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Gesundes Wissen – Mit Nüssen gefährliche Blutfette unter Kontrolle halten

Nüsse Blutfett

In unserer modernen Gesellschaft leiden unbestreitbar viel zu viele Menschen, nicht nur die Dicken, an hohen Blutfetten. Das ist auf jeden Fall nicht gesund, da mit erhöhtem LDL-Cholesterin oder zu viel Triglyzeriden im Blut auch das Erkrankungsrisiko für Herz und Gefäße steigt.

Typische Folgeerkrankungen, die durch zu hohe Blutfette begünstigt werden, sind Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. Um das Erkrankungsrisiko zu senken, sollten die Blutfette durch diätetische und/oder therapeutische Maßnahmen gesenkt werden.

Deshalb verschreiben Ärzte sehr häufig Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Statine und in hartnäckigen Fällen PCSK9 Hemmer. Beide Substanzgruppen sind hoch effizient und können das Risiko für Herzinfarkt und Co. senken. Sie sind aber auch nicht ganz ohne Risiko und haben deshalb bei so manchem Anwender ein Imageproblem.

Mit Nüssen Blutfette und Cholesterin natürlich kontrollieren

Es ist demzufolge nur zu verständlich, wenn Betroffene mit Problemen im Fettstoffwechsel nach natürlichen Ergänzungen oder Alternativen Ausschau halten, die nicht nur gut verträglich sind, sondern auch wirksam Blutfette senken können.

Ärzte und Ernährungswissenschaftler sind bei Nüssen und Kernen mit einem hohen Anteil ungesättigter Omega-Fettsäuren fündig geworden. Alle diese Nüsse und Kerne, dazu gehören Mandeln, Cashew-Kerne, Pistazien, Macadamia, Haselnüsse, Walnüsse, Pinien-Kerne und Erdnüsse, zeigen in wissenschaftlichen Studien dosisabhängig positive Effekte auf die Blutfette.

LDL-Cholesterin und Triglyceride im Blut können im Schnitt um 5% bzw. 10% gesenkt werden, während das gute HDL-Cholesterin unverändert bleibt und von den Nüssen nicht beeinflusst wird. Das sind schon signifikante Größenordnungen, die bei entsprechendem Konsum von Nüssen, es sollten mindestens 40-60g pro Tag sein, von therapeutischer Relevanz sind.

Wie wirken die Nüsse?

Warum sich der Verzehr von Nüssen so positiv auf die Blutfette auswirkt, haben Forscher der Medizinischen Klinik der Universität München herausgefunden. Es ist nicht wie zu erwarten ein direkter Effekt, der auf die reichlich in den Nüssen enthaltenen Omega-Fettsäuren zurückzuführen ist, sondern ein sehr indirekter.

Die Forscher fanden heraus, dass die von ihnen untersuchten Walnüsse, diejenigen Teile der natürlichen Darmflora fördern, die mit weniger Übergewicht und Diabetes assoziiert sind. Auf welchen Wegen es dann genau zu der beschriebenen Wirkung der Nüsse auf den Cholesterinspiegel kommt, ist noch unbekannt und bedarf weiterer Forschungen.

Das ist für den Anwender, der seine Blutfette natürlich regulieren möchte, zunächst auch nicht relevant. Bleibt doch festzuhalten, dass der regelmäßige Verzehr von Nüssen mit besseren Blutfetten belohnt wird.

Tipp: Jeden Tag eine Hand voll Nüsse fördert das Fettprofil im Blut. Welche Nüsse verzehrt werden bleibt den persönlichen Vorlieben überlassen. Sie sollten nur ungesalzen und nicht karamellisiert sein.

Quelle: Bamberger C. et al. Nutrients 2018, 10(2), 244; https://www.mdpi.com/2072-6643/10/2/244
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