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Mandelmehl – kohlenhydratarm und glutenfrei backen

Mandelmehl

Immer mehr Menschen suchen nach einer Alternative zum Weizenmehl. Weißmehl gilt gerade in Backrezepten als die Basiszutat schlechthin und wird in vielen Rezepten verarbeitet.

Doch Weizenmehl hat erhebliche Nachteile. Das klassische Weißmehl lässt den Blutzuckerspiegel rasant ansteigen, was zu Unwohlsein führen kann, zugleich aber auch den Nachteil hat, dass es nicht lange satt macht. Außerdem enthält Weißmehl Gluten, wodurch es bei Unverträglichkeiten nicht verwendet werden kann. Weißmehl kann man natürlich durch unterschiedliche Mehlsorten ersetzten.

Mandelmehl als Alternative

Häufig wird anstelle von Weißmehl beispielsweise auf Vollkornmehl gesetzt. Es ist aber deutlich schwerer und kann deswegen nicht eins zu eins das Weißmehl ersetzen. Eine Alternative, die nicht viele kennen, die aber leicht zu verarbeiten und sehr gesund ist, ist Mandelmehl.

Mandelmehl ist ein hervorragender Ersatz zu Weißmehl. Es ist ausgesprochen nahrhaft und besonders sättigend. Darüberhinaus ist es auch noch glutenfrei und besonders reich an Vitamin E und A. Weiterhin enthält es sämtliche B-Vitamine und ist mit zahlreichen Mineralstoffen versehen. Durch wertvolle Spurenelemente wie Mangan und Zink trägt es zu einem gesunden und vitalen Gefühl bei.

Verschiedene Varianten des Mandelmehls

Mandelmehl wird heute in unterschiedlichen Varianten angeboten. Es gibt grobes und fein gemahlenes Mehl. Wer zum ersten Mal auf Mandelmehl ausweicht, denkt häufig, dass die Mandeln hier nur besonders fein gemahlen sind.

Doch richtiges Mandelmehl unterscheidet sich deutlich von den Mandeln, die als Backzutat in den Regalen zu finden sind. Hier wird auf einen höheren Ballaststoffgehalt geachtet. Weiterhin ist der Proteinanteil um einiges höher und es enthält deutlich weniger Fett. Die zahlreichen Nährstoffe, die in dem Mandelmehl enthalten sind, sorgen dafür, dass dieses Mehl ein wenig teurer ist als die Mandeln, die ihr als Backzutat kaufen könnt.

Mandelmehl ist in unterschiedlichen Mahlgraden erhältlich. Es gibt besonders fein gemahlenes Mehl, aber auch solches, das etwas gröber ausfällt. Es gibt teilentöltes Mandelmehl, in dem, wie beim Low-Carb-Brot, relativ wenig Kohlenhydrate vorhanden sind. Dieses Mehl wird als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Mandelöl hergestellt. Es gibt aber auch Mandelmehl, bei dem ein relativ hoher Fettgehalt von mehr als 50 Prozent vorhanden ist.

Beide Mehlsorten werden grundsätzlich in gleicher Menge eingesetzt und besitzen ähnliche Nährstoffwerte. Welche der Mehlsorten ihr bevorzugt, hängt letzten Endes vom eigenen Geschmack ab.

Ein besonderes Aroma

Vollkornmehl schmeckt ein wenig kräftiger. Dies gilt beispielsweise auch für Dinkelmehl. Weißmehl ist in seinem Geschmack dagegen relativ neutral, wodurch es eigentlich ein echter Allrounder für Gebäck, Brot und Kuchen ist.

Anders ist es bei Mandelmehl. Es hat einen sehr aromatischen und ebenso leicht süßlichen Geschmack. Dadurch eignet es sich hervorragend für den Einsatz bei Kuchen und Keksen.

Mandelmehl könnt ihr auch für die Zubereitung von süßen Speisen verwenden. Bei deftigen Rezepten ist es aber absolut fehl am Platz und sorgt für einen eher gewöhnungsbedürftigen Geschmack.

Wer zum ersten das Mehl aus Mandeln verwendet, sollte sich vorsichtig herantasten und Einsteiger-Rezepte ausprobieren. So könnt ihr Pancakes beispielsweise relativ einfach aus Mandelmehl, Ei, Milch und Kokosblütenzucker herstellen.

Rezepte findet ihr z.B. hier:

Mandelmehl eignet sich für glutenfreies Backen, kann aber auch aufgrund seiner geringen Anzahl an Kohlenhydraten bei einer Low Carb Diät eingesetzt werden. Wer damit backt, muss prinzipiell ein wenig mehr Flüssigkeit hinzugeben. Das kann entweder durch den Einsatz von Milch oder einem zusätzlichen Ei erfolgen.

Mandelmehl

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