Küchentipps, Nachhaltige Ernährung
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Nachhaltig kochen und essen: So gelingt es!

Nachhaltig kochen und essen
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Eine nachhaltige, ressourcenschonende Lebensweise ist längst keine fixe Idee linksalternativer Philosophiestudent*innen mehr. Mittlerweile weiß jedes Kind: Um etwas für den Klima- und Umweltschutz zu tun und die Müllberge nicht in den Himmel wachsen zu lassen, kommt es auf jeden einzelnen Menschen an.

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Großartig ist, dass dies kaum mit Verzicht, dafür aber mit höchstem Genuss verbunden ist.

Nachhaltig kochen mit effizienten Küchengeräten

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Gute Köche zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, im Bedarfsfall fast ohne Hilfsmittel genussreiche Speisen zaubern zu können. Dies bedeutet im Umkehrschluss allerdings nicht, dass der Minimalismus besonders erstrebenswert wäre. Gutes Küchengerät erleichtert das Kochen und senkt den Energieverbrauch deutlich.

Zum Beispiel ist ein elektrischer Wasserkocher nicht nur im Anschaffungspreis besonders günstig. Auch im Energieverbrauch unterbietet er andere Geräte vom Boiler bis zum klassischen Wasserkessel auf dem Herd um Längen.

Ähnliches gilt für den Kontaktgrill oder einen Sandwichtoaster, die durch ihre geringen Abmessungen sicher noch Platz im Küchenschrank finden. Natürlich ließen sich viele Leckereien alternativ auch im Backofen zubereiten. Allerdings braucht dieser deutlich länger, um sich aufzuheizen und verbraucht im laufenden Betrieb mehr Strom als die beschriebenen Kleingeräte.

Töpfe und Pfannen in verschiedenen Größen

Töpfe und Pfannen werden oftmals als besonders umfangreiche Sets angeboten. Grundsätzlich ist das auch sinnvoll, denn eigentlich sollte man für jede Speise ein passgenaues Kochgeschirr zur Hand haben. Manchmal braucht es einen Topf, manchmal eine Pfanne, mal ist ein Deckel vonnöten, mal muss der entstehende Dampf ungehindert nach oben entweichen können. Das richtige Format von Topf oder Pfanne ist darüber hinaus effizient und energiesparend.

Es lohnt sich aber, bereits beim Einkauf des Kochgeschirrs über den eigenen Bedarf nachzudenken. Viele Sets enthalten bestimmte Töpfe oder Pfannen, für die man keine Verwendung hat. Also landen sie ganz weit hinten in der Schublade und werden dort vergessen.

Echte Nachhaltigkeit geht natürlich anders. Oft sind gezielt ausgewählte Töpfe oder Pfannen im Einzelkauf unter dem Strich sogar billiger als das Set – zumal man dann nur jenes Kochgeschirr erwirbt, das man in der eigenen Küche auch benötigt.

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Gezielt einkaufen

Selbstverständlich ist es fraglich, ob man unbedingt im verschneiten Winter frische Erdbeeren essen muss. Andererseits tut man dies sicher nicht jeden Tag – und die Erdbeerpflücker im Ursprungsland möchten ja auch gerne ihre Familien ernähren.

Ein mindestens ebenso wichtiger Aspekt ist der Verpackungsmüll, der gerade bei Lebensmitteln gewaltige Dimensionen annimmt. Zwar hat nicht jeder die Möglichkeit, in seiner Nachbarschaft alle Lebensmittel unverpackt zu bekommen. Aber schon im Supermarkt oder im Discounter lassen sich bestimmte Aspekte beachten. Von der Milch über den Joghurt bis zum Käse ist das Kühlregal ein Beispiel, wie man Plastikmüll sparen kann. Denn alle beispielhaft genannten Produkte gibt es in unterschiedlichen Größen und Verpackungen, ohne dass daraus gewaltige Unterschiede beim Preis resultieren würden.

Aber Achtung: Wer keine Vorräte anlegen will, trifft im Zweifelsfall mit einer kleinen Plastikverpackung eine bessere Wahl als mit einem großen Glas.

Speisen auf Vorrat zubereiten

Bei Eintöpfen ist dies immer möglich. Aber bei Spagetti Bolognese? Die will doch niemand als aufgewärmten, ineinander gemischten Brei zu sich nehmen. Das muss aber auch nicht sein, denn selbstverständlich lassen sich die Komponenten nicht nur einzeln zubereiten, sondern auch separat aufbewahren.

Um beim genannten Beispiel zu bleiben: Die Reste der Pasta kommen selbstverständlich in eine passende Vorratsschüssel mit Deckel, die Sauce findet in einem zweiten Behälter Platz. Für die zweite Pasta-Mahlzeit werden die Spagetti dann kurz in der Pfanne angebraten und die Sauce in einem Topf erwärmt. Schon nach wenigen Augenblicken kann beides nicht nur schmackhaft, sondern richtig dekorativ auf Tellern angerichtet werden.

Resteküche kann also nicht nur lecker, sondern auch optisch äußerst ansprechend sein. Und nachhaltig ist sie sowieso.

Noch mehr Tipps rund um das Thema „Nachhaltige Ernährung“ findet ihr natürlich hier im Ernährungshandbuch:

Nachhaltige Ernährung


Nachhaltig kochen und essen

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