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Sanddorn – Superfood mit sehr hohem Vitamin-C-Gehalt

Sanddorn

Der Sanddorn stammt ursprünglich aus Asien und ist mittlerweile auch in Europa heimisch geworden.

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Die dornigen Sträucher mit den leuchtenden, korallenroten Früchten findest du als frostharte Küstenschutzpflanze an der Nord- und Ostsee und in Gärten.

Kleine Beeren mit einer Fülle von wertvollen Inhaltsstoffen

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Man nennt den Sanddorn auch die »Zitrone des Nordens«, da die Beeren mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt punkten.

Die wertvollen Inhaltsstoffe sind in der Schale, im Fruchtfleisch und in den Kernen enthalten. Dazu zählen neben Carotinen, Kalzium, Folsäure, Provitamin A, Vitamin E und Vitamin B 12 auch ungesättigte Fettsäuren und Magnesium.

Sanddorn ist bekannt für seine positive Wirkung als Naturheilmittel. Als hervorragende Vitamin-C-Quelle kannst du bei Erkältungen auf ihn zurückgreifen, denn die köstlichen Beeren stärken deine Abwehrkräfte.

Sanddorn stärkt dein Immunsystem nachhaltig!

Pflegeleichter, sommergrüner Strauch

Sanddorn kann eine Höhe von drei bis zu vier Metern erreichen und benötigt einen sonnigen Standort auf lockerem, durchlässigem und nicht zu saurem Boden. Positiv ist, dass der Strauch gegen Trockenheit ziemlich resistent ist. Er ist pflegeleicht und wird kaum von Schädlingen oder von Krankheiten befallen.

Da der Sanddorn eine zweihäusige Pflanze ist, solltest du immer zwei weibliche Exemplare, die die begehrten Früchte bilden, und ein männliches Exemplar zur Bestäubung in den Garten pflanzen.

Die Pflanze bildet leider rasch unerwünschte Ausläufer. Deshalb wird empfohlen, gleich nach dem Pflanzen eine Wurzelsperre rund um den Strauch einzubauen. Außerdem wird Sanddorn am besten in einem Abstand von mindestens drei Metern zu anderen Gewächsen im Garten gepflanzt.

Die empfohlene Pflanzzeit liegt im Februar und in der Zeit zwischen Oktober und November. Geduldige Gärtner können sich den Sanddorn auch aus Samen heranziehen.

Alle zwei bis drei Jahre kannst du die abgeernteten Triebe abschneiden und etwas Kompost rund um den Strauch verteilen.

Der Erntezeitpunkt ist von der Sanddornsorte abhängig und fällt in die Monate September bis Oktober. Du solltest nur wirklich ausgereifte Beeren ernten, die dann ihr optimales Aroma entwickelt haben. Zupfe sie vorsichtig von den Zweigen, denn die Beeren sind etwas druckempfindlich. Zum Ernten lieber Handschuhe wegen der Dornen am Strauch tragen. Eine andere Erntemethode: unter den Strauch eine Plane legen und die Beeren kräftig von den Zweigen schütteln.

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Sanddorn-Öl zum Trinken und für die Hautpflege

Sanddorn-Öl wird aus den Kernen und aus dem Fruchtfleisch der Beeren gewonnen. Je nachdem, aus welchem Teil der Beeren das Öl gepresst wird, enthält es unterschiedliche Nähstoffmengen und schmeckt neutral oder süß-sauer. Das Öl ist nicht nur pur zum Trinken und für die Zubereitung von Gerichten geeignet, sondern kann auch zur Hautpflege genutzt werden.

Sanddorn in der Küche

Frisch gepflückter Sanddorn ist nicht lange lagerfähig und sollte rasch verarbeitet werden. Die Beeren lassen sich aber einfrieren oder trocknen.

Sanddornbeeren haben einen sehr herben Geschmack und du sollest lieber auf verarbeitete Produkte zurückgreifen. Das Superfood lässt sich vielfältig nutzen, z. B. für Salate, zu Saft und Sirup. Du kannst aus den Beeren leckere Konfitüren und Gelee kochen. Die Sanddornbeeren lassen sich dazu auch prima mit anderen Obstarten mischen, z. B. mit Äpfeln, Orangen oder Birnen.

Rezepte mit Sanddorn

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Nährwertangaben

Wenn ihr genau wissen möchtet, was in den kleinen Wunderbeeren steckt, klickt einfach auf den Button, dort findet sich eine wunderbare Tabelle mit den Details:

Inhaltstoffe Sanddorn
Sanddorn

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