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Essen ist die beste Medizin

Essen als Medizin

Lesen Sie, wie Sie mit der richtigen Auswahl an Nahrungsmittel, Ihre Gesundheit auf Trapp bringen können!

Wenn man mal überlegt, dass wir riesige Berge an Essen in unserem Leben zu uns nehmen, müsste unsere Versorgung mit lebensnotwendigen Nährstoffen absolut gesichert sein. Durchschnittlich essen wir 30 Tonnen Lebensmittel und nehmen 50.000 Liter Flüssigkeit zu uns.

Doch leider wählen wir nicht immer weise und geschickt unsere Nahrungsmittel aus. Folgen können auch in unserer Überflussgesellschaft Fehl- oder sogar Unterversorgung sein. Dabei zeigen zahlreiche Studien, wie man seine Gesundheit ganz bewusst durch eine gute Ernährung positiv beeinflussen kann. So lassen sich viele Krankheiten gezielt vorbeugen, akute und selbst chronische Beschwerden lindern, in manchem Fällen sogar ganz heilen.

Typische sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Übergewicht, Herzleiden, aber auch Haut- und Magen-Darm-Probleme kann man durch das bewusste einsetzen von Lebensmittel in den Griff bekommen. Experten wissen: Die richtige Ernährung ist die beste Medizin. Nebenwirkungen sind in der Regel auszuschließen und wer seinen Lebenswandel behutsam und nachhaltig durch eine Ernährungsumstellung positiv beeinflusst, kann manchmal sogar auf Medikamente verzichten.

Hier fünf Lebensmittel, die als wichtige Lieferanten für Vitamine, Mineralstoffe und wichtige Spurenelemente gelten:

Tomaten

Was steckt drin? Der Farb­stoff Lycopin bei Tomaten nicht nur für die rote Farbe, er wirkt darüber hinaus auch antioxidativ. Außerdem enthalten die Schale und das Fruchtfleisch die Vitamine C und E.

Wie wirkt es? Lycopin ist ein sehr guter Zellschutz. Internationale Studien belegen, dass der Farbstoff sogar Krebszellen blockieren kann. Zudem sind Tomatensaft und ­Tomatenmark gut für unsere Haut und die Herzgesundheit.

Was hilft noch? In ihrer Wirkung werden Tomaten oft auch mit rotfleischige Grape­fruits, Hagebutten und Wassermelonen verglichen.

Erdbeeren

Was steckt drin? Mehr Vitamin C als in Zitronen steckt in der beliebten roten Frucht, zu­dem sind Pantothensäure und Ellagsäure enthalten, die zu wichtigen sekundären Pflanzenstoffen gehören.

Wie wirkt es? Die süßen Früchte mindern z.B. Reizungen und oxidativen Stress nach Sonnenbädern, schützen vor Krebs, beugen Arteriosklerose vor können Gicht- und Rheuma-Beschwerden lindern.

Was hilft noch? Gute Alternativen sind Petersilie und dunkle Beeren (z.B. Holunder, Brom­beere und Blaubeere).

Bananen




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Was steckt drin? Die Tropenfrüchte gehören zu den zuverlässigsten Lieferanten von Magnesium­ und Kalium.

Wie wirkt es? Die beiden Mineralstoffe schützen unseren Körper z.B. vor Herzrhythmusstörungen (Kalium) und lindern die Folgen von Muskelkrämpfen und Migräne-Anfällen (Magnesium).

Was hilft noch? Wer Kartoffeln, Pilze, Datteln, Blattspinat, Vollkornprodukte oder Kohlrabi auf dem Speiseplan hat, kann auch darüber seinem Körper Magnesium und Kalium zuführen.

Spargel

Was steckt drin? Egal ob weiß, violett oder grün – das Edelgemüse enthält wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen und zudem die Vitamine A, B1, B2, C und E. Außerdem steckt in der Delikatesse sehr viel von der Aminosäure Asparaginsäure.

Wie wirkt es? Vitamin A legt beispielsweise Sauerstoffradikale lahm, Asparaginsäure beeinflusst die Nierentätigkeit positiv. Die sogenannte ent­schlackende Wirkung ist im Früh­jahr ja besonders willkommen. Außerdem liefert Spargel rund eineinhalb Prozent Ballaststoffe die sättigen und dem gesamten Verdauungsvorgang gut tun.

Was hilft noch? Auch Rhabarber, Gurke und Fenchel werden ähnliche Wirkungen zugeschrieben.

Papayas

Was steckt drin? Bereits eine einzige Frucht liefert doppelt so viel Vitamin C wie wir eigentlich am Tag brauchen und ein Drittel unseres Vitamin A-Bedarfs. Zudem enthalten Papayas Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor) und das Enzyme Papain.

Wie wirkt es? Die Vitamine C und A stärken unsere Abwehr. Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium und Phosphor helfen, unsere Muskeln und Knochen fit zu halten. Papain spaltet Eiweiße, was die Verdauung fördert und kurbelt außerdem die Fettverbrennung an.

Was hilft noch? Ananas enthalten neben den Vitaminen und Mineralien auch Enzyme, die sowohl die Verdauung als auch die Verbrennung von Fett anregen, die Muskulatur entspannen, Muskelkrämpfe lösen und Arterienverkalkung vorbeugen.

Und wer noch ein bisschen was zum Thema lesen möchte, dem empfehlen wir die folgenden Bücher*:

Heilende Nahrungsmittel: Wie Sie Erkrankungen mit Gemüse, Kräutern und Samen weg-essen     Kursbuch gesunde Ernährung: Die Küche als Apotheke der Natur     Die 50 besten Lebensmittel für Ihre Gesundheit

Foto: S-F / shutterstock.com

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Kategorie: Gesundheit

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Seit 2015 Chefredakteur der Living-Sparte bei falkemedia in Kiel. Zuvor war der Journalist für verschiedene große Medienhäuser in Hamburg tätig, darunter die Axel-Springer SE (BILD-Zeitung), der Jahreszeitenverlag (FÜR SIE) und Gruner+Jahr. Als Redakteur für Sonderaufgaben arbeitete er zuletzt für die Programmtitel HÖRZU und TV DIGITAL. Neben SWEET PAUL verantwortet der studierte Romanist bei falkemedia die Magazine LandGenuss, So is(s)t Italien und Mein LandRezept, zudem entwickelt er Online-Auftritte und weitere Magazine.

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