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Hanf als Superfood: Welche Vorteile bieten Hanfprodukte in der Küche?

Hanf, Hanfprodukte

Die Hanfpflanze zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Bereits vor Jahrtausenden wurde die Pflanze vielseitig etwa zur Herstellung von Kleidung, Papier oder Dämmmaterialien.

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Während Hanf in den vergangenen Jahrzehnten vornehmlich als Lieferant für Rauschmittel Schlagzeilen machte, erobert die vielseitige Pflanze mittlerweile auch die deutschen Küchen – und das zurecht, denn Hanfprodukte wie Samen, Öl oder Mehl können mit vielen gesunden Inhaltsstoffen aufwarten.

Was ist dran am Hype rund um Hanfprodukte in der Küche?

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In den letzten Jahren besinnen sich mehr und mehr Menschen auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Nicht nur in Zusammenhang mit Veganismus und Vegetarismus ist eine gesunde Lebensweise in den Vordergrund gerückt.

Wer sich mit diesem Thema und vor allem auch mit dem Bereich Superfoods beschäftigt, kommt um Hanfprodukte für die Küche nicht herum.

Auf den ersten Blick erscheint es manchen vielleicht merkwürdig, daran zu denken, Hanf zu verzehren: Immerhin ist die Nutzpflanze in erster Linie für die berauschende Wirkung ihrer Blüten bekannt. Dabei wird Hanf bereits seit langer Zeit auf vielfältige Weise verwendet.

Auch im Rahmen des Comebacks, das die Pflanze derzeit erlebt, eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten. So wird aus dem Hanf beispielsweise CBD-Öl gewonnen, das sich in der Naturheilkunde vielseitig einsetzen lässt. Aber auch in der Küche kommen in vielen Haushalten vermehrt Hanfprodukte wie Hanfmehl, Hanfsamen oder Hanföl auf den Teller. Vermarktet als Superfood wird Hanf als überaus gesund angepriesen.

Tatsächlich zeichnet sich Hanf als Lebensmittel durch zahlreiche wichtige Inhaltsstoffe aus, die durchaus einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben können. Wer beispielsweise Hanfsamen in seinem Speiseplan integriert, führt seinem Körper unter anderem Vitamin E, Zink und Eiweiß zu. Bei letzterem handelt es sich um besonders hochwertiges pflanzliches Eiweiß, das sich ähnlich wie tierisches Eiweiß verhält und alle neun Aminosäuren enthält. Im Rahmen einer vegetarischen oder veganen Ernährung können die Samen also eine wertvolle Proteinquelle darstellen.

Auch der Gehalt an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren kann überzeugen. Diese liegen in einem optimalen Verhältnis vor und stellen so eine wichtige Bereicherung für den Speiseplan dar.

Hanfprodukte können bedenkenlos verwendet und verzehrt werden

Wer befürchtet, dass Hanfprodukte eine unerwünschte berauschende Wirkung mit sich bringen und die ganze Familie vom Essen „high“ wird, muss sich in diesem Zusammenhang keine Gedanken machen: Hanfsamen etwa enthalten von Natur aus keinerlei THC. Nutzhanf zeichnet sich grundsätzlich durch einen überaus geringen THC-Gehalt von meist weniger als 0,2 Prozent aus. Diese Menge reicht nicht aus, um einen Rausch auszulösen.

Haben Schwangere oder Personen mit kleinen Kindern dennoch Bedenken, können sie diese mit ihrem Hausarzt besprechen. Grundsätzlich ist der Verzehr von Hanfprodukte aus dem Handel aber unbedenklich.

Hanfsamen, Hanföl und Co. sollten vornehmlich in der kalten Küche verwendet werden, denn Hanf verträgt keine große Hitze. Das Öl eignet sich so etwa für die Zubereitung von Salaten, aber nicht fürs Braten. Es sollte außerdem kühl aufbewahrt und binnen drei Monaten aufgebraucht werden, da es sonst ranzig werden kann.

Auch Hanfsamen sollten besser nicht geröstet werden. Stattdessen bereichern sie Müslis und Salate mit ihrem Geschmack und ihren wertvollen Inhaltsstoffen.

Hanf

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