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Kohlrabi – ein Gemüse mit viel Power

Kohlrabi

Woher der Kohlrabi ursprünglich stammt und wie lange er schon angebaut wird, weiß heute niemand mehr.

Was wir aber genau kennen: Seine zahlreichen Inhaltsstoffe, die sich positiv auf das menschliche Immunsystem auswirken. Das fettfreie und kalorienarme Gemüse ist außerdem ein wahrer Kilo-Killer!

Eine kurze Erfolgsgeschichte der Stängelrübe

Erst im 16. Jahrhundert erscheint der Kohlrabi in Form von Zeichnungen in Kräuterbüchern auf der Bildfläche. Er entstand als eine Zuchtform des traditionellen Gemüsekohls, der, neben verschiedenen Rübensorten, zum Hauptnahrungsmittel der frühen mittelalterlichen Gesellschaften zählte.

Der Name „Kohlrabi“ ist sogar eine Zusammensetzung der Namen „Kohl“ und „Rübe“. Zu seinen Geschwistern zählen also auch zum Beispiel Rettich, Pastinaken, Zuckerrübe und Karotten, aber auch Broccoli und Weißkraut.

Anders als die meisten übrigen Sorten, wächst Kohlrabi über der Erde und wird heute hauptsächlich in Deutschland, Österreich und Frankreich angebaut.

Spannend ist, dass Kohlrabi zwar in anderen Ländern und Kontinenten ebenfalls bekannt ist, dort fehlt aber meistens ein eigener Name für das Gemüse. Sowohl in England als auch in Russland und in Japan heißt Kohlrabi einfach Kohlrabi.

Wann darf man sich über frischen Kohlrabi freuen?

Das ganze Jahr über kann man Kohlrabi im Supermarkt kaufen. Richtig frisches Gemüse liegt aber hauptsächlich von Mai bis September in den Regalen.

Der Vorteil beim Anbau besteht darin, dass Kohlrabi sehr schnell wächst und deshalb bis zu drei Mal nachgesetzt werden kann. Es gibt mittlerweile rund 40 verschiedene Sorten, darunter auch die violetten bzw. blauen, die allerdings eine längere Anbauzeit benötigen.

Kohlrabi, der im Herbst geerntet wird, kann bei der richtigen Lagerung einige Monate überdauern, während die Frühsorten nur wenige Wochen haltbar sind.

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Ein kleiner Tipp, um die schmackhafte Knolle nicht immer nachkaufen zu müssen: Schneide das obere Ende mit den Blättern flach an der Rübe ab und setze diese in eine Schale Wasser – dadurch wachsen die Blätter immer wieder nach, denn auch sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

Bereits eine halbe Knolle kann den Tagesbedarf an Vitamin C für den ganzen Tag decken

Das Powergemüse hat so viele positive Inhaltsstoffe, dass die genaue Auflistung noch mindestens eine zusätzliche Seite erfordern würde. Hier sind schon mal die wichtigsten zusammengefasst:

Eine Knolle enthält etwa 380 mg Kalium (Regulation des Zellwachstums, Kohlenhydrate-Verwerter), 70 mg Kalzium (wichtig für Knochen, Muskeln und Zähne), 65 mg Vitamin C (Immunabwehr) und 45 mg Magnesium (ist an mindestens 300 Enzymreaktionen des Körpers beteiligt).

Weitere Inhaltsstoffe des Kohlrabi sind Vitamin A, Vitamin B1 und B2, Eisen und Phosphor. Der typische Geschmack entsteht durch die Mischung von Apfelsäure und Zitronensäure.

Nur die wenigsten wissen, dass die Blätter des Kohlrabis fast doppelt so viele Nährstoffe aufweisen, wie die Knolle selbst. Deshalb sollten diese beim Putzen ja nicht weggeworfen werden. Sie können auch im rohen Zustand sehr gut als schmackhafte Würze zum Salat gegeben werden.

Ob gekocht oder roh genossen, dank seines hohen Wassergehaltes und der großen Menge am Kohlenhydrate-Verwerter Kalium ist Kohlrabi ein wahrer Kilo-Killer. Außerdem fördern die Senföle die Magen-Darm-Tätigkeit und sorgen so ebenfalls für eine funktionierende Immunabwehr.

Rezepte mit Kohlrabi

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Foto: Urszula / pixabay.com

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