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Die Wassermelone: Durstlöscher, Vitaminbombe, Alleskönner

Wassermelone

Dass man viel Trinken soll, ist hinlänglich bekannt, dass man im Sommer noch mehr Trinken sollte, wohl auch. Aber Hand aufs Herz: Wer trinkt immer nur Mineralwasser? Das ist zwar vernünftig, schmeckt aber auf die Dauer eher fad.

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Wer Abwechslung mag, muss aber nicht auf das gesüßte Zeug im Supermarkt zurückgreifen. Gerade im Sommer stehen frische Früchtchen für maximalen Trinkspaß zur Verfügung. Darunter ein echter Klassiker: Die Wassermelone.

Kürbis im Glas

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Die Wassermelone stammt ursprünglich aus Afrika, ist sehr sortenreich und gehört zur Familie der Kürbisgewächse, kommt bei uns aber als „Obst“ auf den Tisch. Sie ist extrem kalorienarm – pro Portion (125 g) bringt sie es gerade mal auf etwas mehr als 40 Kalorien und enthält neben den Vitamine C, B6 und B1 auch noch Eisen, Natrium, Kalium, Magnesium und viele andere wertvolle Nährstoffe. Das, und ihr Wassergehalt von über 90% macht die Wassermelone zu einem idealen Durstlöscher im Sommer.

Wer sie nicht einfach so naschen mag verwandelt den süßen Kürbis in ein schmackhaftes Getränk. Die Bandbreite der Rezepte reicht dabei vom ganz schnell zubereiteten Wassermelonen-Drink, der sich übrigens auch super als Basis für einen Gin-Cocktail oder einen Melonen-Minze-Drink eignet, bis hin zu raffinierten Eigenkreationen mit anderen Früchten wie Erdbeeren oder auch Cocktails mit oder ohne Alkohol.

Und keine Angst vor den Kernen. Die können, wenn man sie püriert, manchmal eine dezent bittere Note in den Drink bringen, sind aber extrem gesund. Schließlich naschen wir Kürbiskerne ja auch.

Tausendsassa in der Küche

Kinder lieben Wassermelonen ebenso und wenn es gerade kein Obstsalat sein soll, kann man ganz einfach ein gesundes Wassermelonen-Eis zaubern. Dazu einfach ein Püree aus dem Fruchtfleisch herstellen, in Förmchen (ausgewaschene Joghurtbecher oder große Eiswürfelformen) gießen, ein Eisstäbchen (oder einen Trinkhalm) hineinstecken und für ca. ein bis zwei Stunden ab ins Gefrierfach. Das schmeckt an heißen Sommertagen auch den Erwachsenen.

Aber auch in der pikanten Küche ist der süße Kürbis hervorragend aufgehoben. Neben dem mittlerweile auch bei uns schon recht beliebten Salatkombinationen mit Feta oder anderen Käsen halten manch exotische Rezeptideen, wie beispielsweise „Zartes Hähnchen aus der Wassermelone“ Einzug.

Und sogar auf dem Grill oder im Smoker macht die Melone gute Figur. Der Fantasie sind bei der Zubereitung keine Grenzen gesetzt, wichtig ist nur, dass man, wie beim Fleisch, die Stücke nicht verbrennen lässt. Das macht das gesündeste Lebensmittel ungenießbar.

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Klopfen, heben, schauen – die Qual der Wahl

Egal was man diesem Allrounder alles anstellt, für den vollen Genuss ist ein gutes Ausgangsprodukt wichtig. Da man aber nun mal in eine Wassermelone nur sehr schwer hineinschauen kann, gibt es einige Tricks damit es keine Enttäuschung nach dem Einkauf gibt.

Das Wichtigste gleich vorweg: es kommt nicht auf die Schönheit an!

  • Klopfen Sie an: Reife Wassermelonen klingen voller, satter, dunkler als unreife Exemplare. Manche sagen sogar, eine reife Melone klingt beim Anklopfen, als würde sie singen.
  • Eine Frage des Stiels: Ist der Stiel trocken, heißt das, die Frucht ist reif. Ist er grün, wurde die Melone zu früh und noch unreif geerntet.
  • Dunkle Flecken bevorzugt: Dort, wo die Melonen während des Wachstums auf dem Boden liegen, haben sie einen Fleck. Bei unreifen Früchten leuchtet dieser Fleck weiß bis hellgrün, bei reifen ist er gelblich bis orange oder zeigt sogar Flecken.
  • Es kommt nicht auf die Größe an: Oft sind die Kleinen viel schmackhafter. In jedem Fall fühlt sich eine reife Melone schwer an (in Bezug auf ihre Größe).

So, ich habe jetzt Hunger bekommen und werde meiner Kreativität in der Küche freien Lauf lassen. Allerding muss ich davor noch bei ein paar Melonen anklopfen, aber das ist eine andere Geschichte…


Wassermelone

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Kategorie: Lebensmittel, Rezepte

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Angie Eichler ist gelernte Drucktechnikerin und ausgebildete Marketingkauffrau, seit 2004 ist sie selbstständig tätig und ihr beruflicher Werdegang führte sie von klassischer Werbung über div. Marketingaufgaben zur Leitung eines österreichischen Fachverlags. Seit 2012 lebt sie als freie Redakteurin und Texterin ihre Leidenschaft für das geschriebene Wort aus. Bei Bedarf kombiniert sie ihre organisatorische Kompetenz, ihre Kreativität und die Lust am Schreiben für Großprojekte wie die Entwicklung des Österreichischen Vorlesetags. Mehr unter http://www.angelads.at/.

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