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Gesundheit essen – Mit mediterraner Ernährung Demenz und Alzheimer die rote Karte zeigen

mediterrane Ernährung

Kann eine gesunde Ernährung die Entwicklung von neurodegenerativen Erkrankungen, zu denen Altersdemenz und Alzheimer gehören, langfristig verhindern?

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Schon lange ist die Wissenschaft dieser Frage auf der Spur und hat in den letzten Jahren einige Studien präsentiert, die eine positive Beziehung zwischen gesunder Lebensweise und mentaler Fitness nahelegen. Auch haben Studien dafür Belege erbracht, dass eine ungesunde Ernährungsweise mit dem früheren Eintreten von Altersdemenz und Alzheimer korreliert.

Nun sind solche beobachtenden Studien in der Regel wichtige Hinweisgeber für einen vermuteten Zusammenhang, belastbare Beweise liefern sie aber nur selten. Eine Forschergruppe vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) hat in einer kürzlich veröffentlichten Studie Hinweise auf strukturelle Veränderungen im Gehirn gefunden, die im Zusammenhang mit einer schlechten Ernährungsweise der betroffenen Personen stehen.

Ernährung nach Mittelmeer Art fördert Gedächtnis

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Die Alzheimerdemenz ist mehr als nur das Symptom „Gedächtnisverlust“. Sie ist eine neurodegenerative Erkrankung, die zu funktionalen und strukturellen Veränderungen im Gehirn führt. Zu den strukturellen Veränderungen zählen als Plaques bezeichnete Eiweißablagerungen in zentralen Nervenzellen und eine Abnahme des Gehirnvolumens.

Solchen Veränderungen waren Forscher des DZNE aus Bonn bei Probanden mit gesunder und ungesunder Ernährungsweise auf der Spur. Als gesunde Ernährungsweise definierten sie eine mediterrane Ernährung mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten, Obst, Getreide, Fisch sowie Olivenöl und wenig Milchprodukten, rotem Fleisch und gesättigten Fettsäuren.

Insgesamt wurden in der Studie mehr als 500 Probanden der Generation Ü60 verschiedenen Gedächtnistests und neuropsychologischen Untersuchungen unterzogen, die durch laborchemische Liquor Analysen und MRT-Scans des Gehirns ergänzt wurden.

Wie zu erwarten, unterschieden sich die Studienergebnisse je nach Ernährungsgewohnheit erheblich. Anhänger der Mittelmeerkost zeigten im MRT ein größeres Hirnvolumen mit mehr grauer Substanz und im Liquor weniger Marker Substanzen, die auf Eiweißablagerungen von Amyloid-Beta-Proteinen und Tau-Proteinen hindeuten würden.

Zusätzlich zu diesen technischen Untersuchungsergebnissen ergaben auch die neuropsychologischen Tests hinsichtlich Gedächtnisstörungen und kognitiver Leistungsfähigkeit bessere Ergebnisse bei den Anhängern einer mediterranen Ernährung.

Fazit: mediterrane Ernährung schützt vor Demenz

Die Studie der Bonner Forscher verfestigt das Wissen über Zusammenhänge zwischen Ernährung und kognitiver Gesundheit. Eine mediterrane Ernährung schützt das Gehirn vor Eiweißablagerungen und Volumenverlusten und in der Folge vor Gedächtniseinschränkungen und Demenz.

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