Gesundheit
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Neue Kraft und Vitalität mit Molybdän

Molybdän

Als eines der 39 häufigsten Elemente der Erdkruste ist Molybdän (Elementsymbol Mo) vor allem eines: Eine reiche Quelle der Energie. 1778 von einem Apotheker entdeckt, ist Molybdän eine Ableitung des griechischen Wortes molybdos (Blei).

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Da das essenzielle Spurenelement an vielen wichtigen Stoffwechselprozessen und der Bildung von hunderten Enzymen beteiligt ist, übernimmt es im menschlichen Körper lebensnotwendige Funktionen.

Wirkweise von Molybdän

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Molybdän könnte als natürliches Aphrodisiakum bezeichnet werden, denn es steigert die Potenz, indem es neue sexuelle Energie ankurbelt. Das Mineral kann die Zähne vor Karies schützen, indem es zur Speicherung von Fluoriden beiträgt.

Es hemmt zudem das Wachstum von Bakterien und baut durch das molybdänhaltige Enzym Xanthin-Dehydrogenase Harnsäure im Körper ab, um der Übersäuerung im Körper entgegenwirken. Weil es sich bei Harnsäure um ein wichtiges Antioxidans handelt, ist ein ausgeglichener Harnsäurewert essenziell für die Gesunderhaltung des Säure-Basen-Haushaltes.

Verbesserte Eisenaufnahme durch Molybdän

Das molybdänhaltige Enzym Xanthin-Oxidase lässt eine hohe Wirkung auf den Transport und die Speicherung von Eisen zu. Eine Kombination von Molybdän und Eisen steht daher in direkter Verbindung zu einem gesteigerten Energie-Haushalt.

Ungleichgewicht der Erde führt zu Ungleichgewicht im menschlichen Körper

Wie hoch der Anteil von Molybdän in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln ist, hängt stark von der örtlichen Beschaffenheit des Bodens ab. In der Regel gelangt Molybdön über Pflanzen, die das Mineral aus dem Boden aufnehmen, in unsere Nahrungskette.

Das Mineral geht jedoch bei der industriellen Verarbeitung im Ackerbau zu großen Teilen verloren und kann demnach nicht oder nur unzureichend mit der Nahrung aufgenommen werden. Hier gilt: Je naturbelassener der Boden, desto höher der Gehalt an Molybdän.

Mit acht bis zehn Milligramm kommt Molybdän im menschlichen Körper nur in geringer Menge vor. Zum größten Teil ist das Spurenelement in den Knochen, der Leber, der Niere, der Lunge und der Haut eingelagert, wo es jedoch nicht selbst produziert werden kann.

Laut einer Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) setzt sich der empfohlene tägliche Molybdänbedarf wie folgt zusammen:

  • Säuglinge bis 4 Monate/7 µg
  • Kinder von 4-12 Monate/20-40 µg
  • Kinder von 1-4 Jahre/25-50 µg
  • Kinder von 4-7 Jahre/30-75 µg
  • Kinder von 7-10 Jahre/40-80 µg
  • Kinder ab 11 Jahre, Jugendliche, Erwachsene/50-100 µg
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Das kann bei einem Molybdän-Mangel in deinem Körper passieren

Man schätzt, dass eine ausgewogene Ernährung aus Mischkost ca. 80 % des täglichen Bedarfes an Molybdän durch die Nahrungsaufnahme decken kann. Menschen, die sich überwiegend von Fertigprodukten ernähren, sind anfälliger dafür, einen Molybdän-Mangel aufzuweisen.

Folgende Symptome können bei einem Mangel auftreten:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schwere Kopfschmerzen
  • Herzrasen
  • Beschleunigte Atmung
  • Sulfit-Allergie
  • Müdigkeit
  • Bestimmte Krebsformen (z.B. Speiseröhrenkrebs)
  • Stoffwechselstörungen
  • Anfälligkeit für Karies und Osteoporose

Die 30 besten Lieferanten für Molybdän

Lebensmittel Enthaltenes Molybdän in µg / 100 g
Buchweizen 485
Sojabohnen 210
Rotkohl 127
Grüne Erbsen 70
Hafer 70
Knoblauch 70
Spinat 53
Zander 51
Schnittbohnen 43
Erdnüsse 43
Miesmuscheln 40
Karpfen 38
Honigmelone 34
Molke 34
Zwiebeln 32
Naturreis 31
Rindfleisch (Muskelfleisch) 28
Weißbrot 25
Kokosnüsse 25
Roggenvollkornbrot 24
Weizenvollkornbrot 23
Hummer 23
Weizenkleie 20
Brassen 19
Roggenmischbrot 15
Ei 14
Gartenkresse 10
Porree 10
Johannisbeeren, rot 10
Preiselbeeren 10


Molybdän

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