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Saft selbst herstellen und konservieren – auf die richtige Verarbeitung kommt es an!

Saft

Gekaufte Säfte stehen regelmäßig in der Kritik. Verantwortlich dafür ist der hohe Zuckergehalt, der in den Fruchtsäften enthalten ist. Außerdem gehen viele wichtige Nährstoffe bei der Saftherstellung verloren. Grund dafür ist die Produktion von Fruchtsaftkonzentrat, das wiederum als Basis für den eigentlichen Saft dient. Wird aus Früchten Konzentrat hergestellt, geht das zu Lasten des fruchteigenen Wassers und mit diesem fehlen dann auch Vitamine und andere Nährstoffe.

Wer gern hin und wieder ein Glas Saft trinkt, kann diesen auch ganz einfach selbst herstellen. Am besten  wird hierfür natürlich Obst aus dem eigenen Garten verwendet. Alternativ sollte auf Bio-Obst zurückgegriffen werden. Dieses wird nicht so stark mit Pestiziden behandelt konventionelles Obst.

Das richtige Verfahren auswählen

Damit der selbstgemachte Saft so viele Nährstoffe und Vitamine wie möglich enthält, muss das richtige Verfahren für die Saftherstellung ausgewählt werden.

Am besten wird ein Kaltverfahren genutzt. Bei einem Kaltverfahren werden die Früchte sanfter behandelt. Der Saft bleibt dadurch angenehm aromatisch und gesund. Damit der im Kaltverfahren hergestellte Saft lange genossen werden kann, ist es erforderlich ihn zu konservieren. Beim Pasteurisieren (s.u.) wird die Keimbildung vermieden, sodass der Saft nicht mit der Gärung beginnt und auch nach Monaten noch verzehrt werden kann.

Für das Kaltverfahren wird am besten auf eine Fruchtpresse zurückgegriffen, die diese Herstellungsweise unterstützt. Die Fruchtpressen erhitzen die Früchte nicht unnötig, weshalb auch keine Vitamine und Nährstoffe verloren gehen. Es gibt sie sowohl als einfache manuelle Ausführung als auch als elektrische Fruchtpresse. Die elektrischen Fruchtpressen sind in der Handhabung komfortabler, denn ohne großen Kraftaufwand können hier größere Mengen an Obst und Gemüse zu Saft verarbeitet werden.

Im Inneren der elektrischen Fruchtpressen befinden sich mehrere Walzen, die sich während des Betriebs langsam drehen und das Obst zerkleinern. Es geht bei diesem Quetschverfahren kein Fruchtwasser verloren. Das Fruchtwasser wird mit dem Fruchtfleisch gemischt, sodass ein angenehm intensiver und aromatischer Geschmack entsteht. Im Vergleich zu anderen Geräten, die für die Saftherstellung angeboten werden, sind die Saftpressen deutlich leiser.

Der in der Fruchtpresse hergestellte Saft kann natürlich direkt frisch verzehrt werden. Alternativ lässt er sich aber auch konservieren.

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Die verschiedenen Möglichkeiten der Konservierung

Wie  bei der Herstellung gibt es auch bei der Konservierung verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste Variante ist es, den roh gepressten Saft einfach einzufrieren. Hierfür gibt es Beutel oder auch Dosen, die sich einfach verschließen lassen. Ist der Saft gefroren, kann er bis zu 16 Monate aufbewahrt werden.

Die zweite Lösung ist das Pasteurisieren. Hier wird der Saft durch Erhitzen haltbar gemacht. Beim Pasteurisieren wird der Saft nur leicht erhitzt. Die Temperatur bewegt sich immer unter 100 Grad Celsius.

Soll der Saft danach in Glasflaschen abgefüllt werden, müssen diese vorab ebenfalls erhitzt werden. Beim Einfüllen des heißen Saftes besteht sonst das Risiko, dass das Glas reißt.

Es gibt Glasflaschen mit unterschiedlichen Verschlüssen, um den Saft aufzubewahren. Neben Modellen mit den Weithals-Einweg-Flaschen, die meistens mit einem Twist-off-Verschluss versehen sind, kann auch auf Weck-Saftflaschen zurückgegriffen werden.

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