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Topf-Olympiade: Wer ist der wahre Sieger im Küchenschrank?

Kochtöpfe

Kochtöpfe – das ideale Geschenk zur Hochzeit, zum Einzug oder für die erste eigene Küche.

Aber welches Material ist eigentlich am besten und woran erkennt man gute Qualität? Wer am Ende die Nase vorne hat, weißt du nach etwa zwei bis drei weiteren Leseminuten hier beim Ernährungshandbuch.

Richtige Kochtöpfe für die eigene Küche

Den richtigen Kochtopf zu finden, ist zunächst gar nicht so einfach, ein detaillierter Topfset-Test kann hier helfen. Vorab liefert dir aber auch unser Artikel wichtige Informationen dazu, welcher Topf denn nun der geeignete für deine Küche ist.

Welche Größen du für den perfekten Start in deiner Küche kaufen solltest, haben wir dir in unserem Beitrag zur richtigen Küchengrundausstattung erklärt, welches Material nun aber das Beste ist, möchten wir in diesem separaten Artikel thematisieren. Denn derer gibt es viele.

Die wichtigsten auf einen Blick:

  • Edelstahl
  • Gusseisen
  • Keramik
  • Kupfer

Welches Material nun für dich vorne liegt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise deinem Kochfeld und natürlich auch dem Geldbeutel. Kupfer hat zweifellos hervorragende Wärmeleiteigenschaften, ist aber sehr hochpreisig und sofern du mit Induktion kochst, wird es schwer, einen hierfür geeigneten Kupfertopf zu finden.

Oftmals induktionsgeeignet sind die klassischen und preislich moderaten Edelstahltöpfe in 18/10er- oder 18/8er-Legierung. Letztere sind jedoch etwas empfindlicher und aufgrund des niedrigeren Nickelanteils etwas anfällig für Beschädigungen durch die Spülmaschine.




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Im Trend und auch optisch eine Abwechslung sind Kochtöpfe aus Keramik. Besonders ihre guten Antihaft-Eigenschaften sind hier zu betonen, dafür dauert das Erhitzen in solchen Töpfen etwas länger als in Edelstahl oder gar Kupfer.

Gusseisen wiederum erhitzt gut und vor allem gleichmäßig und speichert die aufgenommene Wärme lang, dafür sind Töpfe aus diesem Material echte Schwergewichte und im Alltag manchmal etwas unhandlich.

Qualitätstöpfe erkennen

Hast du dich für ein Material entschieden, geht es ans Feintuning, denn die Materialfrage alleine entscheidet noch nicht über einen guten oder schlechten Kochtopf. Es gibt einige Kniffe, anhand derer du eine gute oder eben auch minderwertige Qualität des Topfes erkennen kannst, denn am Ende bringt das beste Material leider herzlich wenig, wenn bei der Verarbeitung geschlampt wurde.

Wichtig ist vor allem, dass der Boden des Topfes nicht verzogen ist. Ist er beispielsweise nach außen gewölbt, verringert sich die Auflagefläche auf deinem Kochfeld und die Wärme kann nur langsam und leider auch ungleichmäßig weitergeleitet werden. Bei sehr günstigen Töpfen erkennst du solche Wölbungen oftmals mit bloßem Auge, wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst du dir aber auch mit einem einfachen Lineal behelfen und die Krümmung so ausmachen.

Auch die Griffe des Kochtopfes sollten unbedingt fest verschraubt sein – wackelt der Griff bereits beim ersten Begutachten des Produktes, solltest du es wirklich besser im Regal stehen lassen. Denn ein abgebrochener Griff ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich, wenn der Bruch gerade in dem Moment passiert, in dem du die heiße Suppe vom Herd zum Esstisch trägst.

Und wo wir schon beim Thema Griffe sind, raten wir dir zu wärmeisolierenden Griffen. Ein Muss sind diese zwar nicht, aber doch ein deutlicher Gewinn an Komfort, wenn man nicht ständig nach Topflappen suchen muss und den Topf auch einmal so bewegen kann.

Harte und weiche Kaufkriterien

Du siehst es selbst: Sieger der Topf-Olympiade kann bei dir ein anderer sein als bei deinem Nachbarn, denn eigene Vorlieben und Wünsche ans Material nehmen genauso Einfluss wie das vorhandene Kochfeld.

Ganz harte und ohne Diskussion wichtige Kaufkriterien sind aber die erwähnten Qualitätskriterien. Auf die solltest du unbedingt achten, oder dich vor dem Kauf nach unabhängigen Tests umsehen.

Und dein Lieblingstopf?

Hast du einen Lieblingstopf? Schreib uns doch in den Kommentaren, welches Material du bevorzugst und warum. Wir sind gespannt, wer auf deinem Kochfeld die Nase vorn hat.

Foto: Scott Umstattd / unsplash.com

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