Küchentipps
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Tipps zum Gärtnern in Töpfen auf Balkon und Terrasse

Gärtnern in Töpfen

Gärtnern in Töpfen? Gartenträume lassen sich auch auf Balkonen und Terrassen erfüllen. Die meisten Pflanzen verlangen nicht nach großen Beeten.

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Gewährt man ihnen ausreichend große Kübel oder Töpfe sowie die passende Erde und pflegt sie regelmäßig, gedeihen sie gut und blühen zuverlässig. Viele Arten lassen sich sogar beernten.

Welche Pflanzen eignen sich für die Kultivierung auf Balkon und Terrasse?

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Im Grunde lassen sich beinahe alle Arten in Kübeln und Töpfen halten. Klassische Vertreter sind Sommerblumen wie Geranien, Fuchsien, Tagetes oder Eisbegonien, die ihre Betrachter mit leuchtenden Blüten erfreuen.

Doch auch Stauden und Rosen können durchaus auf einem kleinen Raum wachsen, wenn die Pflanzgefäße größer gewählt werden. Für Letztere sollten sie zusätzlich eine Höhe von mindestens einem halben Meter besitzen, weil die Pfahlwurzeln in die Tiefe dringen.

Auch Kräuter, Obst und Gemüse gedeihen in Töpfen. Züchter haben für das geringe Platzangebot spezielle Sorten herangezogen. Bei den Tomaten gehören die kleinen Snack-Tomaten zu den Favoriten. Äpfel-, Birnen– und Pflaumenbäume bieten sich für kleine Flächen an, wenn sie zu Säulen erzogen wurden.

Für Radieschen reicht ein Blumenkasten aus. Mangold ergänzt als Mischkultur Blumenarrangements, Kartoffeln setzen in Pflanzsäcken oder in speziellen Kartoffeltöpfen dicke Knollen an.

Welche Erde brauche ich zum Gärtnern in Töpfen?

Das Thema der passenden Erde für Kübel und Töpfe löst immer wieder Diskussionen unter Hobbygärtnern aus. Die meisten schwören auf Bio-Erde. Diese ist zumindest dann die erste Wahl, wenn sie Pflanzen dient, die wir später ernten wollen. Stauden und andere Ziergewächse gedeihen auch in normaler Pflanz- oder Balkonerde.

Um die Hochmoore zu schonen, kommen hauptsächlich torffreie Substrate zum Einsatz. Andere Zuschlagstoffe, die in den handelsüblichen Pflanzerden bereits enthalten sind, speichern ebenso zuverlässig Wasser.

Trocknet das Substrat dennoch zu schnell aus, mulchen wir und geben der Erde Schafwolle hinzu. Sie dient gleichzeitig als organischer Langzeitdünger, von dem die Gewächse die gesamte Saison über profitieren.

Abmagern müssen wir die normale Pflanzerde hingegen für mediterrane Arten wie Rosmarin und für Dickblattgewächse wie Hauswurze, weil diese wenig Wasser und kaum Nährstoffe benötigen.

Mindestens so wichtig wie das passende Substrat ist für alle Kübel und Töpfe ein guter Abzug, denn Staunässe über einen längeren Zeitraum vertragen Pflanzen überhaupt nicht. Sind in Kübeln keine Abzugslöcher vorhanden, werden die Pflanzgefäße angebohrt, sofern sich das Material hierfür eignet. Ansonsten geben wir eine Schicht Blähton als Drainage auf den Boden, bevor wir das Substrat auffüllen.

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Was muss ich bei der Standortwahl beachten?

Während die meisten Obst- und Gemüsepflanzen einen vollsonnigen Standort bevorzugen, stellen Blühpflanzen sehr unterschiedliche Ansprüche an ihren Platz.

  • Sonnenanbetern wie Echinacea, Sonnenblume, Lavendel, Sonnenbraut, Aster und Sukkulente kann es gar nicht hell genug auf unserer Freifläche sein.
  • Schattenpflanzen wie Fuchsien und Hosta sowie Schmuckfarne gedeihen auch auf dem nördlich oder östlich gelegenen Balkon.

Aufschluss über die jeweiligen Vorlieben für den Stand gibt beim Einkauf das Pflanzschild auf den Töpfen. Wer sich bei der Pflanzenauswahl danach richtet, hat lange Freude an seinen Neuzugängen.

Welche Pflege brauchen meine Balkon- und Terrassenpflanzen?

Sobald die Erde ausgetrocknet ist, müssen Pflanzen in Kübeln und Töpfen gegossen werden. Im Sommer ist ein Untersetzer hilfreich, der überschüssiges Wasser zunächst auffängt. Das nehmen später die Wurzeln der Pflanzen wieder auf.

In Regenperioden sollten die Untersetzer allerdings entfernt werden. Sonst trocknet das Substrat nicht ab, die Wurzeln faulen.

Das einmalige Gießen am frühen Morgen oder am späten Abend ist während der Wachstumsperiode normalerweise ausreichend. Nur in Hitzeperioden kann der Wasserbedarf größer sein.

Abgeblühtes an Balkon- und Terrassenpflanzen wird regelmäßig abgeschnitten oder ausgeknipst. Dadurch treiben die Gewächse neue Knospen aus und die Blühfreude dauert länger an. Je nach Größe des Pflanzgefäßes, nach Art des Gewächses und nach der Beschaffenheit des Substrats kann das zusätzliche Düngen notwendig sein. Bestenfalls werden organische Dünger verwendet. Sie schonen die Umwelt, weil sie schadstofffrei abgebaut werden.

Kann ich meine Balkon- und Terrassenpflanzen überwintern?

Immergrüne sowie heimische Pflanzen können im Freien überwintern, wenn die Pflanzgefäße frostsicher verpackt und auf eine isolierende Unterlage gestellt werden.

Exotische Gewächse benötigen ganzjährig milde Temperaturen. Deshalb stehen sie besser im beheizten Gewächshaus, in der frostfreien Garage oder im Haus. Zeit zum Einräumen wird es, wenn die ersten Nachtfröste drohen. Das kann Mitte September sein.

Überlange Triebe werden eingekürzt. Es erfolgt eine Kontrolle auf Schädlinge und Blattkrankheiten. Das Düngen wird eingestellt, gegossen wird bei einem kühleren Stand weniger.

Im kommenden Frühjahr dürfen die Balkon- und Terrassenpflanzen wieder ins Freie ausziehen.


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