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Ein Leben ganz ohne Tierprodukte: So gesund ist eine vegane Ernährung

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In den letzten Jahren ist der Veganismus immer mehr zum Trend geworden: Das bemerken Verbraucher unter anderem an einem deutlich vergrößerten Angebot in den Supermärkten und sogar Discountern.

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Vegan – das bedeutet den vollständigen Verzicht auf tierische Produkte wie Fleisch, Milch und Eier sowie Honig. Richtig zusammengestellt kann eine ausgewogene vegane Ernährung zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit haben, wenn frische Obst– und Gemüsesorten ebenso wie pflanzliche Proteinquellen regelmäßig auf den Tisch kommen.

Tierschutz oder Gesundheit: warum vegan?

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Wenn Veganern nach den Gründen gefragt werden, warum sie sich für eine Lebensweise ohne Tierprodukte entschieden haben, stehen meist zwei Faktoren im Vordergrund. Zum einen wird zugunsten der Tiere auf Fleisch, Milch und Eier verzichtet, zum anderen aber auch für die eigene Gesundheit.

Vegan lebende Menschen schwören auf die positiven Effekte, die eine rein pflanzliche Ernährung auf den menschlichen Körper haben soll. Da tierisches Eiweiß sowie tierische Fette etwa für einen erhöhten Cholesterinspiegel sowie Gefäßerkrankungen verantwortlich sein können, lassen sich die entsprechenden Werte mit einer Reduktion oder einem kompletten Verzicht teils deutlich verbessern.

Veganer ernähren sich zudem oftmals ausgewogener, da sie zwangsweise mehr auf die einzelnen Zutaten achten müssen: Fertiggerichte und Convenience Food ohne Tierprodukte werden bislang nur vereinzelt im Einzelhandel angeboten. Die meisten Artikel in diesem Zusammenhang sind daher für vegan lebende Menschen ungeeignet, was dazu führt, dass Veganer deutlich seltener auf entsprechende Gerichte zurückgreifen. Fertiggerichte zeichnen sich nicht selten durch einen hohen Gehalt an Zucker, Salz sowie Konservierungs- und Farbstoffen aus, die eine Belastung für den Körper bedeuten können.

Vegane Ernährung ist nicht automatisch gesund

Natürlich bedeutet vegan nicht automatisch gesund: Wer sich vornehmlich von veganem Fast Food wie Pommes Frites ernährt und dazu zuckerhaltige Lebensmittel wie Pudding oder Kuchen zu sich nimmt, tut seinem Körper ebenso wenig etwas Gutes, wie jemand, der Fleisch und tierische Produkte zu sich nimmt. Stattdessen ist auch bei Veganern eine frische und ausgewogene Ernährung erforderlich, um einen positiven Effekt auf die Gesundheit zu erreichen.

Frisches Obst und Gemüse gehören für eine ausreichende Vitaminzufuhr daher ebenso auf den Speiseplan wie protein- und ballaststoffreiche Lebensmittel. Pflanzliches Protein ist beispielsweise in Erbsen und anderen Hülsenfürchten enthalten, die regelmäßig auf den Teller gehören.

Es ist ratsam, sich beim Einstieg in den Veganismus mit den Nährwerten der einzelnen Lebensmittel vertraut zu machen, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Diese können im Rahmen einer unausgewogenen Ernährung schnell entstehen, besonders auch bei Kindern, die noch einmal eine erhöhte Nährstoffzufuhr benötigen.

Wer seine Kinder in die vegane Ernährung mit einbeziehen möchte, tut gut daran, mit einem Kinderarzt zu sprechen und die Blutwerte des Nachwuchses regelmäßig überprüfen zu lassen. Auch Erwachsene sollten in regelmäßigen Abständen beim Hausarzt vorstellig werden, um im Rahmen eines Check-ups zu ermitteln, ob sich alle Werte im gesunden Bereich befinden.

Unter Umständen ist es trotz einer gesunden und ausbalancierten Ernährungsweise erforderlich, eine zusätzliche Zufuhr von Vitamin B12 zu veranlassen: Die meisten Veganer leiden in diesem Bereich unter einem Mangel und müssen mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln dafür sorgen, dass die erforderliche Menge dem Körper zugeführt wird.

Noch mehr Infos rund um das Thema Veganismus findet ihr hier:

Vegan ernähren

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