Genuss & Sünde
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Die besten Tipps gegen Heißhunger

Die Bikinifigur ist schon in Sichtweite und die Diät läuft ganz gut? Wenn da nicht der fiese Heißhunger wäre und die Lust auf den Schokoriegel fast unerträglich groß.

Mit drei einfachen Tipps verabschiedest du den Heißhunger gleich in den Sommerurlaub. Probier’s aus!

Woher kommt Heißhunger eigentlich?

Kennst du das? Du wolltest eigentlich endlich den hartnäckigen Rest des Feiertagsspecks loswerden, aber dein Magen knurrt schon wieder? Das ist nervig, aber ganz natürlich. Denn ist der Magen leer, meldet er sich mit einem lauten Grummeln. Unüberhörbar. Ursache ist die vorhandene Luft im Bauch, die im leeren Magen herumgewirbelt wird und gemeinsam mit der Magensäure das typische Geräusch produziert.

Doch Magenknurren und Heißhunger sind nicht das Gleiche. Letzterer entsteht vor allem dann, wenn der Blutzuckerspiegel auf ein niedriges Niveau absinkt. Und das tut er dann, wenn du zu wenig gegessen hast, oder überwiegend Lebensmittel verzehrst, die einen raschen Blutzuckerabfall auslösen. Es gilt also, den Blutzuckerspiegel möglichst in Balance zu halten. Und genau dafür gibt es verschiedene Ansätze.

1. Kleine Flamme statt Schnellbrenner: Vollkornprodukte

Nehmen wir ein einfaches Beispiel. Eine Scheibe Brot ist eine Scheibe Brot, ist eine Scheibe Brot. Eben nicht! Denn es macht einen Unterschied, ob du Toast oder Vollkornbrot isst.

Das weiße Scheibchen enthält nämlich nicht viel mehr als leere Kohlenhydrate. Die sind toll zur schnellen Energiegewinnung, weil sie den Blutzuckerspiegel in Windeseile nach oben treiben können. Brennen im Stoffwechsel aber auch so schnell nieder, dass das Sättigungsgefühl nach kurzer Zeit dahin ist.

Besser, weil langsamer verstoffwechselt, sind Vollkornprodukte. Denn für die braucht der Körper einfach ein bisschen länger. Und solange er beschäftigt ist, meldet er sich nicht mit der nächsten Heißhungerattacke.

2. Eiweiß verzehren




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Proteinreiches Essen macht satt, das wissen nicht nur Sportler. Und das stimmt tatsächlich, denn für die Verdauung von besonders langkettigen Aminosäuren braucht der Körper Zeit.

Außerdem fördert eiweißreiches Essen die Produktion eines bestimmten Stoffes: Peptid YY. Ein Darmhormon, das ein Sättigungsgefühl ans Gehirn sendet. Bei übergewichtigen Menschen ist der Peptid-YY-Spiegel im Blut oftmals besonders niedrig.

Mit eiweißreichen Lebensmitteln kannst du dem entgegensteuern und eine ausreichende Proteinversorgung sicherstellen. Das geht mit Milchprodukten, Fisch, aber auch geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln. Diese sind als gelegentliche Ergänzung im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung eine durchaus geeignete Option.

Tolle Rezept-Ideen für selbstgemachte Shakes, Snacks zwischendurch oder leckeres Frühstück findet ihr auf dem Blog von formoline. Damit schmeckt eine proteinreiche Ernährung einfach lecker 🙂

3. Sport lenkt ab

Zugegeben – steht dir der Sinn gerade nach einem Stück Schokolade, ist der Griff zu den Laufschuhen wahrscheinlich nicht deine erste Wahl. Im Kampf gegen Heißhungerattacken aber ein bewährtes Mittel. Denn Sport lenkt nicht nur ab, sondern bringt im Organismus richtig was in Gang.

Bei intensiver sportlicher Betätigung steigt auch die Körpertemperatur und du profitierst vom sogenannten Nachbrenneffekt. Dieser Effekt bezeichnet eine Zeitspanne während und nach dem Sport, in der die Fettverbrennung des Körpers erhöht ist. Und Glückshormone schüttest du beim Sport auch noch aus – mehr Ablenkung braucht der Kopf nicht, um die vorherige Heißhungerattacke schlichtweg zu vergessen.

Gar nicht so schwer, den Heißhunger in Schach zu halten, oder? Hast du eigene, bewährte Tipps, auf die du im Notfall zurückgreifst? Schreib sie uns gerne in den Kommentaren!

Foto: Michael Faes / freeimages.com

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