuheben.

Bananen enthalten Antioxidantien und Kalium, was nach einer Studie für das European Respiratory Journal die Lungenfunktion unterstützen soll.

Lebensmittel mit hohem Magnesiumanteil könnten dabei helfen, zur Entspannung der Atemwege beizutragen. Dazu gehören Spinat, Kürbiskerne, Mangold, dunkle Schokolade und Lachs.

Die Asthma-Diät: Was man vermeiden soll

Manche Lebensmittel lösen vermehrt Asthmasymptome aus. Dazu gehören Produkte, bei denen Sulfite als Konservierungsmittel dienen. Sie sind etwa in Wein, Trockenfrüchten, eingelegten Lebensmitteln und Krabben enthalten.

Wenn ein Lebensmittel Blähungen verursacht, übt das Druck auf das Zwerchfell aus, was Asthmaanfälle begünstigt. Solche Lebensmittel sind Bohnen, Kohl, Zwiebeln, kohlensäurehaltige Getränke, Knoblauch und Gebratenes.

Vermeiden sollte man auch künstliche Inhaltsstoffe, wie sie in Fast Food vorkommen, und häufige Allergene, etwa Nüsse, Weizen und Schalentiere!

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Ernährung und Asthma-Behandlung

Eine insgesamt gesunde Lebensweise wird dabei helfen, das Asthma unter Kontrolle zu halten. Dazu gehören regelmäßiger Sport und gesunde Ernährung.

Die herkömmliche Asthma-Behandlung umfasst viele Präparate wie inhalative Kortikosteroide, langwirksame Beta-Antagonisten, schnell wirksame Medikamente wie Salbutamol, Terbutalin und Fenoterol und Medikamente gegen Allergien.

Es genügt nicht, Medikamente zu nehmen, sondern man sollte die Auslöser des Asthmas kennen und meiden. Dazu gehört für viele Menschen Tabakrauch. Wenn Sie rauchen und Asthma haben, sollten Sie schnell damit aufhören und bis dahin im Freien rauchen!

Bessere Ernährung als Teil einer gesünderen Lebensweise

Besser zu essen kann die Asthmasymptome verbessern, aber es ist nur einer von vielen Faktoren, die einen Einfluss auf die Asthma-Behandlung haben.

Wie gut die Medikamente wirken, hängt vom allgemeinen Gesundheitszustand ab. Dieser ist nicht nur das Ergebnis der körperlichen Voraussetzungen, sondern vor allem das einer konsequent gesunden Lebensweise. Eine Umstellung der Ernährung auf mehr frische Produkte kann der erste Schritt sein, gesünder zu werden, sich wohler zu fühlen und das Asthma besser zu kontrollieren.

Eine gesunde Ernährung hat eine ganze Reihe von positiven Wirkungen, die auch die Wahrscheinlichkeit von Asthmaanfällen beeinflussen. Sie führt dazu, Übergewicht loszuwerden. Sie senkt den Blutdruck, senkt den Cholesterinspiegel und hilft dem Körper dabei, die Nahrungsmittel besser und schneller zu verdauen und mehr Energie aus ihnen zu gewinnen.

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