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Winterliche Vitamin-C-Lieferanten

Vitamin C - Winter

Jede Jahreszeit hat ihre kulinarischen Reize. Doch besonders vitaminreich sind die Produkte der Natur bei uns vor allem im Sommer. Denn hier warten Obst und Gemüse in Hülle und Fülle im Laden, auf dem Markt oder auch im eigenen Garten. Das ist nicht nur richtig lecker, sondern vor allem sehr gesund.

Unter anderem ist es Vitamin C, das sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, denn es stärkt das körpereigene Immunsystem. Aber was tun, wenn diese Hilfe am nötigsten ist, Bäume und Sträucher aber längst keine frischen Aprikosen, Kirschen und Co. mehr tragen?

Kein Grund zur Sorge – dank einer Vielzahl regionaler Vitamin-C-Lieferanten kommt die Immunabwehr auch im Winter richtig auf Trab.

Zitronen des Nordens statt exotischer Importe

Regionale Produkte haben viele Vorteile und die Auswahl an vitaminreichen Köstlichkeiten ist auch in der kalten Jahreszeit enorm. Du musst also keineswegs ausschließlich auf exotische Importware zurückgreifen, die um die halbe Welt geflogen ist. Genau hier, mitten in Deutschland, wachsen auch im Winter delikate Vitaminbomben.

Der Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen beträgt rund 100 Milligramm Vitamin C täglich. Und diese Menge ist ganz einfach mit winterlichen Produkten abzudecken. Zum Beispiel mit:

  • Kartoffeln: Oftmals verpönt, dabei ist die Knolle extrem gesund. Als Zitrone des Nordens bezeichnet, wird sie diesem Spitznamen durchaus gerecht. Mit ca. 17 mg Vitamin C pro 100 Gramm gehört sie zwar nicht zu den Spitzenreitern in Sachen Vitamin C, aber zum guten Mittelfeld. Außerdem überzeugt sie mit wertvollen B-Vitaminen und Kalium.



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  • Rosenkohl: Bereits 100 Gramm Rosenkohl reichen aus, um den Tagesbedarf gut zu decken. Dass Rosenkohl richtig lecker schmecken kann, wissen viele nicht. Du kannst ihn nicht nur kochen, sondern auch in Scheiben geschnitten anbraten oder die einzelnen Blätter kurz andünsten und zu einem feinen Salat anrichten. Das nimmt dem Rosenkohl die herbe Note und durch das kurze Garen bleiben außerdem richtig viele Vitamine erhalten.
  • Grünkohl: So richtig gut schmeckt Grünkohl ja ohnehin erst nach dem ersten Frost. Seinem Vitamingehalt kann dieser übrigens gar nichts anhaben. 100 Gramm Grünkohl glänzen mit etwa 120 mg Vitamin C.

Richtiges Lagern erhält Vitamine

Vitamin C ist ein echtes Sensibelchen, denn es ist licht- und hitzeempfindlich. Es gibt also einiges zu beachten, wenn du den Vitamingehalt weit oben halten willst.

Am ehesten schaffst du das, wenn du die Produkte möglichst frisch verzehrst. Denn frischer Spinat ist nach zwei bis drei Tagen durchaus noch sehr gut genießbar, aber nur noch halb so reich an Vitamin C. Auch der Apfel wird seinem guten Ruf nach einiger Zeit nicht mehr uneingeschränkt gerecht. Zwar lässt sich dieses Obst wunderbar einlagern, doch verliert dabei trotzdem rund ein Drittel der enthaltenen Vitamine.

Wenn du lagern möchtest, dann am besten in einem kühlen und dunklen Raum. Alternativ kannst du dein Gemüse auch frisch einfrieren und vor der Zubereitung wieder auftauen, denn dieses Prozedere überstehen die Vitamine bemerkenswert gut.

Egal zu welcher Jahreszeit – gesund und abwechslungsreich ernähren kannst du dich immer. Zum Beispiel mit den leckeren Wintergemüsen, die direkt bei uns in Deutschland wachsen.

Foto: Simone Voigt / shutterstock.com

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