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Wie CBD die Ernährung nachhaltig verändern kann

CBD Ernährung

CBD – der Wirkstoff der Trend-Pflanze wird als Wundermittel angepriesen. Doch was beinhaltet das neue Lifestyle-Produkt, für wen ist eine Anwendung sinnvoll und wie lässt er sich in die Ernährung integrieren?

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Die Kulturpflanze Hanf zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde und wird von der Menschheit bereits seit 5000 Jahren medizinisch genutzt. Die berauschende Wirkung des Wirkstoffs THC ist bekannter, aber das rauschfreie und legal nutzbare CBD bietet  vielseitigere Anwendungsmöglichkeiten.

Die Anwendung des aus der weiblichen Pflanze stammenden Cannabidiol (CBD) kann nachgewiesen eine schmerz- und entzündungshemmende Wirkung haben, die Ausschüttung von Stresshormonen ausgleichen und zellschützende Eigenschaften haben.[1]

CBD besitzt also aus ernährungsphysiologischer Sicht viele Vorzüge, die jedem Menschen zugutekommen können. Tatsächlich gibt es viele Möglichkeiten, CBD in die alltägliche Ernährung zu integrieren. Ob als Samen, Samenöl, Protein oder Mehl, am Markt werden bereits diverse Hanfprodukte (z. B. Müsli oder Schokoriegel) angeboten. Die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden ist somit unkompliziert und für alle Geschmäcker verfügbar.

Für wen ist Hanf in der Ernährung sinnvoll und welche Nährstoffe beinhaltet es?

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Grundsätzlich führt die Aufnahme von CBD dem Körper verschiedene Inhaltsstoffe zu, die für jeden Menschen wichtig sind. Insbesondere für Leute, die viel Sport treiben oder sich vegetarisch / vegan ernähren, ist der Konsum von Hanf empfehlenswert.

Die Erzeugnisse der traditionsreichen Nutzpflanze sind reich an wertvollen Fetten, Eiweiß, Spurenelementen und Vitaminen. Im Vergleich zu anderen Pflanzen sticht Hanf insbesondere als Proteinquelle hervor (100 Gramm Bio Hanfprotein enthalten 46,3 Gramm Protein) und überzeugt somit als ernsthafte Alternative für umweltbewusste Sportler.[2] Überdies enthält es 8 essenzielle und hochwertige Aminosäuren, welche für den Körper lebensnotwendig sind.

Neben den für den Muskelaufbau wichtigen Proteinen besitzt die Pflanze sämtliche weitere Nährstoffe, die für die Gesundheit des Körpers von Vorteil sind. Vitamine (E, B1-B6), Mineralstoffe (u.a. Natrium, Kalium, Calcium) sowie Spurenelemente (Eisen) helfen dem Körper bei der Wundheilung, dem Stoffwechsel des Nervensystems und bei Oxidations- und Reduktionsprozessen.[3] Der Gehalt an Nährstoffen kann je nach Sorte unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Wie kann ich CBD-Produkte in meiner Ernährung integrieren?

Die beliebteste Möglichkeit zur Anwendung sind CBD-Öle und CBD-Kapseln. Der Einsatz kann je nach Anwendungsempfehlung unterschiedlich sein.

Das Öl kann in Fläschchen erworben werden und wird meist direkt unter die Zunge auf die Mundschleimhaut getropft. Die Kapseln werden mit viel Flüssigkeit eingenommen und heruntergeschluckt.

Wem das persönlich nicht gefällt, der kann auf Tee oder Pulver zurückgreifen, welches nach Bedarf in Smoothies oder in den Kaffee gemischt wird. Wer gerne kocht, kann mit Hanf sein Repertoire ansehnlich erweitern. Eine Vielfalt an Rezepten ist bei kurzer Recherche im Internet leicht zugänglich. Von selbstgemachter Hanfsamenmilch bis zu Hanfsamenpesto – der nussige Geschmack kann ohne Grenzen frei kombiniert werden.

Wem diese Anwendungsart nicht zusagt, dem bleiben noch CBD-haltige Kosmetikprodukte als Möglichkeit.

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Nachhaltigkeit der Wunderpflanze

Der schonende Umgang mit Ressourcen sowie der Erhalt der Regenerationsfähigkeit des Ökosystems sind für die Zukunft des Menschen unabdingbar. Wie gut, dass genau dort Hanf sein Potenzial ausspielt.

Hanf ist besonders anpassungsfähig und kann daher in unterschiedlichen Klimazonen angebaut werden.[4] Das schnelle Wachstum, die vollumfängliche Recycling-Fähigkeit und ein geringer, nötiger Einsatz an umweltbelastenden Düngern und Spritzmitteln machen Hanf als Nutzpflanze vollkommen. Dadurch, dass Hanf nahezu überall angebaut werden kann, wird die regionale Wirtschaft gestärkt, die Transportwege kurzgehalten[5] und das Klima geschont.

CBD in der Ernährung – Fazit

Hanf ist fast zu schön, um wahr zu sein!

Die traditionsreiche Nutzpflanze ist ein absoluter Allrounder, der unsere Ernährung nachhaltig verändern kann. Der schmerz- und entzündungshemmende Wirkstoff besitzt viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Reich an Protein unterstützt er beim Muskelaufbau und ist zudem für umweltbewusste Menschen wie z.B. Vegetarier oder Veganer eine gute Alternative zu tierischem Protein. Als nachwachsender Rohstoff ist er zugleich ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz.

Alles in allem lässt sich schlussfolgern, dass CBD-Produkten eine faire Chance eingeräumt werden sollte. Wem es nicht schmeckt, der hat es wenigstens probiert.

Quellen:

[1] Grotenhermen, et al. (2015): Cannabidiol – CBD – Ein cannabishaltiges Compendium. Solothurn: Nachtschattenverlag

[2] Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2020): Protein – Referenzwerte. Download vom 29. Juli 2020

[3] Grotenhermen, F. (2015): Hanf als Medizin. Ein praxisorientierter Ratgeber. Nachschattenverlag: Solothurn

[4] Leinow, L. & Birnbaum, J. (2019): „Heilen mit CBD. Das wissenschaftlich fundierte Handbuch zur medizinischen Anwendung von Cannabidiol.“ Riva: München.

[5] Inerle, K. (2017): „Hanf: der nachhaltige Rohstoff der Zukunft?“ 7.8.2017 in utopia.de

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