Gesundheit
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Welche Kräuter aus meinem Garten heilen Krankheiten?

Kräuter, Heilkräuter

Gegen jedes Zipperlein ist ein Kraut gewachsen, sagt ein altes Sprichwort. Tatsächlich helfen Pflanzen aus der Natur gegen vielerlei Beschwerden. Viele von ihnen können Hobbygärtner selbst anbauen.

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Welche Kräuter benötige ich im Garten, um die häufigsten Krankheiten zu heilen?

Kräuter gegen Nervosität, Unruhe und Stimmungsschwankungen

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Gegen schlechte Laune und Gereiztheit hilft Johanniskraut. Eingesetzt wird das Heilkraut auch gegen leichte Formen von Depressionen. Es wird hauptsächlich als Tee angewendet.

Die gelben Blüten und die Blätter lassen sich in den Sommermonaten ernten und frisch zubereiten oder trocknen. Bei Bedarf werden 2 Teelöffel davon mit 200 Millilitern siedendem Wasser übergossen. Der Tee muss 10 Minuten ziehen, bevor er abgeseiht wird. Morgens und abends trinken Betroffene eine Tasse davon.

Die heilende Wirkung setzt nicht sofort, sondern erst nach einigen Tagen bis Wochen ein.

Beruhigend wirkt Lavendel, der ebenfalls als Tee oder in der Aromatherapie zur Anwendung kommt. Die getrockneten Pflanzenteile können in ein Leinensäckchen verpackt und neben das Kopfkissen platziert werden, damit der aromatische Duft in die Nase steigt.

Nebenbei vertreibt der für den Menschen angenehme Geruch Motten aus dem Schlafzimmer.

Kräuter gegen Übersäuerung und daraus resultierende Beschwerden

Die Übersäuerung des Körpers wird häufig unterschätzt. Sie hat vielerlei Volkskrankheiten und Beschwerden wie Gelenkschmerzen und Müdigkeit zur Folge. Schuld sind der alltägliche Stress, eine unausgewogene Ernährung sowie zu wenig Bewegung. Um den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen, hält die Natur verschiedene Kräuter bereit.

Schafgarbe enthält Bitterstoffe. Sie regen die Produktion von Gallenflüssigkeit an. Als Heilmittel lässt sich nicht nur die Wilde Schafgarbe verwenden. Auch die gelbblütigen und roten Sorten können zur Anwendung kommen.

Schafgarbe

Foto: André Karwath aka Aka – Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, Link

Für den Hausgebrauch verwendet man die frischen oder getrockneten Blüten und Blätter am einfachsten als Tee, der etwa eine Viertelstunde vor jeder Mahlzeit getrunken wird.

Basiswissen Schafgarbe

Ebenso helfen Pfefferminze, Melisse und Kamille, die Verdauungsorgane zu beruhigen und den Organismus zu entschlacken. Werden alle drei Kräuter im Verhältnis 1:1:1 gemischt, erhält man eine Teemischung, die gegen Übersäuerung hilft und schmeckt. Man kann sie einfach über den Tag verteilt trinken.

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Kräuter gegen Blähungen und Magenprobleme

Bewährte Heilkräuter gegen Blähungen und Magenschmerzen nach dem Essen sind Fenchel und Anis. Sie sind sogar für Babys und Kleinkinder erlaubt. Beide Kräuter gedeihen auf durchlässigen, humusreichen Böden. Sie können frisch geerntet und zubereitet werden. Die Samen lassen sich trocknen und über einige Monate lagern.

Beide Zutaten werden einzeln als Tee verwendet oder im Verhältnis 1:2 gemischt. Wer mag, fügt klein geschnittenen Ingwer hinzu.

Basiswissen Fenchel

Kräuter gegen Husten, Schnupfen und Halsweh

Viele Kräuter enthalten ätherische Öle, die entzündungshemmend wirken. Deswegen eignen sie sich unter anderem zur Bekämpfung von Erkältungen.

Salbei beispielsweise wird zum Gurgeln bei Halsweh oder als Tee eingesetzt, wenn die Stimmbänder in Mitleidenschaft gezogen sind.

Thymian hilft bei Schnupfen. Er befreit die Nasennebenhöhlen, wenn man ihn zum Inhalieren verwendet. Bei einem Vollbad werden seine ätherischen Dämpfe besonders gut aufgenommen. Wer die mediterranen Arten anbauen möchte, benötigt einen kalkhaltigen, nährstoffarmen Boden. Sie benötigen nur wenig Wasser und keine Düngergaben.

Basiswissen Thymian

Durch Husten und Schnupfen gereizte Schleimhäute werden durch ein Kamillendampfbad beruhigt.

Ein besonderes Kraut für die Entschlackung und zum Abnehmen

Einige Kräuter erhalten im Volksmund die Bezeichnung Unkräuter, dabei sind sie echte Wundermittel.

Dazu zählt die Brennnessel, die nicht nur unzählige Vitamine und Mineralstoffe besitzt, sondern auch harntreibend wirkt. Sie hilft, den Organismus zu entschlacken und sämtliche Abfallprodukte auszuleiten.

Basiswissen Brennnessel

Die jungen Triebe der Brennnessel kommen in der Küche frisch zum Einsatz. Fein gehackt lassen sie sich Salaten beigeben oder wie Spinat zubereiten. Getrocknete Blätter und Brennnesselsamen können über mehrere Monate gelagert werden. Der Tee aus Brennnesseln wird über den Tag verteilt getrunken. Zur Verbesserung des Geschmacks lassen sich weitere Kräuter beigeben.


Kräuter, Heilkräuter

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